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1) artspice © schrieb am 08.02.2011 um 16:21:14 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Huch, wieder die Erste Last but not least also meine Meinung zum letzten der drei neuen regulären Bücher (die Kurzgeschichten sind für mich ein Sonderband). Da ich nie ein „Die Drei“-Hörspiel gehört habe und somit von Buchna nur seine Folge des Dreitags kannte, bin ich relativ unvoreingenommen an dieses Buch gegangen. Relativ deshalb, weil mir die Dreitag-Folge doch recht gut gefallen hat und ich deshalb doch gewisse Erwartungen an ein Buchna-Buch hatte.
VORSICHT SPOILER!!
Kommen wir zunächst zu den Zutaten des Buchs: Eine hübsche Frau als Auftraggeberin, einen brutalen Riesen – ebenfalls als Auftraggeber, eine Auktion auf dem Schrottplatz (pardon, Gebrauchtwarencenter), einen schrulligen Nachbarn, einen ungewöhnlich menschlich wirkenden Skinny Norris, ein Western-Rätsel, eine Personenüberprüfung und einen verknallten Detektiv.
Nun zur Zubereitung der Zutaten durch den Autor. Fast jede einzelne der Zutaten könnte in Kombination mit den anderen ein leckeres Menü ergeben. Fast jede – denn verknallte Detektive, egal ob Justus, Peter oder Bob finde ich in ???-Büchern so überflüssig wie einen Kropf. Und so wirklich nötig gewesen wäre diese Zutat auch nicht. Das vermeintlich witzig gemeinte Sahnehäubchen ist in meinen Augen sehr sauer.
Der Rest ist dagegen völlig in Ordnung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Beim Lesen erwartet man natürlich zwangsläufig, dass sich die getrennt verlaufenden Fälle irgenndwann vernetzen. Da dies sehr spät geschieht, hatte ich zwischendurch tatsächlich Angst, dass das vielleicht doch nicht passiert, was sich glücklicherweise nicht bewahrheitet hat. Sonst wäre diese Rezension ein glatter Verriss geworden. In dem Moment, wo Skinny Norris auftaucht, ist ja klar, dass der was auf dem Kerbholz hat. Man wartet also darauf was und läuft – genau wie die Detektive – zunächst in die gestellte Falle. Ein Einbruch in eine Galerie – wow. Aber nicht vielleicht doch ein klitzekleines bisschen zu groß für Skinny? Der Zweifel nagt am Leser und es wird klar, dass etwas anderes dahinterstecken muss. Schließlich findet die Auktion bei Titus Jonas nicht umsonst statt, gell?
Wie gesagt, die Handlung an sich hat durchaus Potenzial. Jetzt kommt das große „Aber“. Buchna hat beim Kochen seine ???-Menüs leider das Würzen vergessen. Es kommt kaum Spannung auf, weil einfach ein Handlungsfaden zuviel dabei ist. So können die restlichen Fäden einfach nicht bis zur entsprechenden Spannung weitergewoben werden – der Platz fehlt. Das Westernrätsel wirkt denn auch eher unpassend. Den „riesigen“, myteriösen Auftraggeber hingegen finde ich gut gemacht. Allein – das Thema Western passt nicht zum Rest. Buchna serviert hier Pasta zu Paella (und einen italienischen Gemäldetitel für das Bild eines spanischen Malers – nur mal so nebenbei).
Was bleibt ist ein nett zu lesendes Buch ohne besondere Spannung. Das ???-Universum ist Buchna in meinen Augen gut gelungen, sein Sprachstil gefällt mir auch. Er kommt diesbezüglich zwar nicht an Marx und Erlhoff ran, toppt aber Sonnleitner sprachlich um Längen. Gefallen hat mir, dass Bob vernünftig recherchieren durfte, dass Peter nicht der Depp der Nation war, sondern konstruktiv bei der Lösung des Falls geholfen hat und dass es trotzdem Justus war, der des Rätsels Lösung findet.
Erfreulich auch, dass es zwischen den letzten beiden Kapiteln keinen Handlungssprung gab. Aufgelöst wurde an Ort und Stelle, nicht einen Tag später bei Kirschkuchen auf der Veranda. Juchhu. Außerdem war es heiß, es gab nur ein einziges Wärmegewitter. Und die Szene mit Peter in diesem Ramschladen – einfach köstlich. „Soll ich Dich einsargen?“ – super.
SPOILER ENDE
Ein durchschnittliches Buch in Bezug auf das Gesamtwerk gesehen. Unter den drei neuen Folgen knapp das Beste mit einer 3 liegt es etwas vor Nacht der Tiger. Für das nächste Buchna-Buch wünsche ich mir deutlich mehr Spannung und lieber einen Handlungsaspekt weniger. Dafür die anderen Aspekte besser ausgearbeitet. Die Atmosphäre (bzgl. Schrottplatz und Rocky Beach sowie kleiner Anspielungen auf alte Folgen) darf gern so bleiben. Das Hendrik Buchna mehr kann, hat er meines Erachtens mit seiner Dreitag-Folge bewiesen. Einen soliden Grundstein hat er mit „Im Zeichen der Schlangen“ gelegt. Mein Fazit: Bitte noch steigern!

2) artspice © schrieb am 08.02.2011 um 16:23:37 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Das buch bekommt eine 3 plus (das Pluszeichen funktioniert irgendwie nicht).

3) JackAubrey © schrieb am 08.02.2011 um 21:50:54 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: So, bin durch und muss sagen, dass ich nach den neuesten Verirrungen des Herrn Sonnleitner doch ziemlich beeindruckt bin. Buchna trifft fast immer den richtigen Ton, und dann ist ein Original Klassiker Ton. Der Schrottplotz, Skinnys Haus, Los Angeles, skurile Verdächtige, mystische Rätsel, amerikanische Geschichte: Es kommt endlich mal wieder echtes Drei Fragezeichen California Feeling auf (nur Morton fehlte noch). Und es gibt Bezüge zur Vergangenheit, sogar mehrere, nur dass die nicht wie leider bei Kari wie Fan Späße daher kommen, sondern ganz locker und natürlich eingestreut werden, als hätte Arthur seine Bücher gestern und nicht vor über 30 Jahren geschrieben. Gut, der Fall hätte noch ein wenig origineller sein könne, aber alles löst sich logisch nachvollziehbar auf, und die Wendungen sind wirklich überraschend. Und die Priese Sexappeal, die Buchna auch noch zusammen mit einer kleinen Romanze unterbringt, tut der Serie gut. Schließlich sind wir ja keine Kinder mehr! Ich freue mich auf mehr und würde sagen eine glatte 2!

4) dirkK schrieb am 08.02.2011 um 23:37:44 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ich bin begeistert! Endlich mal ein ??? bei dem ich mich köstlich amüsiert habe. Das Buch hat wirklich lustige Phasen. Dazu baut Buchna herrlich kleine Verbindungen zu alten Fällen auf, klein, dezent und nicht aufdringlich! Der Fall selber ist spannend, wirklich vorhersehbar und gut gelungen. OK, hier und da wurde etwas dick aufgetragen, aber denken wir mal an den Drachen aus Folge 7. War das realistisch? Nicht wirklich;) Der Schreibstil war sehr erfrischend, der Fall doch recht spannend, ein paar Kleinigkeiten waren vielleicht etwas holprig, aber ansonsten nicht nur grundsolide sondern für mich eines der besten Bücher der letzten Zeit! Daumen rauf Hendrik!

5) Friday © schrieb am 10.02.2011 um 23:12:19 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Eigentlich wollte ich ja den Kurzgeschichtenband "Die Geisterlampe" als ersten der neu erschienenen Bände lesen. Dort ist neben Kari Erlhoff und Marco Sonnleitner auch Hendrik Buchna als Autor verteten. Da ich mir aber anhand von ein paar Kurzgeschichten kein Urteil über diesen neuen Autor bilden wollte (und Kurzgeschichten sind immer ne Spur schlechter, das war schon bei den Lucky Luke Bänden und bei den Clever & Smart Taschenbüchern so!), hab ich mir also sein Erstlingswerk, dass ganz offiziell mit dem Logo der drei ??? die Weltmeere besegelt, durchgelesen.
Buchna ist kein unbeschriebenes Blatt, wie wir wissen, hat er doch an der kurzen Interimserie "Die Dr3i" mitgewirkt. Für den einen oder anderen mag er auf Grund dieses Umstands vielleicht in Ungnade fallen, bisher hat man seine Geschichten nur in Hörspielform erlebt, jetzt gibts es auch etwas von ihm zu lesen.
Was soll ich gross um den heissen Brei rumreden, sein Einstand als neuer drei ??? Autor ist in meinen Augen sehr gelungen. Mit einem knackigen und frischen Schreibstil, der an Kari Erlhoff und Katharina Fischer erinnert, hat er einen Fall um unser beliebtes Detektivtrio abgeliefert, der für gute Unterhaltung steht. Im Vordergrund steht hier eindeutig der Humor, die Chemie unter den Detektiven stimmt und es wird auf lästiges Geplänkel, sowie Zickenkrieg verzichtet. Auch wird es nie langweilig, es passiert immer was und man quält sich nicht durch das Buch, weil man wissen will, wie es weitergeht. Eine Wohltat, so etwas auch mal wieder von einem anderen Autor zu lesen und vergessen ist jeder noch so fade Einheitsbrei eines Marco Sonnleinters.
Zum Fall selbst: Buchna geht auf Nummer sicher und setzt einen alten Bekannten ein, dessen Name hier gerne genannt werden darf (wer jetzt weiterliest und das Buch noch nicht kennt, ist selber schuld!): Es ist natürlich Skinny Norris, der in letzter Zeit häufig reaktiviert wird. Allerdings verheizt Buchna ihn nicht so unnötig wie Sonnleitner es in "Grusel auf Cample Castle" getan hat, er bastelt eine clevere und originelle Story um den Lieblingsfeind der drei ???. Positiv anzumerken ist auch, dass Buchna die Geschehnisse aus Erlhoff´s "Der namenlose Gegner" nochmal aufgreift und so eine mögliche Fortsetzung des Cliffhangers von "DnG" andeutet. Wohlgemerkt, andeutet...!
Buchna beruft sich allerdings nicht nur auf Quotenbringer wie Skinny Norris, er fügt dem Universum der drei ??? gleich noch ein paar witzige und interessante Charaktere hinzu, die potential für weitere Geschichten haben, wie zum Beispiel den schrulligen Nachbarn Mr Hunnicutt oder dem gnomenhaften Mr Gizmo. Einfach herrlich die Szene, in der Peter in Gizmo´s Castle sich mit Mr Gizmo auseinandersetzen muss, nur um am Ende völlig verauscht und 20 Dollar ärmer den Laden mit einem schäbigen Cowboyhut verlässt (der Mann weiss, wie er seine Ware an den Mann bringt).
Kleine Bemerkung am Rande: Dieser LAden ist vollgestopt mit allerlei Kram aus der Sehfahrt und das einzige, was Onkel Titus mitnimmt ist eine schäbige Lavalampe?!
Erfreulich ist auch, dass der Fokus nahezu auf allen Detektiven liegt, vor allem Bob darf mal wieder länger ins Rampenlicht treten. Trotzdem fragt man sich als eingefleischter drei ??? Leser: Ist das der selbe Bob, der früher mit seinem Zahnpastalächeln und seinem Sonnyboy-Charme jedes Mädchen mühelos herumbekommen hat? Hier glänzt er eher als schüchternes Mauerblümchen, dass keine drei Sätze fehlerfrei aussprechen kann und seine unbändige Wut an unschuldigen Pappbechern auslässt. Das soll jetzt kein Vorwurf gegenüber dem Autor sein, o nein, grade dieser Umstand verleiht dem Buch noch mehr Humor und eine Spur Abwechslung.
So erfrischend und spannend das Buch auch ist, zum Schluss flacht es leider etwas ab. Die Auflösung ist etwas flach und unspektakulär und Buchna präsentiert mehr eine 08/15 Auflösung, die reichlich nach Routine, platten Klischees und Friede-Freude-Eierkuchen-Ende stinkt. Das klingt jetzt härter, als es gemeint ist, aber der Schluss liest sich, wie sich ein Schlussdialog aus einem Minninger-Skript anhört. Das ist schade, hält Buchna doch über 114 Seiten sein vorgegebens Level und weiss zu begeistern.
Nach beendern der Lektüre merkt man auch, dass Buchna eher das Schreiben von Hörspielskripten gewohnt ist, da die Figuren durch Dialoge die Handlung tragen, auf Beschreibungen und Erklärungen wird grössenteils verzichtet.
Trotzdem ist das Buch wirklich gelungen, eine klare Leseempfehlung. Hoffentlich bleibt Buchna der Serie erstmal erhalten, wäre Schade, wenn dies sein einzigster Beitrag neben dem "dreiTag"-Projekt bleiben würde. Denn eines merkt man seiner Story an: Da schreibt jemand, der sich mit den drei ??? auskennt und die eine oder andere Fanliebe damit ausdrückt.
Ich freu mich schon auf seine nächste Geschichte über Jest, Bob und Puter
Den einen Kritikpunkt geb ich ihm aber noch auf den Weg: Hoffentlich schmachtet Skinny Norris wegen seiner Story jetzt nicht auf ewigen Zeiten im Gefängnis, es reicht schon, wenn Hugenay auf unbestimmte Zeit sein Dasein hinter schwedischen Gardinnen fristen muss.
Meine Wertung: 8,5 von 10 Punkten!

