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Folgen-Diskussionen407) Desa © schrieb am 02.02.2025 um 02:04:03 zur Folge Der Karpatenhund: "Stand by me" fiel mir auch immer ein, wenn es um den Vibe geht, den ich mir bei einer Verfilmung wünschen würde. Da wäre dann aber tatsächlich ein Script nur für Film nötig, mir fällt auf Anhieb keine Folge ein, in der wie in Stand by me es so sehr um die Charaktere, ihre Unterschiede und ihre Hoffnungen geht. Nebelberg hat das mal mit Bobs Tagebuch anklingen lassen. Aber da Filme heutzutage ein teures Unterfangen sind, wird wohl niemand dieses Experiment machen und eine Charakterstudie der Drei ??? machen, sondern sich lieber auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen. @405 Auf Imdb steht bislang noch nichts, einzig die Hauptdarsteller sind schon bestätigt. 406) Boomtown © schrieb am 01.02.2025 um 20:37:27 zur Folge Der Karpatenhund: @399 Naja, es wurden ja ganze Passagen aus den Buch gestrichen, die eigentlich Highlights sind (Kirche). Die hätte man ja inszenieren können, bevor man mit "Füllern" anfängt. Und die Haltung, "ist ja nur für Kinder, für die reicht's" finde ich immer schade und stimmt ja auch nur zum Teil. DDF haben eine riesengroße, erwachsene Fanbase als Fundament. Die (normalen) Hörspiele, die Live-Events, Podcasts, Merch etc. richten sich vor allem an dieses Publikum. Und natürlich schielt auch der Film in diese Richtung, sonst hätte man sich die Insider sparen und auch auf den Karpatenhund als Titetelstory verzichten können. Man hatte bei so einem Stoff die Chance gehabt, einen super coolen retro Charme als Grundlage zu nehmen, der trotzdem auch für Kinder funktioniert, wenn die Charaktere Potential zur Identifikation bieten. Stranger Things oder Stand By Be hatte ich ja schon als Beispiele genannt, wo das brillant funktioniert. Aber ok, wäre mutig, ambitioniert und teuer gewesen und ohne US-Produzent wohl auch nur Wunschdenken. 405) dcc © schrieb am 01.02.2025 um 18:57:07 zur Folge Der Karpatenhund: Da fällt mir gerade was ein: Da ja Karpatenhund und Toteninsel zusammengedreht wurden: Weiß man ob es (sicherlich neben Skinny) noch andere Figuren gibt, die es in den nächsten Film geschafft haben? Es würde nicht überraschen, wenn man anstelle von Jelena wieder die Miss Chalmers hätte. 404) sushi © schrieb am 01.02.2025 um 17:44:25 zur Folge Der Karpatenhund: Das Erbe des Drachen krankte für mich (neben Peters Vater) vor allem am Schauplatz Rumänien. Dadurch hat es dem Film an Flair gefehlt. Im Grunde waren da die letzten Minuten, in denen die drei Detektive zurück in Amerika waren viel stimmungsvoller. Deswegen bin ich über den Karpatenhund dankbar, obwohl ich vorher gefürchtet habe, dass die Folge für einen Kinderfilm womöglich zu actionarm sein könnte. Dass man nun ein ansprechendes Kinoabenteuer entwickeln konnte, freut mich. Auch auf die Toteninsel bin ich gespannt. Für meinen Geschmack machen es auch die drei Jungschauspieler gut und ich möchte loben, dass man sich für so junge Kinder entschieden hat(, wohingegen ich bei der Buchserie schon lange dafür plädiere, die drei ??? erneut ein, zwei Jahre altern zu lassen). Bei für die Geschichte unwichtigen Änderungen kann mich wenig ändern, besonders wenn es nicht das feste Figurenensemble betrifft. Von mir aus hätte man auch gerne statt Cotta Merryweather einbauen können genauso wie ich Jelena gerne gesehen hätte. 