6) Crazy-Chris schrieb am 12.02.2011 um 17:00:14 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: SPOILER
Das Fazit zur Abwechslung mal vorweg - mit diesem Buch ist Hendrik Buchna ein zufriedenstellender Einstand geglückt. Insbesondere der Schreibstil hat mir gut gefallen, sowie die dezent eingestreuten Rückbezüge auf ältere Folgen.
allerdings gibt es auch ein bißchen was zu kritisieren:
1. Bob, der Womanizer vor dem Herrn, kriegt plötzlich Panik wenn er mit einer attraktive Dame spricht ? Für meinen Geschmack ein heftiger Bruch des Serienkontexts, das hätte man auch abgeschwächter darstellen können.
2. Dass selbst der größte Kunstbanause noch nie etwas von Rembrandt gehört haben soll, ist reichlich unglaubwürdig. Spätestens an dieser Stelle war mir beim Lesen klar, dass die Sache mit dem EInbruch in die Kunstausstellung wohl auch nur ein Täuschungsmanöver ist.
3. Der Großteil des Buches handelt nicht vom echten Fall, sondern ist eigens für DDF inszeniert (ähnlich wie bei Poltergeist oder den Karten des Bösen).
4. Der Buchtitel hat mit dem Inhalt ja fast garnichts gemeinsam, und selbst wenn man den Handlungsstrang des Ablenkungsmanövers betrachtet, taucht das Motiv der Schlöangen erst auf, nachdem man das Buch gut zur Hälfte durchgelesen hat.
Nichtsdestotrotz überwiegend die positiven Aspekte, Buchna hat insgesamt gute Arbeit geleistet und Vorfreude auf seine folgenden Werke erzeugt.

7) DerBrennendeSchuh schrieb am 12.02.2011 um 19:13:09 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Wie schön, wieder eine neue Note sprich ein neuer Fehler: Was ist so schwer daran für Kosmos, mal auf solche Widersprüche bei der Charakterzeichnung zu achten? Man weiß es nicht, munkelt aber, es sei dem Verlag völlig wurscht, der Kram verkauft sich ja auch so. Ich habe die Bücher nicht gekauft und werde es auch nicht mehr tun.

8) JackAubrey © schrieb am 12.02.2011 um 19:17:56 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Also mal ganz ehrlich: Auch wenn man, wie Bob, viel Erfolg beim weiblichen Geschlecht hat, kann es doch immer noch gut vorkommen, dass einen die Eine besonders umhaut, ja förmlich den Boden unter den Füßen wegzieht. Ich sehe da wirklich absolut keinen Widerspruch, im Gegenteil: Wer das, was Bob passiert nicht kennt, war noch nicht verliebt

9) Crazy-Chris schrieb am 12.02.2011 um 19:52:09 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Naja, es ist schon so formuliert, als hätte Bob noch nie ein attraktives weibliches Wesen erblickt... da muss ich dem brennenden Schuh schon Recht geben, bei Kosmos könnten solche extremen Widersprüche durchaus mal auffallen.

10) Sokrates © schrieb am 14.02.2011 um 20:06:53 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ein hervoragendes Debüt, auf einer Ebene mit "Geisterzug" und "tödliches Eis". Schreibstil und Charakterzeichnung sind sehr gut! "Alte Sachen" wurden wunderbar eingebaut und wirken nie gekünstelt o. zu gewollt. Eine Folge aus einem Guss, bei der alles passt.
*SPOILER*

Dass 90% eines ???-Bandes nur Tarnung / Ablenkung sind, ist nicht neu (z.Bsp.: "Vampir im Internet"), aber noch nie so stimmig umgesetzt wie hier: Was ist klassischer / typischer USA als Western-Helden? - Bob eifersüchtig ist doch auch mal was *g* - Ein alter Bekannter taucht auch, um diesmal wohl für länger von der Bildfläche zu verschwinden. Tja, eine Schlange bleibt eine Schlange, auch wenn sie sich häutet <- musste sein, bei DIESEM Titel - b.t.w. die m.E. einzige Schwachstelle des Buchs!

11) FlukeSkywater © schrieb am 14.02.2011 um 23:28:54 zur Folge Im Zeichen der Schlangen:

SPOIL SPOIL SPOIL SPOIL SPOIL

Mit Hendrik Buchna präsentiert ein alter Bekannter, der bisher nur als Hörspielautor (einige "Die Dr3i"-Folgen und ein Drittel des "DreiTag") in Erscheinung getreten ist, seine erste ???-Geschichte in Buchform. Und um das Wichtigste gleich vorwegzunehmen: Dieser Einstand ist gelungen. "Im Zeichen der Schlangen" mag noch noch kein herausragender Spitzenband sein, aber der von einem meiner Vorredner weiter unten gezogene Vergleich mit den Erstlingswerken "Geisterzug" und "Tödliches Eis" ist hier durchaus angebracht. "Im Zeichen der Schlangen" macht Lust auf mehr und kann sowohl sprachlich als auch atmosphärisch überzeugen.

Bereits auf der ersten Seite scheint Hendrik mit der Erwähnung der kalifornischen Gluthitze einen Kontrapunkt zum ewig verregneten Rocky Beach des Marco Sonnleitner setzen zu wollen. Es folgen geschickt gestreute Hinweise auf bekannte Folgen aus der Vergangenheit der ??? (Hibiskusbüsche, Taschenlampe, Bob alias Stan und viele mehr). Was den Verlauf der Story betrifft, so ist das zunächst im Mittelpunkt stehende ur-amerikanische Thema Western in den bisherigen Folgen erstaunlicherweise noch nie richtig aufgegriffen worden, so dass die Story nie Gefahr läuft, durch Wiederholungen Langweile hervorzurufen. Der Verlauf der Detektivarbeit wird ebenfalls sehr anschaulich geschildert; jeder der ??? leistet seinen Beitrag zur Aufklärung des Falles, und keiner von ihnen kommt dabei als hysterischer Feigling oder debiler Vollidiot weg. Der Täter wird auch nicht durch selbstmörderische Karatekünste überwältigt, sondern muss vor Inspektor Cottas Taschenartillerie kapitulieren (wobei auch der Inspektor nicht als einsamer Rächer auftritt, sondern seine Kollegen mitbringt). Erfreulicherweise muss der Buchna-Leser auch nicht auf humorige Einlagen verzichten. Erwähnt seinen hier nur "Jest und Puter", das freundliche Angebot "Soll ich dich einsargen?" und Bobs genialer Verweis auf Andreas Fröhlichs Alter Ego John Cusack.

Mit seiner Entscheidung, gleich ein dramaturgisches Schwergewicht wie die altbekannte Figur des Skinny Norris in den Mittelpunkt seiner ersten Geschichte zu stellen, pokert Hendrik natürlich ziemlich hoch. Dies gilt umso mehr, als sich Skinny im "Zeichen der Schlangen" wieder von seiner schlechten Seite zeigt, nachdem er im "Namenlosen Gegner" noch einen Läuterungsprozess zu durchlaufen schien. Diese neuerliche Charakterwandlung und die Tatsache, dass Skinny nach seinen jüngsten kriminellen Eskapaden nun eigentlich für viele Jahre hinter Gittern verschwinden müsste, verursachen mir denn auch ein wenig Bauchschmerzen. Unterscheidet sich der Diebstahl eines unbezahlbaren Gemäldes wirklich so sehr von dem vorgetäuschten Einbruch in die Galerie, den die ??? nicht zu Unrecht als einige Nummern zu groß für Skinny empfinden? Ich weiß nicht so recht ... aber davon einmal abgesehen, wirkt Skinny so authentisch kotzbrockig wie eh und je und sein Auftritt in der Geschichte keineswegs künstlich oder aufgesetzt. Insofern ist das gewagte Experiment gelungen.

Mein Fazit: Hendrik ist ein würdiges Mitglied im Kreise der ???-Autoren, von dem ich mir noch einiges erhoffe. Mögen seine (und auch die Bücher der anderen Autoren) wenigstens annähernd mit derselben Qualität vertont werden, die wir beim DreiTag genießen durften.

P.S.: Hendrik hätte übrigens allen Hobby- und Berufskriktikern, die sich hier über die angebliche Schüchternheit des notorischen Weiberhelden Bob Andrews mokieren, ganz einfach den Wind aus den Segeln nehmen können, wenn er in der Geschichte erwähnt hätte, dass Sheila eine frappierende Ähnlichkeit nicht mit einer (zumindest mir) völlig unbekannten Juliet, sondern mit der legendären BRENDA besitzt.

12) Josuah Parker © schrieb am 15.02.2011 um 12:33:43 zur Folge Im Zeichen der Schlangen:

ACHTUNG SPOILER (hatte ich bisher immer vergessen...SORRY)

Beim für mich durchaus sehr gelungenen Buch-Debüt von Hendrik Buchna, fühle ich mich im wahrsten Sinne des Wortes hin und her gerissen zwischen hohem Respekt vor diesem Werk und, wie FlukeSkywalker es gut formuliert hat, leichten Bauchschmerzen, die mich allerdings nicht plagen, weil mir „Im Zeichen der Schlangen“ nicht gefällt, sondern eher, weil einige Aspekte des Schreibstiles, der Geschichte, sowie der Personen mit meiner Sicht des ???-Universums kollidieren. Damit meine ich aber keineswegs Buchnas tolle Art zu schreiben, die Geschichte selbst oder die Hauptpersonen, eher es sind kleine Bestandteile, Eigenarten oder Facetten derselben mit denen ich mich etwas schwerer tue.

Zunächst mal möchte ich seine für mich wirklich tolle Art zu Schreiben loben! Sei es erzeugte Atmosphäre, die gelegentlich herrschende Spannung, aufwallende Emotionen oder die Zeichnung der drei Detektive, alles wirkt wunderbar authentisch, dicht und wie aus einem Guss. Gerade was die Charakterzeichnung von Justus, Peter und Bob angeht, bin ich wirklich begeistert. Sie haben die nötige Tiefe, ohne dass irgendwelche Eigenschaften sinnlos übertrieben werden! Vor allem aber gibt ihnen Buchna Gelegenheiten ihre Stärken zu zeigen, auch das ohne Überspitzungen, authentisch und zweckdienlich. Für mich einer der Hauptgründe, warum ich so viel Freude bei der Lektüre hatte.

Ebenfalls ein gewichtiger Grund ist für mich die Geschichte! Wie hier schon erwähnt wurde, hat es immer mal wieder eine Ablenkung zur Tarnung vom eigentlichen Fall gegeben, aber eine Ablenkung von einer Ablenkung auf den eigentlichen Fall habe ich so irgendwie nicht in Erinnerung. Hier hat HB eine Idee zu Papier gebracht, die mir selbst schon länger für einen Fall der Drei ??? im Kopf herumspukte. Gar nicht so einfach sich in dem Fall nicht selbst in die Falle zu gehen oder sich in den eigenen Handlungssträngen zu verheddern, aber vom Autor wirklich bravourös gelöst! Ich konnte keine Unlogik oder Lücke in der Geschichte ausmachen. Es passt nahtlos ineinander.

Zudem wirkt keines der behandelten Themen wie der Wilde Westen, Poker und der geplante Einbruch unpassend, da sie nicht übertrieben, ausgeschmückt oder aufgeblasen in die Geschichte und die Handlung einfließen, sondern, genau wie benötigt, richtig dosiert und mit der nötigen Tiefe und Glaubwürdigkeit. So wirkte die „Dead Man’s Hand“ und ihre Erklärung auf mich um Längen besser als die Ausführungen von Herrn Sonnleitner in „Poker-Hölle“.

Kompliment auch für die herrlichen Nebenfiguren, wie die Herren Gizmo und Hunnicutt, die in meinen Augen eine Menge Potential für zukünftige Fälle bieten! Die Szenen bei und mit Mr. Hunnicutt, sowie die in Gizmos Laden sind einfach herrlich skurril und wirklich toll beschrieben, vor allem auch dank Peter, der für solche Szenen geradezu prädestiniert ist. Und das so etwas auch funktioniert, ohne ihn dämlich oder hysterisch auftreten zu lassen, beweist Herrn Buchna eindrucksvoll.

Es war für mich immer wieder eine Freude zu lesen, wie gut Hendrik Buchna mit der Welt der Fragezeichen vertraut ist! Da stimmt die Umgebung, die Rocky-Beach-Atmosphäre, die Schrottplatz-Welt und viele Kleinigkeiten, die wie selbstverständlich in die Handlung eingebaut sind. Hier hat jemand geschrieben, dem die Drei ??? am Herzen liegen, der sie kennt und sich Gedanken über ihre Welt macht! Die kleinen Reminiszenzen an alte Geschichten und Begebenheiten sind wie selbstverständlich in das Werk eingebettet, so dass sie mir nicht wie mit Neonfarbe hinterlegt ins Auge springen, sondern unauffällig ein Teil des Großen Ganzen bilden.

Justus, Peter und Bob können in „Im Zeichen der Schlangen“ nicht nur ihre Stärken ausspielen, sondern liefern eine für mich an die Klassiker erinnernde Detektivarbeit ab. Sei es die Observation von Skinny’s Haus, das Belauschen des Einbrecher-Trios auf dem Bauplatz, die Entschlüsselung der Rätsel, alles wirkt auf mich, wie in einem Fall zur Zeiten der gefährlichen Erbschaft, des Super-Papagei’s oder des schreienden Weckers. Diese „Verwandschaft“ erzeugt Buchna für mich mit seiner Art zu Schreiben und zu Beschreiben. In meinen Augen die Folge mit dem größten Nostalgie-Charme seit längerer Zeit!

Das liegt aber nicht an unserem alten Bekannten Skinny, womit ich bei den Punkten angekommen bin, die mir leichte Bauchschmerzen bereiten. Nicht Skinny selbst bereitet mir das Unwohlsein, denn er ist wirklich toll von Hendrik Buchna getroffen, was die Charakterzeichnung angeht. Es ist vielmehr der Kontext mit dem Fall „Der namenlose Gegner“, ein Widerspruch bzgl. des Falles und sein Verhalten gegen Ende.

Welch eine erneute Charakter(rück)wandlung macht Skinner Norris in diesem Band durch! In „Der namenlose Gegner“ zeigte sich, dass er eben doch nicht ausschließlich der kalte, egoistische Fiesling ist, sondern durchaus noch so etwas wie Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Fairness zumindest in Ansätzen kennt. Das hatte Kari damals wirklich wunderbar beschrieben! Mehr muss es dann auch nicht sein, wie ich finde, aber eben auch nicht weniger. Für mich hat der Autor ihn bis zum Finale auf dem Schrottplatz wirklich gut beschrieben...fies, hinterlistig, pöbelnd, aggressiv, eben so, wie man ihn aus den Klassikern kennt. Auch die neue Seite zeigt sich durchaus in diesem Fall, aber das alles beißt sich in meinen Augen mit Skinny’s Verhalten gegen Ende. Der Skinny Norris aus den Klassikern und auch bei Kari wusste, wann er verloren hatte und fügte sich der Staatsgewalt. Selbst in den Crimebustern ist das so und zeigt, dass er zwar ein echt egoistischer Fiesling ist, aber eben niemandem ernsthaft schaden will. Kommt es doch zu brenzligen Situationen, so liegt es meist daran, dass Skinny impulsiv und ohne sich über die möglichen Konsequenzen Gedanken zu machen handelt, z.B. in „Der finstere Rivale“. Was hingegen gar nicht zu ihm passt, ist der Diebstahl eines Bildes das Millionen wert ist und sein Widerstand gegen die Festnahme, inklusive versuchter Flucht.

Was mich auch zum Widerspruch führt. Skinny, der im Prinzip keine Ahnung von exakter Planung hat, schon gar nicht von Raffinesse und Winkelzügen, ersinnt den von HB geschilderten Fall, um sich selbst in den Besitz eines so wertvollen Bildes zu bringen? Ein anderer Initiator, also z.B. Sheila, kommt mir nach den Beschreibungen gegen Ende hin nicht in den Sinn. Und das passt einfach nicht zu ihm, denn so geistreich ist er nun mal nicht. Er war immer ein Handlanger und nie der kreative Kopf.

Dazu kommt noch, dass von mir schon erwähnte Verhalten gegen Ende hin. Da geht es um schweren Diebstahl, Widerstand gegen die Staatsgewalt und Fluchtversuch bei der Festnahme. Dafür wandert jeder für längere Zeit hinter Gitter und gegenüber allem, was Skinny bisher angestellt hat, ist dass doch eine erhebliche Steigerung.

Hingegen finde ich das hier schon kritisierte Verhalten Bobs bzgl. Sheila nun so gar nicht unlogisch, denn wenn es richtig KLICK macht, kann selbst der charmanteste Womanizer um Worte ringen, rot werden und zum stotternden Idioten mutieren. Da passt das von Buchna beschriebene Verhalten von Bob, ob nun die Wut, die Eifersucht oder auch die Verlegenheit wirklich wie die Faust aufs Auge!

Bei aller Kritik am Schluss des Falles, muss ich anmerken, dass ich es wohltuend fand, mal nicht einen Justus-Jonas-Mega-Schlussmonolog, eine Nacherzählung der Geschehnisse oder ein Cotta-wird’s-schon-richten-Ende, serviert zu bekommen, sondern einen Abschluss, so wie ich ihn mir vorstelle...logisch, authentisch und nicht übertrieben.

Was den Schreibstil angeht, so habe ich eigentlich nichts zu beklagen, ganz im Gegenteil, dennoch gibt es auch da eine Nuance, die ein leichtes Ziehen in meiner Magengegend verursacht. Ich meine den Humor! Als großer Freund von gutem Humor, Sarkasmus, Ironie und Situationskomik kam ich in „Im Zeichen der Schlangen“ voll auf meine Kosten, denn das Buch ist gespickt damit. Auch hier gilt: Unauffällig, nicht übertrieben oder überdreht, perfekt dosiert und wirklich lustig. ABER: Auch wenn man mich jetzt dafür schlägt oder unverständlich den Kopf über meine Ansicht schüttelt, für mich gibt es soviel Humor im Drei-???-Universum einfach nicht. Es gab da mal diesen Witze/Humor-Thread und ich denke, der zeigt deutlich, dass es zwar vereinzelt lustige Szenen in den Fällen gibt, sie aber wirklich nur wie die Kirsche auf der Sahnetorte serviert wurden.

Das ganze ist für mich ein echtes Dilemma, denn ich mag den Humor von Herrn Buchna, habe bei so ziemlich jeder witzigen Szene herzhaft gelacht oder musste doch zumindest schmunzeln, doch genauso hat da jedes Mal etwas in mir protestiert. Es tut dem guten Gesamteindruck den ich von diesem Autoren-Debüt habe jedoch absolut keinen Abbruch! Im Gegenteil! Wenn es Hendrik Buchna weiter gelingt einige meiner vielleicht verstaubten Ansichten auf diese Weise zu hinterfragen, kann ich nur sagen: Mehr davon und das noch möglichste lange!

Eine klare 2 von mir, verbunden mit der Bitte, die Figur des Skinner Norris nochmals zu überdenken! Ansonsten großartig was Stil, Atmosphäre, Geschichte und Charakterzeichnung angeht!

Gruß Josuah Parker

13) Sokrates © schrieb am 15.02.2011 um 13:06:04 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: *SPOILER*

"Erfreulicherweise muss der Buchna-Leser auch nicht auf humorige Einlagen verzichten. Erwähnt seinen hier nur 'Jest' und 'Puter', das freundliche Angebot 'Soll ich dich einsargen?' und Bobs genialer Verweis auf Andreas Fröhlichs Alter Ego John Cusack". Yep! Wart nur noch drauf, dass jemand "Jest" und "Puter" als Rechtschreibfehler mokiert u. den Lektorat Unfähigkeit atestiert.
"Unterscheidet sich der Diebstahl eines unbezahlbaren Gemäldes wirklich so sehr von dem vorgetäuschten Einbruch in die Galerie, den die ??? nicht zu Unrecht als einige Nummern zu groß für Skinny empfinden? Ich weiß nicht so recht". Für Skinny als Drahtziehr ja, aber er ist ja nur Helfershelfer. Kopf der Bande ist ja ... nein, das verrat ich nicht. Schön selber lesen!

*SOPILER.Ende*

14) mike101 © schrieb am 15.02.2011 um 15:21:46 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Mal 'ne Frage: Hab' gerade mal die Bewertungsseite angeschaut um mich darüber zu informieren, wie die neuen Bücher so ankommen (will mich nicht spoilern lassen). Da rangiert Im Zeichen der Schlangen auf Platz 4 bei nur 3 abgegebenen Stimmen. Wie soll das denn angehen?

15) Josuah Parker © schrieb am 15.02.2011 um 15:32:29 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @ mike: Die Rangfolge richtet sich nach der Durchscnittsnote aller abgegebenen Bewertungen und für "Im Zeichen der Schlangen" wurden bisher 3 Bewertungen mit einem Durchschnitt von 1,6667 abgegeben, was zwei Zweien und eine Eins bedeutet. Je mehr Bewertungen hinzukommen, desto mehr wird sich der Duirchschnitt verschieben.

16) Crazy-Chris schrieb am 15.02.2011 um 17:44:55 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @11, also wenn das im Buch eine "angebliche" Schüchternheit bei Bob war, möchte ich nicht wissen wie dann eine wirkliche Schüchternhein aussieht.

17) Hendrik Buchna © schrieb am 15.02.2011 um 23:00:41 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Hallo zusammen! An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich für das bisherige Feedback bedanken, über das ich mich sehr gefreut habe. In die laufende Diskussion will ich mich gar nicht unnötig einmischen, sondern lediglich auf die Irritationen hinsichtlich Bob und Skinny eingehen. Natürlich lag es mir fern, diesen etablierten Charakteren nun plötzlich völlig neue Wesenszüge und Fähigkeiten zu verleihen. *Spoiler* : Bobs Qualitäten als Womanizer wollte ich keinesfalls in Frage stellen. Es handelt sich bei Sheila ja nicht einfach nur um irgendeine attraktive junge Frau (bei der Bob gewiss nicht die Fassung verlieren würde), sondern um eine Person, die ihn frappierend an das erste Mädchen erinnert, in das er hoffnungslos verknallt war. Dieses elementare Gefühl, verbunden mit dem einschneidenden Erlebnis des anschließenden Verlusts, sorgt nun dafür, dass ihm bei Sheilas Anblick einige 'Synapsen durchdrehen'. Natürlich kann man hier auch anderer Meinung sein, aber ich persönlich schätze Bob so ein, dass selbst ein Frauenschwarm wie er verborgene wunde Punkte hat, die in gewissen (Ausnahme-)Situationen zutage treten. Zu Skinny schreibe ich dann in einem neuen Abschnitt, da ich es leider immer noch nicht hinbekomme, Absätze zu basteln.

18) Hendrik Buchna © schrieb am 15.02.2011 um 23:02:59 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Nun also zu Mister Norris (wiederum *Spoiler*): Die Planung und Ausarbeitung des Bilder-Coups nebst Rätsel-Marathon wäre in der Tat mindestens eine Nummer zu groß für Skinny. Er ist ja aber auch gar nicht das Mastermind der Gruppe, sondern lediglich ein Komplize. Wie hier zwischendurch schon angeklungen ist, war es Sheila Masters, die auf die Spur des verschollenen Gemäldes stieß und anschließend ihre Cousine Felicity einweihte. Dass diese wiederum ihren Freund Skinny mit ins Boot holte, war ursprünglich weder geplant noch erwünscht. Da sich diese Mitwisserschaft aber nicht mehr rückgängig machen ließ, arrangierte sich Sheila schließlich mit dem neuen Teammitglied. Gemeinsam (aber stets unter der Federführung von Sheila Masters) entwickelten die drei nun das doppelte Ablenkungsmanöver, um sich in den Besitz des Gemäldes zu bringen. Bei den Rätseln hat Skinny also vermutlich bestenfalls die Schlagworte geliefert, während die präzise Ausarbeitung von Sheila übernommen wurde. Der Eindruck, dass Skinny der Hauptverantwortliche ist, wird dadurch erweckt, dass er während des Finales augenblicklich die Rolle des Wortführers an sich reißt und vorgibt, der Kopf des Teams zu sein. Dies tut er ganz bewusst, damit die drei Detektive ihr Augenmerk sofort auf Skinny bzw. den angeblichen Farbanschlag richten und nicht auf Sheila, deren Kunst-Background ja sehr verräterisch ist (und letztlich auch zur Aufdeckung des eigentlichen Motivs führt). Skinny war somit eigentlich 'nur' ein ambitionierter Mitläufer und wird deshalb hinsichtlich des Strafmaßes sicher deutlich besser wegkommen als Sheila. Ich muss zugeben, dass wegen der finalen Finte die ‚wahre’ Personengewichtung zwischen Skinny und Sheila zu verschwommen bleibt. Auch bei Skinnys misslungenem Fluchtversuch hätte ich deutlicher machen können, dass hier kein plötzliches Aufflammen von untypischem Mut die Ursache war, sondern eine schlichte Panikreaktion. Angesichts des begrenzten Raums sind solche Verkürzungs-Kompromisse manchmal nicht zu umgehen, aber gerade bei so zentralen Charakteren wie Skinny werde ich künftig noch stärker darauf achten, dass keine unnötigen Missverständnisse entstehen. Herzliche Grüße vom Gebrauchtwarenhandel! Hendrik

19) Josuah Parker © schrieb am 16.02.2011 um 08:53:21 zur Folge Im Zeichen der Schlangen:

@ Hendrik

Auch ich habe zu danken und zwar für Deine Erläuterungen! Da lag ich bei Bob also richtig und bei Skinnys Rolle falsch. Mit Deinen Ausführungen wird mir die Sache nun klarer, denn ich muss zugeben, dass ich mich echt schwer getan habe, zu verstehen, wer denn nun der wirkliche Kopf war, da es sich am Ende so anhörte, als ob Skinny, nachdem er von Sheilas Cousine von dem Vorhaben erfahren hatte, die Sache an sich gerissen hatte.

Auch wurde mir nicht so ganz klar, ob der Plan schon vor Skinnys Einmischung bestand. Für Sheila, die die Drei ??? meiner Ansicht nach höchstens vom Hörensagen kannte, wäre der Plan, so wie er ausgeführt wurde, nämlich eher sinnlos gewesen.

Auf jeden Fall ist mir nun klar, wie man das Ende zu verstehen hat, nicht dass es vorher unverständlich war, eher frei auslegbar. *g*

Nochmals Vielen Dank für Deine Ausführungen! Bleib Deinem Stil zu Schreiben und Deiner Charakterzeichnung treu, denn die sind großartig und passen wunderbar in den ???-Kosmos.

Gruß Josuah Parker

20) Sokrates © schrieb am 16.02.2011 um 13:31:33 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @Hendrik: Danke für eine Erläuterungen, die die letzten (scheinbar) noch offenen Fragen klären und zeigen, dass ich in #13 gar nicht sooo falsch lag. - Absätze gehen mit [ br ] ohne Leerzeichen in der Klammer. - *SPOILER* War Sheilas Nachname ein Wink mit dem Zaunpfahl (den leider niemand verstanden hat, incl. mir *g*): Masters => Mastermind?

21) Mr. Murphy © schrieb am 16.02.2011 um 19:10:02 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Mit der Folge "Im Zeichen der Schlangen" präsentiert uns Hendrik Buchna sein echtes Debut bei den drei ??? als Autor. Man kennt ihn ja bereits durch die Interimsserie "Die Dr3i" und das gelungene Spezial "DreiTag". Aber bisher gab es noch kein Buch von ihm zu lesen.

Auch mir hat sein Debut richtig gut gefallen. Man merkt an etlichen Details, dass das Buch von einem Fan geschrieben wurde. Sowohl sprachlich, als auch von der Geschichte her selbst, ist die Folge gut gelungen. Auch die Charakterisierung der Haupt- und Nebenpersonen ist hervorragend geworden. Für mich war Bobs Verhalten kein Widerspruch. Buchna ist wahrscheinlich der bisher skurrilste Auftraggeber gelungen (der Riese). Sein Umgang mit den drei ??? war stets höchst amüsant. Beim lesen kam mir nicht der Verdacht, dass in Wirklichkeit etwas vom Schrottplatz gestohlen werden soll. Insofern war die Folge gut strukturiert und erzählt. Zwischendurch hielt ich es sogar für möglich, dass zwei Fälle parallel laufen. Nach der Lektüre hätte ich es aber für einen besseren Clou gehalten, wenn sich am Ende rausgestellt hätte, dass die Gegner in Wirklichkeit etwas wertvolles von dem ulkigen Nachbarn Mr. Hunnicutt stehlen wollten... Auch schön, dass das kalifornische Feeling wieder besser zur Geltung kommt. Was mir nicht gefallen hat, war, dass es während der Geschichte selten spannend wurde. Beim nächsten mal bitte mehr Spannung. Noch eine Anmerkung zur Kritik an Skinny: Ich sehe es nicht widersprüchlich an, dass er nach dem "namenlosen Gegner" wieder auf die schiefe Bahn geraten ist. Im "namenlosen Gegner" wird zwar gemenschelt, aber er hat Bobs Leben nur gerettet, weil es eine Notsituation war... Wieso sollte sich durch so etwas ein Mensch nachhaltig verändern? Ich kann natürlich schon verstehen, dass das nicht alle Fans gut finden.