403) alphawolf © schrieb am 01.02.2025 um 16:28:33 zur Folge Der Karpatenhund: Es ist bestimmt möglich, den Kapartenhund in 15 Minuten zu erzählen. Lasse alle anderen Handlungsstränge weg oder lasse Justus gleich drauf kommen, dass der Täter den Hund nicht dabei hatte und irgendwo versteckt haben muss. Du kannst das ganze auch auf 5 Minuten runterkürzen, alles möglich. Aber ist es dann noch gut? 402) Desa © schrieb am 01.02.2025 um 12:37:49 zur Folge Der Karpatenhund: Gefühle darzustellen ist Aufgabe des Schauspielers. Bei einem guten Reicht ein Blick, samt passender Kameraeinstellung und vor allem Musik. Schnitte sind in Filmen wesentlich öfter vorhanden als man denkt. Ich habe nicht geschrieben, dass ein Hörspiel das "langsamste" Medium ist, sondern es zwischen Buch und Film angesiedelt. Ein Hörbuch ist als Buch zu subsumieren, da es ja nur vorgelesen wird. Drehbücher sind extrem kurz, es gibt einige im Internet für die großen Filme zu lesen. Nicht verwechseln mit Storyboards, die sind schon dautlich ausführlicher, da ein Film per se deutlich komplexer ist. Auch ging es mir, und das habe ich gleich einleitend geschrieben, um Verfilmungen an sich und die Problematik der Übertragung von einem Medium in ein anderes. Und ja, ein guter (Kurz)Filmregisseur könnte das in 15 Minuten hinbekommen. Auf Youtube gibt es zur Genüge ausgezeichnete Kurzfilme, die wesentlich handlungsdichtere Geschichten wie die Drei ??? in kurze Zeit packen. 401) alphawolf © schrieb am 01.02.2025 um 09:04:11 zur Folge Der Karpatenhund: Außerdem ist die Aussage von 399 falsch. Es wurde 1. nicht das Hörspiel verfilmt, sondern das Buch (mit einigen Veränderungen). 2. hat das Hörbuch eine Länge von 4,5 Stunden, auch wenn man alle Beschreibungen im Film zeigen könnte, kann man sie nicht in einen Film pressen. Es mag Stellen geben, die schneller gezeigt werden können als beschrieben, aber genauso gibt es Dinge, wie z.B. Gefühle, die sich nur sehr schwer in einem Film transportieren lassen. Aber auch Sachen wie "Peter schaute sich hektisch um." ist in einem Satz gesagt. Im Film wird sowas oft ausgekostet, da kreist die Kamera um Peter, während er sich umblickt, eventuell gibt es noch eine zusätzliche Einstellung aus der Totalen, ... . Auch, dass das Hörspiel das langsamste Medium, um etwas zu transportieren ist, stimmt nicht. Hier gibt es einen Erzähler, der teils ganze Handlungsstränge zusammenfasst. Im Film braucht man dafür mehr Zeit, man kann ja nicht alle 2 Sekunden das Bild wechseln und eine neue Situation beschreiben. Auf keinen Fall aber wirst du das Kapartenhund-Hörspiel in einem 15-minütigen Film erzählen können. 400) dcc © schrieb am 31.01.2025 um 23:35:40 zur Folge Der Karpatenhund: Naja so ist es ja nicht. Es wird kein neuer Fall erfunden. Das Hörspiel kommt mit rund 40min aus, der Film ist 100min. Die extra Zeit ist ja praktisch nicht nötig (Dialog hier, Dialog da). Es wird angereichert mit ausführlicheren Dialogen die uns mehr über die Charaktere erzählen 399) Desa © schrieb am 31.01.2025 um 22:04:49 zur Folge Der Karpatenhund: Verfilmungen sind auch wirklich eine Sache. Wie viel bleibt von einem Hörspiel tatsächlich übrig, wenn man es verfilmt? Ein Buch muss immer viel beschreiben, die Handlungsorte, die Personen, innere Monologe der Personen und die Handlung. Bücher sind daher immer am längsten, ein Hörspiel kann davon viel streichen und ein Film noch mehr. Als konkretes Beispiel, im Karpartenhund wird die Anlage ausführlich beschrieben, im Film braucht man nur 1 Sekunde und zeigt sie einfach. Das rafft den Inhalt extrem stark. Also braucht man Füller, sonst wäre der Film nach 15 Minuten vorbei. Daher bräuchte man im Grunde einen neuen Fall, für Film oder man sucht sich ein paar Fälle raus, die man miteinander verweben kann - schwierig. Letztendlich muss man sich innerlich frei machen und offen sein. Geht man mit starren Vorstellungen ins Kino kann und wird es nur eine Enttäuschung sein und als Gradmesser nehme ich da Kinder, denn für die ist das alles letztendlich gemacht - mit ein paar Insidern und Boni für Erwachsene. Was auch gut so ist, wir zahlen ja schließlich die Tickets. 398) dcc © schrieb am 31.01.2025 um 11:36:21 zur Folge Der Karpatenhund: Jaaa das mit dem Pool ist mir auch aufgefallen!!! Fand ich sehr cool. Oft wird sozusagen aus Sicht des Pools in das Geschehen eingeleitet. | |||||||||
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