FAZIT: Mit "Im Zeichen der Schlangen" ist Hendrik Buchna ein gelungenes Debut gelungen. Es ist kein Highlight aber immerhin "gut". Note 2 Plus. Auch ich freue mich auf weitere Werke von Hendrik Buchna.

22) Hendrik Buchna © schrieb am 16.02.2011 um 23:45:06 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @Josuah: Gern geschehen. Es freut mich, dass ich ein paar Unklarheiten beseitigen konnte. :-)
@Sokrates: Gar nicht schlecht - allerdings verbirgt sich hinter dem Nachnamen noch eine weitere Bedeutung. ;-)

23) Friday © schrieb am 16.02.2011 um 23:56:13 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Schön auch zu sehen, dass der Autor sich persönlich zu Wort meldet, gefällt mir.
Und auch wenn die Frage viel zu früh kommt: Werden wir neben dem "dreiTag" im Herbst wieder etwas von dir zu lesen bekommen Hendrik?

24) Sokrates © schrieb am 17.02.2011 um 12:11:03 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @Friday/Hendrik: Bitte dieses Forum nicht in eine inoffizielle Fragebox verwandeln

25) luca94 © schrieb am 17.02.2011 um 14:04:33 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Doch bitte, macht ruhig. Das interessiert mich nämlich auch, und wenn nicht hier, wo sonst im Moment Fragen an Hendrik stellen?

26) Sokrates © schrieb am 17.02.2011 um 17:42:45 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ja ja, ich habe angefangen Aber meine Frage (#20) bezog sich auch direkt auf DIESE Folge. Bei Karis Büchern wurde das übrigens als "Einmischung in die freie Diskussion" bemängelt...

27) Minrateko © schrieb am 25.02.2011 um 15:57:26 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ich fand das Buch durchweg genial. Hendrik, ich mag deinen Schreibstil. Mach weiter so. EinFrage hätte ich nur noch. Reine Neugier: Wie hieß der Arbeitstitel des Buches? KOSMOS verhunzt ja so gerne die Titel... Allerdings muss ich zugeben, dass mir zu deinem Buch kein passender Titel eingefallen wäre, der nicht alles verraten hätte. Vieleicht sowas wie : "Im Zeichen der Kunst" oder "Die drei Fragezeichen und das Vertrauen in die Frauen"

28) swanpride © schrieb am 27.02.2011 um 12:18:03 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: So, endlich auch Zeit zum Lesen gehabt...
Ich fand das erste Buch von Buchna unspektakulär. Auf keinen Fall schlecht, aber auch nicht herausragend. Thematisch ist hier nicht gerade das Rad neu erfunden worden. Es geht mal wieder um ein Gemälde und es geht mal wieder darum die ??? abzulenken. Interessant ist hier höchstens, dass diesmal gleich zwei Fälle erfunden werden. Vielleicht auch deswegen plätschert die Handlung doch ein wenig vor sich hin. Noch nicht einmal beim Finale kommt sonderlich Spannung auf, weil die Polizei ja ohnehin schon auf dem Weg ist, und Skinny alles andere als ein bedrohlicher Gegner ist. Aber der Fall ist Grundsolide und hat (kaum zu glauben, dass man das inzwischen schon extra erwähnen muss) keine nennenswerten Logiklöcher. Da waren nur zwei Dinge, die mir etwas sauer aufgestoßen sind: Skinnys Ausrede mit den Servierplatten. Wenn er die nur zur Deko brauchen würde, dann kann es ihm doch egal sein, ob es sich um 61-er oder 63-er geht. Dieses Detail fällt aber weder Justus noch Bob auf. Und auch bezüglich der Mütze hat Justus eine etwas lange Leitung. Mir ist das sofort aufgefallen. Aber am meisten stört mich, dass Skinny durch seinen zweiten Ablenkungsfall ja erst auf sich aufmerksam macht.
Es gab allerdings auch einige Sachen, die mir wirklich gut gefallen haben. Die dezent eingebauten Hinweise zu älteren Fällen (auch wenn Skinny's verlorene Taschenlampe vielleicht etwas sehr lange zurückliegt). Das Westernrätsel, das so richtig schön amerikanisch ist (auch wenn der Miträtselfaktor sehr gering war).Die Personenen, die im Laufe der Ermittlungen auftauchen.
Bob's Liebesprobleme hätte ich übrigens nicht gebraucht, stören tun sie mich allerdings auch nicht.

29) JackAubrey © schrieb am 27.02.2011 um 13:35:41 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @swanpride: Das mit der Taschenlampe ist mir auch aufgefallen. Allerdings kann es ja innerhalb des Drei ??? -Kosmos nur ca. 2 bis 4 Jahre her sein, dass sie das letzte Mal mit ihr zu tun hatten. Und: Das Gespensterschloss wird ja wieder gedruckt und neue Leser können es ganz normal als einen ihrer "großen Fälle" kaufen. Für die liegen diese Geschehnisse dann überhaupt nicht weit zurück, sondern: es könnte gestern gewesen sein

30) FloraGunn © schrieb am 28.02.2011 um 09:34:17 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: SPOILER-ALARM

Ich fand das Debut von Herrn Buchna auch sehr gelungen. Es hatte viele Elemente von den Klassikern, aber auch wieder neue Aspekte. Es gelingt ihm gut, die Spannung zu halten, auch wenn der Schrottplatz-Showdown vielleicht etwas mehr Action hätte vertragen können. Dadurch, dass der Leser ja schon wusste, dass Cotta in den Startlöchern steht und man außer mit dem "Riesen" auch mit keiner großartigen Gefahr rechnen musste, wurde dieser Szene schon vorab etwas die Luft herausgelassen. Trotzdem fand ich, dass man die Folge sehr gut lesen konnte und die Täuschungsmanöver einen gedanklich beschäftigt haben. Ich selbst bin ziemlich schnell darauf gekommen, dass Sheila mit involviert ist, da ich ihren Auftrag, ihrem neuen Schwarm auf den Zahn zu fühlen etwas ungewöhnlich fand und das Kunstheftchen in ihrer Handtasche mich relativ schnell hat stutzen lassen. Das kann aber auch einfach Glück bzw. Pech sein, dass ich diese Fährten relativ schnell aufgepickt habe. Oder es liegt daran, dass ich als Frau nicht der hormonellen Verwirrung anheim gefallen bin wie Bob. ;)

Da sind wir dann schon bei einigen "Ecken und Kanten". Bobs eifersüchtige Reaktionen fand ich bisweilen ein bisschen überzogen und nervig und natürlich lässt sich die Frage stellen, ob jemand einen derartigen Aufwand mit den falschen Fährten und allem Pi-pa-po betreiben würde um ein doch relativ simples Ziel zu erreichen und die drei ??? vom Schrottplatz wegzulocken. Schließlich haben diese Spuren sie ja zumindest auf drei der "Mittäter" überhaupt erst aufmerksam gemacht (Skinny, Felicity und den Hünen). Da wäre es vielleicht einfacher, sie wieder mit einem fingierten Kreuzworträtsel-Gewinn auf eine Reise zu locken oder Ähnliches. Aber nach der Logik der Motive darf man bei den drei ??? - auch bei den heißgeliebten Klassikern - oft nicht wirklich fragen. Denn ob Ganoven sich tatsächlich die Mühe machen würden, Kleinwüchsige anzuheuern, die Gnomen mimen, um eine alte Dame von ihren Machenschaften abzulenken...vermutlich würden sie die Alte eher schnappen, in ihrem Keller einsperren, bis der Coup gedreht ist und Ruhe ist. Oder sie sogar umbringen.
Aber das wäre wohl kaum Stoff für eine Kinder- und Jugendbuchreihe. Da muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen, was die Erwartungshaltung angeht.

SPOILER ENDE

Alles in allem finde ich dies eine interessante, spannende und lesenswerte Folge und auch der Schreibstil von Herrn Buchna gefällt mir gut. Ein Debut ist ein Debut und man verschießt ja nicht gleich am Anfang all sein Pulver, da ist noch mehr drin und ich freue mich auf weitere Bücher von ihm.

31) swanpride © schrieb am 28.02.2011 um 15:55:58 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ich hätte die Folge übrigens eher "Die Hand des toten Mannes" genannt....

32) FloraGunn © schrieb am 28.02.2011 um 17:10:30 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @swanpride: Ja, den Titel fand ich auch etwas irreführend, aber den legt ja der Verlag fest. Tut der Folge aber an sich auch keinen Abbruch.

33) Minrateko © schrieb am 28.02.2011 um 19:03:09 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @swanpride Wie kommst du auf Hand des toten Mannes?

34) swanpride © schrieb am 28.02.2011 um 20:07:57 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @33 So heißt das Pokerblatt ganz am Anfang...ist zwar auch nicht ideal, aber besser als ein Titel der auf etwas hinweißt, dass nur einmal ziemlich zum Ende des Buches erwähnt wird.
@32 Weiß ich...sollte auch keine Kritik am Autor sondern am Verlag sein.

35) Besen-Wesen © schrieb am 28.02.2011 um 20:20:18 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: "Im Zeichen der Schlangen"ist ein gute geschriebenes Buch, in dem die Ermittlungsarbeit nicht zu kurz kommt und es nicht nur ums "auf die Lauer legen und überführen" geht. Besonders gut gefiel mir, daß die Drei ??? relativ viel getrennt ermitteln. Warum sollen sie auch immer zu dritt zusammenkleben und in Fallen tappen? . Die Spannung verläuft gleichmäßig. Es es begainnt spannend gibt keine spannungsarmen Passagen(was leider bei vielen Marx-Büchern der Fall ist). Der Nachteil des gleichtmäßigen Spannungsverlaufs ist allerdings, daß wiederum ein richtiger Spannungshöhepunkt fehlt (wie auch bei den ersten Büchern von Kari Erlhoff). *** SPOILER ***Ich habe beim Lesen eine Menge gelernt z.B. über die Wildwest-Geschichte, wo eine Menge ermittelt wurde. Was ich jedoch schade finde ist, daß dies alles letztendlich eine falsche Fährte war und für den Fall völlig irrelevant war. Das fand ich dann doch ein wenig enttäuschend. Als überflüssig betrachte ich außerdem Bobs Gefühlswelt bezüglich Frauen (bzw einer davon). Es passt auch nicht so recht in das Bild, daß man in dieser Hinsicht vorher (und meistens dezenter) gewonnen hat. Letztendlich ist der Fall (bzw die Lösung) selbst wenig spektakulär. Die Verknüpfung Wildwest und Bilder hätte besser sein können. Insgesamt gefällt mir jedoch der Schreibstil und ich freue mich auf weitere Bücher von Hendrik Buchna. Insgesamt gibt es von mir eine 3plus.

36) Sokrates © schrieb am 01.03.2011 um 14:11:45 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @BeWe: "[...] Was ich jedoch schade finde ist, daß dies alles letztendlich eine falsche Fährte war und für den Fall völlig irrelevant war. Das fand ich dann doch ein wenig enttäuschend. [...]" *g* Querverweis auf "Nacht der Tiger", darin gibt es sogar ein Kapitel darüber Scheint fast, als hätten sich Hendik u. MarcoS da abgesprochen...

37) mike101 © schrieb am 02.03.2011 um 10:24:57 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Hab jetzt diesen Band gelesen und bin etwas hin und her gerissen. Schreibstil und Charaktere sind 1a eingefangen und machen Lust auf mehr, das Western-Thema war mal was neues und die Rätsel keine Code-Sachen sondern rein durch Recherchearbeit lösbar. Es gibt aber auch Kritkpunkte: 1. Ich weiß, die Autoren haben keinen Einfluss auf den Titel, aber ich persönlich würde "Im Zeichen der Schlangen" in die Top 10 der "Titel die nun mal gar nicht zum Buch passen" einreihen. Ok, an einer Stelle im Roman (etwa ab der Hälfte) wird der Schlangenstern erwähnt und danach noch einmal. Das wars. In "Fluch des Rubins" ermitteln die drei ??? relativ schnell, worum es bei AA's Erbschaft geht und der Rubin ist dann immer wieder Thema bzw. wird erwähnt. Aber um dem Buchtitel zu entsprechen, war dies einfach zu wenig. Sogar das Titelbild passte nicht zum Buch. Eine Schlange und daneben ein Stern? Warum keine Zeichnung des Amuletts? Oder eine Wüstenlandschaft mit einer Klapperschlange zwischen Felsen? Das wäre dem Westernthema besser gestanden. Ein besserer Titel wäre gewesen "Die drei ??? und das Vermächtnis von Tombstone" oder etwas ähnliches. "Dreifache Täuschung" hätte zwar dem Roman entsprochen, hätte aber zu viel verraten. 2. Als ich das Buch durch hatte hatte ich ein seltsames Gefühl. Ich war einerseits unterhalten worden, andererseits habe ich mich gefragt "Das war jetzt alles?" Irgendwie hatte ich mehr erwartet (kanns nicht anders ausdrücken". 3. Skinnys Plan ist schon sehr ausgefeilt und das passt irgendwie nicht zu ihm. Im Grunde genommen war er Justus immer einen Schritt voraus. Etwas unglaubwürdig - wenn er alles haarklein so geplant haben soll. 4. Mr. Hunnicut. Da wird ein Nachbar eingeführt, der angeblich schon ewig und einen Tag gegenüber den Jonas' wohnt, nur bis jetzt noch nie erwähnt wurde. Sowas stößt mir immer etwas sauer auf - genauso wie das Gebrauchtwarencenter T. Madsen aus "Der Biss der Bestie", dass ja schon immer der Erzfeind der Jonas' war.

38) KnechtRuprecht schrieb am 02.03.2011 um 12:10:23 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ich setze hier lieber mal gleich einen ***SPOILER***. Mich haben bei dem Buch ein paar KLeinigkeiten und größere Sachen gestört. 1. Bobs pubertäre, hitzige, hoffnungslose Verliebtheit in die ältere Sheila passt so überhaupt nicht zu ihm. Klar Charaktere dürfen sich ein bisschen verändern und auch mal für einen Fall etwas aus ihrer normalen Rolle fallen, aber bitte nicht so krass(nach meinem Geschmack, jedenfalls). Außerdem ist das Ganze überhaupt nicht relevant für den Fall. Und so etwas nervt mich; wenn Liebeleien eingebaut werden, obwohl sie total uninteressant für den Fall sind. Naja... 2. Ja, da stimme ich mike101 zu. Es nervt, wenn ganz plötzliche irgendwelche Neuen in einer Geschichte vorkommen und dann heißt es: Der wohnt da schon sooo lange. Man hätte den Experten auch anders einbauen können. 3. Ich möchte Skinny ja nicht das Fehlen logischem Denkvermögens unterstellen, aber für so clever halte ich ihn dann auch nicht. Tausend falsche Fährten, großer Schnickschnack. Das ist Schmu und passt nicht zu Skinny. Er wäre einfach eingebrochen, hätte sich das Bild geschnappt- und ab die Post! Aber so kompliziert wirkt alles sehr unrealistisch und aufgestzt. 4. Schade, dass die Wild West- Geschichte nicht der Fall war. Wäre vielleicht interessanter geworden, als das, was jetzt dabei herausgekommen ist. ***SPOILER ENDE*** Insgesamt finde ich das Buch ziemlich dröge. Da war eine gute Idee(Wild Wild West) aber die Umsetzung- naja, etwas lasch. Es wurde gar nicht richtig spannend und fesselnd und so konnte ich das Buch problemlos jederzeit aus der Hand legen. Schade, ich hatte mehr erwartet. Aber man erwartet ja meistens zu viel.

39) Josuah Parker © schrieb am 02.03.2011 um 12:29:42 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @ 37 & 38: Ich empfehle, gerade was Punkt 3 (auch mein größter Kritikpunkt) angeht, die Lektüre der Beiträge 17 & 18.

40) KnechtRuprecht schrieb am 02.03.2011 um 12:43:57 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @Joshua Parker: ja, in 18) erklärt er es ja ganz gut, aber hätte er die lächerliche Sheila-Bob-Sache gestrichen, hätte er sicher genug Platz gehabt, um Missverständnisse gar nicht erst aufkommen zu lassen, bezüglich Skinnys Intelligenz und Strategievermögen. Mal schauen, wie Buchnas nächstes Buch wird.

41) Josuah Parker © schrieb am 02.03.2011 um 14:22:33 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @KR: Auf das nächste Werk bin ich auch sehr gespannt! Die Sheila-Bob-Sache finde ich wiederum nicht fehl am Platze, einfach weil es etwas ist, was jedem mal passieren kann und mir ist es sehr sympathisch wenn auch solche Elemente aus dem Alltag mal Erwähung in den Fällen finden. Allerdings kann ich auch jeden Verstehen, der es wie Du sieht, denn ich gehöre zu den Menschen, die Titanic & Pearl Habor nur wegen der Liebesgeschichten als nicht anschaubar bezeichnen.

42) Besen-Wesen © schrieb am 02.03.2011 um 14:49:15 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Den Titel fand ich auch sehr unpassend. Ich habe mich lange gefragt, wann denn endlich Schlangen eine Rolle spielen. Leider ist man solche Titel aber schon gewohnt. Daß das Cover sich eher auch den Titel bezieht als auf den Inhalt ist auch nichts neues. Den Covern schenke ich allerdings kaum noch Beachteung, da die Farben nicht mein Fall sind. Die sieht man zum Glück nicht, wenn die Bücher im Regal stehen. Wenn es darum geht, was jedem passieren könnte, bin ich froh, daß dem Leser wenigstens Peters Durchfallerkrankungen erspart blieben. Das fände ich ebenso unnötig. Angesichts der zur Verfügung stehenden Seiten ist es besonders schade. Ich empfand aufgrund der genannten Punkte sowohl Bobs als auch Skinnys Charakterisierung als "nicht ganz getroffen". Aber das habe ich aufgrund dar Tatsache, daß es Buchnas erstes Buch ist, bei meiner Bewertung nicht so stark einfließen lassen. Gegen die Erwähnung von Mr Hunnicut habe ich allerdings nicht. Er war bislang wohl einfach nicht wichtig. Onkel Tutus hat bestimmt auch eine Menge Stammkunden oder Verkäufer, aber warum sollte man die kennen? Schlißelich geht es um Das Detektivunternehmen und nicht den Gebrauchtwarenhandel.

43) JackAubrey © schrieb am 02.03.2011 um 14:58:30 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Titel und Cover wirklich absolut daneben. Wie schön hätte das Buch aussehen können, wenn ein stilisierte Cowboy im Stil von A.R. das Cover geschmückt hätten, aber diese Zeiten sind wohl unwiederuflich vorbei...

44) KnechtRuprecht schrieb am 02.03.2011 um 15:06:57 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @ Besen-Wesen: "...Leser wenigstens Peters Durchfallerkrankungen erspart blieben..." @ JackAubrey: Ja, Aigas Cover finde ich auch schöner. Sie sehen stimmiger aus. Ich finde das Cover von Im Zeichen der Schlangen erstens mal wg der Schlange unpassend und zweitens, weil ich finde, dass die Farben und der Bildaufbau nicht so schön sind. Besonders diesen Stern im Hintergrund finde ich hässlich, obwohl er wenigstens etwas auf die Geschichte anspielt.

45) JackAubrey © schrieb am 02.03.2011 um 15:23:09 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: ...ein Sheriff Stern wäre auch ein tolles, minimalistisches Motiv gewesen.

46) swanpride © schrieb am 03.03.2011 um 01:30:41 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Also mich stört die Einführung von Mr. Hunnicut nicht...zum einen ist er ja wohl nicht ein direkter NAchbar sondern wohnt ein stückchen die Straße runter, zum anderen ist Titus Kundenstamm wohl nicht das wichtigste. Außerdem nimmt Buchna sich die Zeit, in Ruhe zu erklären, wie die Vorgeschichte mit diesem Charakter aussieht...das ist anders als bei Karis Konkurrenzschrottplatz, der plötzlich erwähnt wurde, als ginge es um Dinge, die dem Leser seit Jahr und Tag bekannt sein müssten.

47) Laflamme © schrieb am 04.03.2011 um 11:30:18 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Um mich in die andere Richtung zu wiederholen: Die Euphorie ist maßlos übertrieben.

*** SPOILER ***

Das Buch erinnert mich in ein paar formalen Punkten an den Biss der Bestie. Beide Bücher leiden am Paolini-Syndrom: Über weite Strecken passiert genau nix. Wenn ein Vorkritiker bemerkt daß der Fall gleichbleibend spannend ist so behaupte ich daß gleichbleibend zwar richtig ist, aber auf sehr niedrigem Spannungsniveau. Die Fragezeichen oder einzelne Mitglieder fahren am Beginn des Kapitels an einen Ort, dort wird ein Dialog abgespult (oder - Hurra! - sogar mal ermittelt), danach Ortswechsel, Kapitelende. Wir sind es ja gewohnt, daß immer gegen Kapitelende die Spannung steigt, um als Leser in ein weiteres Kapitel zu starten, in dem die Spannung aufgelöst wird; wir erinnern uns in dem Zusammenhang an die "Gefangen"-Kapitel der Klassiker, in denen die Gefangennahme grundsätzlich auf der letzten Seite des Kapitels stattfand (mit dem verbundenen Spannungsaufbau, da man wußte was kommen wird), und die konsequente Befreiung im nächsten Kapitel. So sind die Kapitel hier zwar logisch gebrochen, aber halt auch reichlich unspektakulär. Beispiele: Kapitelbruch am Hafen nicht dann als Peter ohnmächtig zu werden droht, sondern nach dem Verlassen des Ladens. Oder Kapitelbruch nicht als der bissige Hund auftaucht sondern nach der gelungenen Flucht. Wobei der Hund auch schon so ziemlich das einzige Spannungselement im Buch war. Unterbrochen wurde diese Struktur ja eigentlich nur als die Schrankwand Peter mit einem nächtlichen Besuch drohte.
Zweiter Vergleich mit Karis Biss ist die uninspirierte Neueinführung von Mr. Hunnicutt. Man sollte doch meinen daß so ein alter, unerwünschter Stammkunde mal - wie ein verbitterter Schrottplatzkonkurrenz - eine Erwähnung gefunden haben müßte. Der noch dazu genau der richtige Experte für den "Fall" war. Vielleicht wäre es klug gewesen, sich die Figur für einen zweites Buch aufzubewahren, und sie in einem ersten mal nebenher zu erwähnen.

Danke an den Autor für die Klarstellungen in seinen beiden Kommentaren. Allein: Ich muß sie nicht annehmen. Bob ist im Vergleich zu seinem bisherigen Verhalten out of character. Ich stehe ja auch nicht wie die Kuh vorm neuen Tor, nur weil ich vielleicht mal eine Frau treffe, die meiner ersten Freundin oder meiner ersten großen Liebe ähnlich sieht. Und JA, ich war durchaus schon mal verliebt - unglaublich aber wahr. Und Skinny Norris? Da wurde der Figur bei seiner letzten Erwähnung endlich mal ein neuer Aspekt abgewonnen, wurde ihm ein Schritt Richtung Menschlichkeit verpasst, ein kleiner Hoffnungsschimmer auf eine Wendung zum Guten - und was macht der Autor dieses Buchs? Konterkariert sämtliche Bemühungen und schickt ihn in den Knast. *schaltet das "Applaus bitte" - Schild ein* Damit sind wir beim selben alten, langweiligen Skinny, der zumindest für einige Zeit aus dem verkehr gezogen sein wird. Und damit dürfte die Figur auch so ziemlich unrettbar verloren sein.

Apropos unrettbar: Genug der harschen Worte. Denn es gibt auch positive Dinge zu vermerken:

* Wenn Bob auch ooc war, so witzig war er dabei. Auch sonst wurde ich durch einige Schmähs gut unterhalten.
* Schöne Rückbezüge zu alten Fällen; man merkt daß der Autor die alten Fälle gelesen hat und mit dem Universum vertraut ist. Nur die kleine Stichstraße beim Norris-Haus (Bilder!) dürfte ihm entfallen sein.
* Schöne Recherche zu alten Western-Helden - wenn auch letztendlich leider sinnlos. Das letzte Rätsel mit dem Friedhof wurde ja im Prinzip nur gelöst weil es gerade mal da war; sie wußten ja zu dem Zeitpunkt schon, daß es nur Ablenkung war.
* Bonuspunkte dafür daß endlich mal ein Fragezeichen daran denkt, den Rückzug abzusichern. Sonst rennen ja alle drei blindlings in eine gestellte Falle.

Letzter Punkt: Heißt das Buch etwa "Im Zeichen der Schlangen", weil Sheila eine falsche Schlange war?

*** SPOILER ENDE ***

Fazit: Ich habe dem für mich vergleichbaren Biss der Bestie seinerzeit eine 3 plus verpasst. Da dort mit der Verfolgungsjagd und der Konfrontation mit der Hyäne zwei Spannungshöhepunkte enthalten waren und beim vorliegenden Fall nur einer (Hund), werte ich um eine halbe Note ab: 3-.

48) adams bryan schrieb am 04.04.2011 um 13:06:38 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Guten,
ich halt´s heut mal ziemlich kurz mit meiner Beurteilung. Die Story ansich hat mir gut gefallen, nur schade das sich das "Cowboy - Rätsel" am Ende als null und nichtig erweist. Bob ging mir mit seiner extremen Eiersüffigkeit dann ein bisschen auf die nerven. ´N bisschen weniger hätte es auch getan.

Und dann mal wieder ( der "Dank" geht an den Kosmos Verlag *ironie* ) dieser zur Geschicht überhaupt nicht passende Titel : Im Zeichen...!
Sollte Hr. Buchna nochmals reinschauen würde ich von Ihm gerne wissen welche Titel er selbst in Überlegung hatte.
Naja, Buch hat mir gut gefallen, Schreibstil auch, Fazit: 2-

49) Santillana © schrieb am 26.04.2011 um 16:23:03 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ich fand das Buch atmosphärisch gelungen.. Es hat anders als die M.S.-Bücher Spaß gemacht.

50) Hoang Van Dong © schrieb am 11.05.2011 um 00:11:58 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: HIer kann man das Buch ganz lesen:
[br}

51) Diamantenschmuggler schrieb am 17.05.2011 um 19:10:08 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Leider eine richtig schlechte Folge, absolutes MaSo "Panik im Park" Niveau! Dabei fing alles so gut an: Skinny taucht auf und scheint eine neue Role zu spielen. Der Riese mit einem neuen Auftrag. Dann aber die verrückte Westerngeschichte, die hauptsächlich aus "Bob liest Fakten" vor und "Justus kombiniert was sonst niemand rausfinden würde" bestand. Das Ablenkungsmanöver war zudem völlig unnötig. Sheila hätte das Bild einfach vorher aus dem Verkehr ziehen können oder es Titus abkaufen könnnen ("So ein schönes Bild, ich würde es so gerne haben. *augenaufschlag*)

52) honigschlecker © schrieb am 19.05.2011 um 00:17:53 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Auch ich fand den Titel grausam schlecht. Wer denkt sich so etwas nur aus? Für mich geht es bei einem Titel darum, dass man ein Buch im Nachhinein daran wiedererkennt. Aber wenn ich in zwei, drei Jahren "Zeichen der Schlange" sehe, glaube ich kaum, dass ich mich sofort erinnere "ach ja, das war ja dieses Buch...".

Da wäre ein Titel wie "Die drei ??? im Wilden Westen" oder "Skinnys Gegenschlag/Rache/Feldzug" oder Ähnliches doch deutlich passender gewesen. Was das Buch angeht: Extrem spannend fand ich es jetzt nicht. Aber gut geschrieben, in Verbindung mit Hendriks Erläuterungen oben logisch sehr stimmig und Skinny mischt auch wieder tüchtig mit. Da kann man nicht meckern.

53) DrShaitan © schrieb am 14.06.2011 um 17:30:58 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Die Schwärmerei von Bob für Sheila ging mir irgendwie zu sehr in die "Meisterdieb"-Richtung mit Brittany.
Der Buchtitel erschließt sich mir auch nicht so richtig.
Davon mal ganz abgesehen, dass das doppelte Ablenkungsmanöver irgendwie TOTAL überzogen war (aber sowas gab es in der Vergangenheit ja bereits zur genüge und stört mich daher überhaupt nicht) fand ich das Buch nicht schlecht. Ich habe es gern gelesen.

54) danny-cammann © schrieb am 30.08.2012 um 00:05:53 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Laut weltbild.de soll Folge 157 74:23min lang werden. Wäre schön, wenn das stimmt.

55) Die Zirbelnuss © schrieb am 01.09.2012 um 07:42:01 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Findest du es wirklich schön, wenn ein Hörspiel 75 Min. dauert? Gerade die Folgen mit Überlänge sind doch die reinste Qual.

56) TheUnknown schrieb am 01.09.2012 um 08:12:39 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Die reine Länge eines Hörspiels ist überhaupt kein Problem. Das Problem ist die Umsetzung des Buches. Es gibt auch 50-Minüter, wo ich mich immer ärgere, warum zum Henker nicht einfach 10-15 Miuuten mehr in Anspruch genommen wurden, um das Buch besser zu adaptieren, statt interessante oder wichtige Szenen zu kürzen. Gerade dann, wenn ich die Neuvertonungen höre, egal, ob man die perfekt findet, oder nicht, wird mir oft deutlich, dass es sehr wohl möglich ist, nah am Buch zu bleiben, OHNE, dass das Hörspiel sich total lang oder öde anfühlt. Natürlich, wie gesagt, die die NVT ist nicht perfekt und etwas anders oder besser machen, kann man immer, aber warum macht Europa das nicht?

57) Crazy-Chris schrieb am 01.09.2012 um 12:15:47 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Da hat The Unknown recht. Die reine Länge sagt nichts über die Qualität des Hörspiels aus. Bei den Klassikerfolgen wären ein paar Minuten mehr durchaus angebracht gewesen. Grundsätzlich finde ich lange Laufzeiten besser als kurze.

58) Mr. Murphy © schrieb am 01.09.2012 um 12:26:03 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ich bin ja auf das Hörspiel gespannt. Viele Leser fanden das Buch ja über weite Strecken nicht spannend. Wie das dann wohl im Hörspiel wird? Welche Szenen wohl der Schere zum Opfer fallen?

59) Die Zirbelnuss © schrieb am 01.09.2012 um 17:28:42 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Die Klassiker waren in der Tat meist zu kurz, aber diese neuzeitlichen 75-Min.-Epen randvoll mit endlosen Dialogen, Albereien und Fritschs blumig-ausladender Märchenonkelstimme, die in gesalbtester Manier Dinge erklärt, die man viel lieber HÖREN würde, dabei trotz Überlänge nie auf den Punkt kommend und etliche Schlüsselszenen auslassend ohne das geringste Gespür für Dramaturgie, das raubt mir schlichtweg den letzten Nerv. Meiner Meinung nach wären 55 - 60 Min. die ideale Länge - bei kompetentem Skriptautoren, versteht sich.

60) Drake © schrieb am 06.09.2012 um 22:15:52 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Die Sprecherliste: Erzähler: Thomas Fritsch Justus Jonas: Oliver Rohrbeck Peter Shaw: Jens Wawrczeck Bob Andrews: Andreas Fröhlich Onkel Titus: Hans Meinhardt Riese: Tilo Schmitz Hunnicutt: Heinz Lieven Sheila: Melanie Pukaß Skinny Norris: Andreas von der Meden Inspektor Cotta: Holger Mahlich Felicity: Kari Erlhoff Chester: Mike Olsowski Godween: André Minninger Gizmo: Michael von Rospatt
Quelle: dreifragezeichen.de

61) Drake © schrieb am 06.09.2012 um 22:16:14 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Mir fällt da besonders die Sprecherin der Felicity auf ^^

62) danny-cammann © schrieb am 06.09.2012 um 23:54:01 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Tatsächliche Länge 74:20 - hoerspiel24.de

63) Crazy-Chris schrieb am 07.09.2012 um 09:35:48 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Dann hoffen wir doch mal, dass diese Länge sinnvoll und ausgewogen gefüllt wurde. Oder anders ausgedrückt: dass diesmal das Hörspielskript wieder etwas besser ausfällt als zuletzt.
Der Super-GAU wäre, wenn wieder die ersten 25 Buchseiten sich über die ersten 30 Hörspielminuten erstrecken, und dann die restlichen 100 Seiten in 40 Minuten zusammengequetscht werden...

64) danny-cammann © schrieb am 07.09.2012 um 14:06:39 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @Crazy-Chris: Mal doch nicht gleich den Teufel an die Wand. Bei der Folge bin ich zuversichtlich.

65) Phony McRingRing © schrieb am 07.09.2012 um 20:33:20 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @danny: Auf das WARUM bin ich jetzt aber mal gespannt. Hast Du die letzten 30 Releases nicht miterlebt? Warum die Zuversicht? Sicher, es gab positive Ausnahmen, aber alles in allem?

66) danny-cammann © schrieb am 07.09.2012 um 21:35:57 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: André Marx - André Minninger hat Umsetzungtechnisch geklappt, Hendrik Buchna - André Minninger wird auch, vielleicht sogar noch besser klappen.

67) Phony McRingRing © schrieb am 07.09.2012 um 21:53:07 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Das ist keine Begründung, nicht mal eine These...

68) Markus H. schrieb am 07.09.2012 um 22:20:57 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: OT: Ich hab' da mal so 'ne These. Ich denke, dass einige sehr konträre Meinungen resp. Ansichten in diesem Forum aus der Tatsache resultieren, dass hier argumentativ Minderjährige auf Volljährige treffen und die zwei Gruppen erfahrungsbedingt oftmals völlig divergierende Sichtweisen haben.

69) danny-cammann © schrieb am 08.09.2012 um 07:38:39 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Man muss immer sehen, in wie weit der Scriptautor und der Buchautor Storytechnisch auf einer Wellenlänge sind oder (noch besser) sogar persönlichen Kontakt haben, da können von dem Buchautor dann auch noch mal Anregungen einfließen und die Umsetzung gelingt meistens besser.

70) Phony McRingRing © schrieb am 08.09.2012 um 09:10:12 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @Danny: Aha, klar, und nachts ist es kälter als draußen...

71) Crazy-Chris schrieb am 28.09.2012 um 09:57:47 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Bei Amazon gibts schon eine erste Hörspiel-Rezension, die sich vor Lob geradezu überschlägt. Ich selbst habe die neue Folge noch nicht gehört, ist es wirklich so dass Europa nach den vermurksten BEarbeitungen der letzten Zeit, diesmal aus einem durchschnittlichen Buch eine Top-Folge gezaubert hat ?

72) Besen-Wesen © schrieb am 28.09.2012 um 10:15:23 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Da wäre es mal interessant zu wissen wie der Rezensent das Buch beurteilt. Wenn es für ihn ein Top-Buch ist, was ja schon fast so klingt, dann ist es nicht so schwer, hier die Höchstwertung zu vergeben. Außer Musik und Sprechern und der Tatsache, dass diese Folge nicht von Sonnleitner ist, erkennt man nicht, womit er die Bewertung begründet. Das alleine wäre für 5 Sterne bei weitem nicht ausreichend.
Ich bin jedenfalls gespannt auf das Hörspiel, denn mit Ausnahme des Schrottplatz-Stammkunden habe ich fast alles vergessen. Da kann ich schonmal nichts mit dem Buch vergleichen. Das ist ja immer erstmal positiv.

73) Crazy-Chris schrieb am 28.09.2012 um 11:55:06 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Der Rezensent scheint einer derjenigen Spezialisten zu sein, die Bücher (und Hörspiele) bevorzugt anhand des Namens des Buchautors bewerten...

74) Besen-Wesen © schrieb am 28.09.2012 um 12:13:22 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: ... und das Hörspiel nach den Namen der Sprecher. Würde er nicht die Musik erwähnen, könnte man auch denke, er hätte das Hörspiel nie gehört.

75) Elmquist © schrieb am 28.09.2012 um 16:00:55 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Na, so was! Da wagt es doch tatsächlich so ein Ahnungsloser ein neues Hörspiel der Drei Fragezeichen gut zu finden und eine positive Rezension darüber zu veröffentlichen... Einen solchen Frevel werden wir hier doch nicht so stehen lassen wollen... ; ) Die nicht bös gemeinte Ironie beiseite: Lasst dem Jungen doch die Freude. Es soll durchaus auch oder noch Leute geben, die einfach Spaß an den Hörspielen haben. Selbst wenn es Folgen jenseits der 100 sind. Mehr oder weniger differenzierte Verrisse wird es hier demnächst zweifelsohne von alleine hageln...

76) Besen-Wesen © schrieb am 28.09.2012 um 16:09:46 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Niemand hat behauptet die Bewertung sein unangemessen. Und Frevel?! Da ich das Hörspiel nicht kenne (und mich auch an das Buch kaum erinnere), habe ich versucht eine Begründung für die sehr gute Bewertung zu finden. Leider als Kaufempfehlung ungeeignet, da sich die genannten Gründe nun einmal nicht nachvollziehen lassen, was sich sicher viele unkundige Kaufineressirte von einer Rezension wünschen. Sonst nichts.

77) Crazy-Chris schrieb am 28.09.2012 um 17:34:25 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Geht mir ähnlich. Außer der Musik sind in dieser Pseudo-Rezension keine Argumente/Gründe zu finden. Außer eben, dass Buchna-Folgen offensichtlich per Definition super sind, wohingegen Sonnleitner-Folgen per Definition schlecht sind. Diese Pseudo-Rezension sieht mir eher nach einer gezielten Diffamierung aus.

78) swanpride © schrieb am 28.09.2012 um 17:38:19 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Soweit ich mich erinnere, war das Buch recht geeignet für eine spannende Hörspielüberarbeitung. Ich fands ja eher mittelmäßig, aber da kann man durchaus was richtig gutes draus machen, wenn man es richtig anfängt. Also...abwarten, zuhören und dann urteilen.

79) Isabel schrieb am 28.09.2012 um 20:04:17 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ich erlös' euch dann 'mal und schenk' euch abseits der fragwürdigen ;) amazon-reviews meine Ersthörer-Eindrücke im Schnelldurchlauf (*räusper* nicht, dass ich weniger zweifelhaft wär, aber das ist ein anderes Thema)

Wie’s aussieht lag danny-cammann gar nicht mal so falsch, als er prophezeite, Buchna/Minninger würde ähnlich gut wie Marx/Minninger klappen. Vor ein paar Tagen hab ich den ‚Feuerteufel‘ gehört und tatsächlich hat mir auch diese Folge einige dieser wohlbekannten Vibes der 70-er-100er gegeben.

Die Story ist so lala (hat mich aber auch schon in schriftlicher Form nicht umgehauen), hat aber durchaus ihre Momente, vor allem, weil gefühlt von allem ein bisschen dabei ist (s. dramatische Rettungsszenen mit dem MG, getrennte Ermittlungsarbeiten, ein bisschen Slapstick…)
Die Umsetzung find‘ ich ziemlich unterhaltsam – ja, es ist stellenweise etwas dialoglastig und es geht gerade wieder am Anfang etwas schleppend voran, aber das geht schon in Ordnung und wird im Laufe der Folge kompensiert (lediglich die Auflösung wurde mir wieder zu komplex-breitgetreten…da würde ich mir zur Abwechslung mal wieder ‚was *kurzes, witziges, innovatives* wünschen).
Kurz zu den Sprechern. Melanie Pukaß fand ich grandios, Hr. Beurmann klingt erfreulicherweise wieder so fidel wie eh und jeh, vom Detektiv-Trio fand ich Jens am Besten aufgelegt und Herr von Rospatt darf zur Abwechslung wieder einmal einen Irren sprechen.
Die old-school-Musik ist auch wieder mit dabei und jetzt wissen wir endlich, wo die so lange abgeblieben ist: Skinny hortet sie anscheinend in seiner privaten Plattensammlung. Aber doch, nette continuity seitens Minninger, denn wie schon im ‚Namenlosen Gegner‘ lässt sich SN auch hier von ‚In the middle of the night‘ beschallen (ich weiß, da liegen grad mal ne handvoll Folgen dazwischen, aber man freut sich über jedwegliche Regelmäßigkeit, die man kriegen kann ;) )
Und sogar meine heißgeliebte EUROPA-Orchester-Spannungsmusik konnte ich kurz vernehmen, als Peter vernebelt im Laden ‚rumsteht. Aber, liebes Team: Die ist doch viel zu gut, um nur so leise im Hintergrund rumzudüdeln! Ich würd‘ mich über mehr freuen.

80) FloraGunn © schrieb am 28.09.2012 um 20:22:25 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Nachdem mich im Buch hauptsächlich Bobs übertriebene Eifersucht genervt hat und diese in der Hörspielversion arg heruntergekocht wurde, fand ich das Hörspiel sehr gut umgesetzt. Dadurch dass hier alles etwas straffer ist, finde ich das Hörspiel jedenfalls besser als das Buch, das mir aber auch ganz gut gefallen hat.

81) Jeffrey Shaw schrieb am 29.09.2012 um 12:28:33 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ich war anfangs ein bisschen verwirrt. Wo waren die langweiligen Dialoge, die bei mir zu unmittelbarem Tiefschlaf führen? Die drei Kollegen verbringen die Zeit NICHT damit ein halbstündiges Gespräch zu führen, das sie auf die Fährte des nächsten einstündigen Gesprächs führt, vor dem sie in der Zentrale nochmal zehn Stunden lang 'ne Lagebesprechung abhalten? Ich bin total hin und weg. Es wird ermittelt, die drei begeben sich an Orte, an denen Dinge passieren. Rejoice!

Den Besitzer des Ladens, in dem Peter den Hut ersteht, fand ich auch klasse. Skinny hat wohl nochmal alte ??? Fälle gewälzt, um seine Protagonisten an die gewohnte Schrulligkeit des Personals von einst anzupassen. Sehr zu meiner Freude. "Näääähhh."

Ich weiß nicht ob die Geschichte durchweg Sinn macht aber irgendwie stimmt hier einfach mehr als bei den meisten anderen Fällen der jüngsten Zeit. Das lag VIELLEICHT (könnte auch sein, dass ich hier etwas übertreibe, habe die Folge erst einmal gehört) auch daran, dass Situationen und Wendungen etwas origineller daher kamen, Erkenntnisse nicht noch dreimal wiederholt und erklärt wurden, damit auch jeder Idiot kapiert, um was es jetzt geht. Irgendwie war das alles nicht so für 6-jährige, wie es sonst desöfteren scheint. Echt mal ganz nett.

82) Sophie schrieb am 29.09.2012 um 12:49:18 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Das klingt ja gar nicht so schlecht. Die Hoffnung stirbt immer noch zuletzt.

83) Crazy-Chris schrieb am 29.09.2012 um 13:05:56 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Wobei es schon traurig ist, dass sich die Europa-Leuts offenbar mehr Mühe bei der Umsetzung geben, wenn die Vorlage von Herrn Buchna kommt... warum nur ist das nicht standardmäßig bei allen Buchvorlagen der Fall.

84) JackAubrey © schrieb am 29.09.2012 um 17:11:45 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Naja, ich glaube die Europa-Menschen haben auch einen Qualitäts-Kompass und es muss doch extrem frustrierend sein, wenn man sich schon beim Lesen ärgert und dann auch noch aus Gurken wie "Feuergeist" ein Hörspiel machen soll, zumal eine schlechte Geschichte auch kein gutes Hörspiel geben wird. Dei Schlangen-Story ist wirklich nicht schlecht und orientiert sich in der Dramaturgie eng an den Klassikern, das inspiriert offenbar auch einen Herrn Minninger und wahrscheinlich auch die Sprecher.

85) Crazy-Chris schrieb am 29.09.2012 um 17:51:33 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Mag sein, erklärt aber nicht, warum regelmäßig auch aus durchschnnittlichen und guten Büchern trotzdem schlechte Hörspiele werden... dass der Feuergeist jetzt kein Buch-Meisterwerk ist, wissen mittlerweile auch alle. Das muss man nicht unbedingt bis in alle Ewigkeit wiederholen, zumal es ja eher die berühmte Ausnahme von der allgemeinen Regel ist.

86) JackAubrey © schrieb am 29.09.2012 um 19:00:41 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Es ist nur einfach witzig, dass Du vermutest, dass "sich die Europa-Leuts offenbar mehr Mühe bei der Umsetzung geben, wenn die Vorlage von Herrn Buchna kommt", anstatt Dich der offensichtlichen Tatsache zu stellen, dass aus den Sonnleitner-Vorlagen keine guten Hörspiele zu machen sind. Wie groß der Zorn über Werke wie "Im Netz des Drachens" sind, kann man ja auch bei AMAZON mittlerweile schön nachlesen, da bringt ein guter Buchna eben ein großes Aufatmen bei allen Beteiligten (Hörern, Dreehbuchschreibern und Sprechern), und siehe da, ganz ohne Klassikerverklärung, die Europa-Leute können es noch

87) Crazy-Chris schrieb am 29.09.2012 um 19:33:29 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @86, Du verwechselt (mal wieder) Tatsachen mit persönlichem Wunschdenken. Dass aus Sonnleitner-Vorlagen keine guten Hörspiele machbar sein sollen, ist ebenso falsch wie respektlos (wahrscheinlich, weil mal wieder nicht sein kann, was nicht sein darf). Die Amazon-Rezensionen als Begründung heranzuziehen ist geradezu lächerlich... die zeigen ja letztlich auch nur, dass die Europa Hörspielumsetzungen meistens suboptimal sind. Mit größter Wahrscheinlichkeit haben die meisten der ach so schlauen Amazon-Renzensenten die Buchvorlagen überhaupt nicht gelesen, aber es greift ja immer die altbekannte Regel: für ein gutes Hörspiel ist Europa zuständig, bei einem schlechten ist automatisch Kosmos bzw. der Buchautor schuld. Eine armselige Sichtweise. Solche Leute hätten wahrscheinlich auch Frau Rowling die Schuld gegeben, wenn die HP-Verfilmungen schlecht geworden wären...
Davon abgesehen, sollte eine professionelle Hörspielumsetzung schon davon geleitet sein, IMMER das Optimum herausholen zu wollen. Völlig unabhängig von persönlichen Befindlichkeiten, und völlig unabhängig vom Namen des Vorlagenautors.

88) JackAubrey © schrieb am 29.09.2012 um 19:37:41 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Schon witzig, die Sonnleitner Bücher und Hörspiel sind hier und auf Amazon am mit Abstand schlechtesten von allen Drei ??? Folgen bewertet. Aber klar, das sind natürlich alles Klassiker-Fanatiker wie ich, die die "Tatsachen" nicht sehen oder sich von der Verschwörung seitens Europas verblenden lassen, die Bücher von bestimmten Autoren absichtlich besser umsetzen als andere;-) ;-)

89) FloraGunn © schrieb am 29.09.2012 um 19:52:30 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Zunächst mal Off-Topic: Ich glaube ja auch, dass manche Klassiker-Fans den neueren Buchvorlagen gegenüber oft kritischer und ungnädiger sind als den mit der rosaroten Kindheits-Nostalgie-Brille erlebten Klassikern. Trotzdem mag ich selber die meisten Sonnleitner-Folgen nicht. Ich kann einfach oft mit den Themen nichts anfangen und mag seinen Stil nicht.

Trotzdem glaube ich auch nicht an Verschwörungen nach dem Motto: "Ha ha, eine Sonnleitner-Folge! Daraus machen wir jetzt mal ein richtig schlechtes Hörspiel!!".

Beim Zeichen der Schlangen ist das Buch schon recht gut und die Dinge, die mich gestört haben, waren Dinge, die sich recht einfach bei einer Hörspielumsetzung beseitigen ließen, weil sie nichts mit dem Plot an sich zu tun hatten. Das waren z.B. einige Längen und diese übertriebene Eifersuchts-Kiste von Bob. Die wurde im HSP deutlich abgemildert und alles insgesamt einfach gestrafft. So ist eine runde Sache draus geworden. Und das sag ich nicht etwa, weil ich ein Buchna-Jubelperser und MaSo-Disser bin . Wer's nicht glaubt...das blaue Biest kam bei mir in der Bewertung zum Beispiel gar nicht gut weg und der Nebel auch nur bedingt. Trotzdem glaube ich, dass sich auch aus diesen Büchern gute Hörspiele machen lassen, weil die "Grundsubstanz" gut ist. Wenn die Mängel schon auf der Ebene liegen, ist es halt auch für eine begabte Hörspiel-Redaktion schwer, da noch was rauszuholen. Nur meine Meinung.

90) Crazy-Chris schrieb am 29.09.2012 um 20:11:00 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @89, ich habe ja nicht behauptet, dass Hörspiele absichtlich schlecht umgesetzt werden. Aber ich finde, man merkt einem Produkt (in diesem Fall: Hörspiel) an, ob es mit Begeisterung und Einsatz entstanden ist, oder ob eher lustloser Dienst nach Vorschrift im Spiel war. Und Sonnleitner hat ja keineswegs ausnahmslos schlechte Bücher geschrieben, auch wenn manche Leute hier diesen Eindruck erwecken wollen. Klar, er hat schlechte Bücher abgeliefert, aber mindestens genausoviele durchschnittliche und gute. Und von diesen durchschnittlichen und guten fallen mir auf Anhieb einige ein, deren Hörspielumsetzungen bei weitem nicht so gut ausgefallen sind, wie sie es anhand der Buchvorlage hätten sein können. Um es soll ja - leider - immer noch DDF-Fans geben, die die Bücher nicht kennen sondern nur die Hörspiele. Da kann dann schonmal ein schiefes Bild der Realität entstehen.

91) JackAubrey © schrieb am 29.09.2012 um 20:14:22 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @90: Welche Sonnleitner Bücher sind denn deiner Meinung nach zu kurz gekommen bei der Hörspiel-Umsetzung bzw. hätten bei einer besseren Umsetzung auch besser Bewertungen bekommen?

92) Crazy-Chris schrieb am 29.09.2012 um 20:57:17 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Z.B. der schwarze Skorpion, Fels der Dämonen, der tote Mönch, die geheime Treppe. Alles ziemlich gute Bücher, bei denen die Hörspiel-Bewertungen bestenfalls im Mittelfeld herumdümpeln.

93) DerBrennendeSchuh schrieb am 29.09.2012 um 21:07:37 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: "Sonnleitner hat ja keineswegs ausnahmslos schlechte Bücher geschrieben, auch wenn manche Leute hier diesen Eindruck erwecken wollen." Klar, und C.-C. ist natürlich der Einzige, der dazu nicht nur eine eigene Meinung haben, sondern das auch allgemeingültig bestimmen darf.

94) Besen-Wesen © schrieb am 29.09.2012 um 21:22:27 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Es werden so oft die Folgenbewertungen bemüht. Warum nicht hier? Da sieht man wie die Sonnleitner-Folgen eingeschätzt werden.

95) swanpride © schrieb am 29.09.2012 um 21:26:46 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Was macht das für einen Unterschied? Ja, die Umsetzung vom Schwarzen Skorpion was grauenvoll (das Buch selbst aber auch nicht perfekt), aber selbst wenn alle Sonnleitner-Bücher perfekt umgesetzt werden würden, das würde die Vorlage nicht besser machen. Schlechte Umsetzungen gibt es übrigens auch für Marx-Bücher.
Im übrigen: Ich hab das Hörspiel noch nicht, aber das ist tatsächlich eines wofür ich einige Erwartungen hatte, obwohl ich das Buch bestenfalls mittelmäßig fand. Manche Vorlagen sind nicht zu retten, die habe ich aber in meiner Erinnerung als vielversprechend abgelegt.

96) Laflamme © schrieb am 29.09.2012 um 21:42:25 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Nun gerade unlängst in einem Interview mit Herrn Buchna gelesen daß er sich bei den Umsetzungen der Bücher auch selbst involviert, weil er Ahnung von der Materie hat. Da ist es dann natürlich leichter, dem Herrn Minninger und Tante Häkelgardine mit einem "So bitte nicht!" auf die Finger zu klopfen.

Das Hörspiel selbet besitze ich übrigens noch nicht, erwarte mir aber auch nicht allzu viel davon, da ich es eher suboptimal finde - wenn auch nicht so schlimm wie den Nebel. Mehr mag ich dazu nicht sagen, meine Rezension steht eh weiter unten.

97) Crazy-Chris schrieb am 29.09.2012 um 22:43:48 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @93, der brennende Schuh interpretiert mal wieder völlig wirres Zeug in eigentlich klare Worte... natürlich bestimme ich sowas nicht allgemeingültig, ich frage mich wirklich wie du auf so einen Driss kommst.
@96, wenn sich Herr Buchna selbst bei den Hörspiel-Umsetzungen einbringt, würde das natürlich einiges - wenn nicht alles - erklären. Aber das zeigt eigentlich nur, wie grotesk die Situatin sein muss - es kann ja nicht wirklich wahr sein, dass sich ein im Hörspielbereich kompetenter Buchautor bei der Hörspielerstellung einmischen muss, damit am Ende überhaupt ein vernünftiges Ergebnis herauskommt.

98) Hendrik Buchna © schrieb am 29.09.2012 um 22:51:26 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @Laflamme und Crazy-Chris: Damit an dieser Stelle kein Missverständnis entsteht: Ich klopfe bei der Produktion niemandem 'auf die Finger'. Das steht mir auch überhaupt nicht zu. Von Ausnahmen wie dem "dreiTag"-Special abgesehen, beschränkt sich mein 'Beitrag' auf Anregungen bezüglich der Sprecherwahl und gegebenenfalls mal einen Musikvorschlag. Bei den Aufnahmen von "Im Zeichen der Schlangen" war ich gar nicht anwesend, sondern habe das Ergebnis erst im fertig abgemischten Zustand gehört. Mir selbst hat die Umsetzung übrigens sehr gut gefallen, aber darüber muss sich natürlich jeder sein/ihr eigenes Urteil bilden.

99) Crazy-Chris schrieb am 29.09.2012 um 23:00:02 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @98 danke für die Klarstellung. Ich fand die Umsetzung auch gelungen. Traurig finde ich nur, dass das mittlerweile eher die Ausnahme als die Regel ist Eigentlich kanns mir ja egal sein, weil ich primär Buchleser bin und die Hörspielserie letztlich nur als nettes Add-On ansehe.

100) Laflamme © schrieb am 29.09.2012 um 23:50:19 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: 98: Ebenfalls von mir danke für die Erklärung. Da hatte ich wohl mehr ins Interview reingeheimnist als da drin war. ;)
Ob es einem Autor nicht zusteht mehr mitzureden glaube ich übrigens nicht, schließlich ist es dessen Werk. (Sorry für die unständliche Formulierung, aber ich bin mir mit dem duzen nicht sicher obs erlaubt ist.)

101) JackAubrey © schrieb am 30.09.2012 um 00:56:14 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Naja, aber alleine die Tatsache, dass man in Kontakt mit jemanden ist, der von Fach ist und auch mal einen Musikvorschlag macht, motiviert ja schon besser zu arbeiten, bzw. auch selbstkritischer als sonst. Ich arbeite ja auch anders, wenn die nächst höhere Instanz am anderen Ende sitzt, nicht unbedingt besser oder schlechter, aber aufmerksamer.

102) Hendrik Buchna © schrieb am 30.09.2012 um 01:37:16 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @Laflamme: Unter „Drei ???“-Freunden können wir einander gerne duzen. Mein individueller Anteil als Autor an den Umsetzungen meiner Vorlagen (seien es Hörspiele oder Hörbucher) hängt immer vom jeweiligen Projekt bzw. der Serie ab. Bislang hatte ich bei all meinen Arbeiten das große Glück, mit Regisseuren und Produzenten zu arbeiten, die ein offenes Ohr für meine Ideen und Anregungen hatten. Dafür bin ich sehr dankbar. Die Aufteilung der Funktionen bleibt davon jedoch unangetastet; das gilt sowohl für „Die drei ???“ als auch für Serien wie „Darkside Park“ oder „MindNapping“. Mein Job ist der des Autors, nicht der des Regisseurs oder Produzenten. Ich fühle mich sehr wohl bei dem, was ich tue, und das ist die Erzählung von Geschichten, nicht deren Adaption.

103) FloraGunn © schrieb am 30.09.2012 um 10:25:05 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Aber um mal wieder vom Off-Topic (=gibt es einen Abwärtstrend bei der Qualität der Hörspielumsetzungen) zum Topic zurückzukommen. Ich bin einfach der Meinung, dass sich "Im Zeichen der Schlangen" als Vorlage einfach gut eignete, um daraus ein gutes Hörspiel zu machen. Alles, was ich an dem Buch zu kritisieren hatte, ließ sich im Hörspiel reduzieren bzw. weglassen. Die Story war gut und ergab im Ganzen einen Sinn. Wenn die Schwächen auf der Ebene des Plots oder der Glaubwürdigkeit der Charaktere o.ä. liegen, wird das schon schwerer. Ich weiß nicht, ob das tatsächlich so ist, vielleicht kann Hendrik da ja Licht ins Dunkel bringen. Ich stelle mir einfach auch vor, dass ein Autor, der bereits viel mit dem Medium Hörspiel und auch mit dem Medium Film zu tun hatte, vielleicht seine Bücher auch schon mit einem Blick auf die Umsetzung im Hinterkopf verfasst. Auch wenn mir persönlich der Nebel (wegen der Auflösung) nicht ganz so gut gefallen hat, denke ich, dass er trotzdem ein spannendes Hörspiel abgeben wird, weil Atmo, Charaktere und Story stimmen. Beim Biest bin ich mir noch nicht ganz sicher. Hier fehlte mir ja in erster Linie der "rote Faden" und es waren mir zu viele kleine Geschichten, die irgendwie kein großes Ganzes ergaben. Auch die Auflösung der einzelnen Fälle war für mich ein Kritikpunkt. Da könnte es sein, dass es sich trotzdem im Hörspiel niederschlägt...oder vielleicht aufgrund des höheren Tempos gerade nicht. Ich bin gespannt.

104) Stephen Terril schrieb am 30.09.2012 um 18:45:46 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Die Objektivität fehlt einigen ja schon lange - was bitte ist an jenem Hörspiel besser, als an einer MaSo-Folge? Sprecher und Musik sind gut, aber die ganze Geschichte ist ein aus zahllosen Elementen zusammengewürfelter Mist. Eine Ablenkungsaktion wegen einem Bild, das man auch mit viel weniger Aufwand hätte aus dem Lagerschuppen Klauen können? Hier wird mal wieder aufgrund des Autorennamens eine völlig andere Messlatte angelegt. Würde im Booklet der Folge 156 'Andre Marx' stehen, wäre es für den Grossteil der sogenannten Fangemeinde vermutlich ein 'endgeiler, klassigerverdächtiger Computerfall' - steht aber halt leider ein anderer Name drin. Zur Folge 157 zurück: Nett gemacht mit schönen, witzigen Momenten, die Story aber zieht sich und konnte mich keinen Moment lang auch nur ansatzweise fesseln.

105) Besen-Wesen © schrieb am 30.09.2012 um 20:15:31 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Natürlich sind alle hier abgegebenen Meinungen und Bewertungen subjektiv! Es geht schließlich um die persönliche Meinung. Wenn aber bei von der eigenen Meinung abweichenden Meinung immer wieder unterstellt wird, man würde die Folge nur deshalb entweder loben oder kritisieren weil es kein Klassiker ist, ein bestimmter Autor ist oder nicht ist, dann macht das wenig Lust, die Meinung zur Folge abzugeben. Ich habe das Hörspiel heute gehört aber spare mir erst einmal weiteres.

106) Sophie schrieb am 30.09.2012 um 21:15:52 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Objektive Meinungen gibt es nicht. Ich denke aber, eine Spur Wahrheit ist an der Äußerung mit Marx etc. dran. Manche Autoren sammeln schon durch ihren Namen ein paar Pluspunkte. So scheint es manchmal jedenfalls. Meine Meinung.

107) Besen-Wesen © schrieb am 30.09.2012 um 21:24:55 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Da wurde auch oft explizit von EINIGEN gesagt "Was von Marx kommt kann nur gut sein etc.) Die Schere zwischen seinen besten und schwächsten Büchern ist aber ebenso groß wie bei den meisten anderen. Nur dass man das erstens nicht auf alle Konsumenten übertragen kann und so pauschal jeder Meinung begegnen kann und dass zweitens die letzte Folge von André Marx fünf Jahre zurückliegt und mit dieser Folge überhaupt nichts zu tun hat.

108) TerrorCastle schrieb am 30.09.2012 um 21:28:41 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @Stephen: (Achtung Spoiler) Es sind ja eigentlich sogar zwei aufwändige Ablenkungsaktionen nur um an ein Bild zu kommen. Ist eigentlich etwas too much, stimmt. Fand die Folge trotzdem sehr unterhaltsam und witzig. Obwohl ich kein Fan von überlangen Hörspielen bin habe ich das Ding am Stück durchgehört und mich auch zu keiner Sekunde gelangweilt. Die "mit extremen Aufwand zum Erfolg" Thematik/Problematik gabs aber auch bei den Klassikern wie z.B. beim keuchenden Drachen oder beim danzelden Deibel.

109) Crazy-Chris schrieb am 30.09.2012 um 21:58:10 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Das mit dem "extremen Aufwand zum Erfolg" gobts eigentlich bei fast jeder Folge Davon abgesehen, muss ich 104) völlig Recht geben. Vielleicht wäre es mittlerweile schlauer, wenn der Kosmos-Verlag bei den Büchern die Autoren nicht nennen würde. Dann gäbs vielleicht das übliche Geseier "oh weh, eine neue Folge von XY, die kann nur schei$$e werden" nicht mehr...

110) swanpride © schrieb am 30.09.2012 um 23:13:08 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Mit Erwartungshaltung ist das so eine Sache...es ist mindestens genauso wahrscheinlich das ein mittelmäßig Buch von einem guten Autor verrissen wird, weil man von besagtem Autor einfach mehr erwartet. Jede Art von Reputation hat ihre vor und nachteile.
Buchna ist von daher (noch) im Vorteil, weil er als neuer Autor sich seinen Ruf noch erwerben kann. Es gibt noch keine besondere Erwartungshaltung, bzw. es gab noch keine, nach drei Büchern entwichelt man natürlich so langsam eine Meinung von den Fähigkeiten eines Autors. Und Sonnleitner hatte übrigens genau die gleich Chance die Fans von sich zu überzeugen.

111) FloraGunn © schrieb am 30.09.2012 um 23:36:46 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Wie schön, dass man hier eine eigene Meinung haben darf. *ironie mode aus* Nur weil man eine Folge jetzt mag und eine andere von einem anderen Autor nicht, heißt das ja nicht, dass man alles von einem Autor toll findet. Das alte "das hätte man auch einfacher haben können"-Argument könnte man auch auf hundert andere Fälle anwenden, auch bei den Klassikern. Die alte Scott Evil-Frage: warum erschießt der Bösewicht den Helden nicht einfach??? Nein, es müssen ja bösartige Seebarsche mit Lasern auf dem Kopf sein. Aber wenn die Bösewichte James Bond immer einfach so über den Haufen geschossen hätten, wäre es eben kein spannender Film.

112) Crazy-Chris schrieb am 01.10.2012 um 00:22:13 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @110, ja aber Sonnleitner hat JETZT offenbar keine Chance mehr, egal was er macht. Offensichtlich legen die ersten 3-4 Bücher das Image eines Autors bis in alle Ewigkeit fest. Und das kann ja nun auch nicht der Weisheit letzter Schlu sein. Ich gebe zu, dass ich die ersten MaSo-Bücher auch nicht wirklich gut fand. Wohingegen die folgenden Werke - ungefähr der Bereich von 2004 bis 2008 - für meinen Geschmack klar besser waren, durchweg gut sind.

113) Besen-Wesen © schrieb am 01.10.2012 um 05:52:33 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Die meisten können ihre Meinung gut begründen und zwar nicht mit "Sonnleitner". Was bestimmte Bücher angeht, ist die Wahrnehmung individuell sehr unterschidlich. Ich kann mich Deinem Urteil nicht anschließen. ich fand die ersten Bücher ebenfalls schlimm, aber verglichen mit einigem, was später kam, habe ich das (außer bei "Schlucht der Dämonen" relativiert. Ban Nevis ging es auch so, dass er zu Anfang sehr schlecht wegkam weil seine ersten beiden Bücher (Dann auch noch Sportfolgen) nicht gut ankamen. ZU behaupten eine Folge wäre deshalb besser bewertet, weil sie nicht von Sonnleitner ist und weil man selbst qualitativ keinen Unterschied sieht finde ich haarsträubend.

114) Crazy-Chris schrieb am 01.10.2012 um 08:27:41 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Nun ja, es gibt gerade in diesem Forum einige Begründungen, die sich ausschließlich auf den Namen des Autors stützen. Hast du das überlesen/ignoriert ? Gute Begründungen sind da absolut Fehlanzeige. Und umgekehrt ist's ja genauso... wie oft hat man hier Sätze gelesen wie "ist von Marx, deswegen kanns ja nur gut sein". Beitrag 104 hat das exakt auf den Punkt gebracht. Egal ob man das haarsträubend findet oder nicht.

115) Besen-Wesen © schrieb am 01.10.2012 um 08:53:46 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Und wenn das eine Person schreibt heißt das also, dass man das auf andere übertragen kann, ist klar.
Wie ich an anderer Stelle schon schribe, die bedingungslose Marx-Verherung _einger weniger_ Fans kann ich auch nicht nachvollziehen. Auch wenn ich viele seiner Bücher schätze. Aber Marx hat seit 5 Jahren kein Buch mehr geschrieben und für eine Buchna-Verherung sehe ich ebenso wenige Anzeichen wie für eine Verehrung und damit weniger kritischer Beurteilung aller Autoren, die nicht Sonnleitner heißen. Einzelfälle oder -meinungen auf die Allgemeinhet zu übertragen finde ich nicht nur bei dieser Frage überflüssig und kontraproduktiv.

116) Crazy-Chris schrieb am 01.10.2012 um 09:35:32 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: "Und wenn das eine Person schreibt heißt das also, dass man das auf andere übertragen kann, ist klar."
-> Nein, das heißt es natürlich nicht (habe ich auch nicht behauptet). Das Problem ist nur: wenn man solchen Unsinn unkommentiert stehenlässt, dann wirkt es so, als sei es die Meinung der Allgemeinheit. Bzw. zumindest die Meinung des Forums.

117) Besen-Wesen © schrieb am 01.10.2012 um 09:39:16 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ich finde es wirkt erst dann so, wenn diese Minderheits- bzw. Einzelmeinung immer wieder aufgegriffen wird und so hingestellt wird, als sei es die überwiegende Meinung. Das ist ärgerlich für alle die genau diese Meinung eben nicht teilen. Mal abgesehen davon, dass dann viele tastächlich meine, es handelt sich um eine Mehrheitsmeinung.

118) JackAubrey © schrieb am 01.10.2012 um 16:49:19 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Im Übrigen glaube ich, dass man auch ohne Nennung der Autorennamen die Folgen sehr gut zuordnen kann, dafür ist der Stil einfach bei den meisten Autoren zu eindeutig: Wenigstens Kari, Sonnleitner und Nevis erkennt man, würde ich sagen, sofort.

119) Besen-Wesen © schrieb am 01.10.2012 um 17:28:20 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Aber ganz eindeutig! Schließlich ist im Wesetlichen der Sonnlietner-Schreibstil der Grund, dass noch ein paar Bücher von ihm ungelesen bei mir im regal stehen. Nur bei Dittert wäre ich mir noch nicht so sicher, ob ich ihn erkenne. Aber wie war das noch: "Wenn alles andere ausgeschlossen werden kann, ist das, was übrig bleibt die Lösung."

120) swanpride © schrieb am 01.10.2012 um 17:48:26 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Wenn ein Text es mit der indirekten Rede übertreibt, dann ist Dittert ein guter Tipp. Aber ist es nicht langsam mal an der Zeit, einen Schlussstrick zu ziehen? Es soll hier schließlich um die Folge gehen.

121) JackAubrey © schrieb am 01.10.2012 um 18:05:15 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Es würden also, so meine These, die Bücher auch ohne Autorennamen nicht anders besprochen werden. Die Idee von der Hatz auf (einen) bestimmte(n) Autoren ist einfach Murks und eine billige Entschuldigung für schlechte Texte

122) Crazy-Chris schrieb am 01.10.2012 um 19:39:27 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @118 dann wärst du ein guter Kandidat für Wetten Dass
@121 Diese angebliche Idee einer Hatz kann man mehrfach direkt hier im Forum nachlesen... klar, man kann sich taub und blind stellen und solche nachweisbaren bzw. nachlesbaren Fakten in Abrede stellen, frgalich nur welcher Sinn damit bezweckt werden soll.

123) guru01 © schrieb am 01.10.2012 um 20:15:40 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ich fand das Buch und das HSP nicht gut sondern nur ausreichend. Eine amüsante Story täuscht nicht über schwächen hinweg. Skinny ist auch mal wieder dabei..so langsam wird er doch recht läßtig.

124) Jürgen © schrieb am 01.10.2012 um 20:17:24 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Es handelt sich hier nicht um eine Hatz, sondern um subjektive Meinungen von Lesern bzw. Hörern, welche in der Summe zu dem Ergebniss führen, dass die Geschichten von Herrn Sonnleitner schlechter bewertet werden, alls Geschichten von anderen Autoren. ... und diese Meinung teile ich voll und ganz!

125) Thorte © schrieb am 01.10.2012 um 21:19:07 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @Hendrik / @Corinna: Vielen lieben Dank für eine "neue/lange Fassung" von "In The Middle Of The Night" !! .. wer auch immer Einfluss auf die Musik nahm: HERZLICHEN DANK dafür !!! Da habt ihr sicherlich vielen "alten Fans" eine große Freude bereitet.

126) DerBrennendeSchuh schrieb am 01.10.2012 um 23:12:35 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Diese Diskussionen mit einer gewissen Person, wir müssen sie vorläufig C.-C. nennen, erinnern mich immer an DeFunes - "Nein! Doch! Nein! Doch!". Ich warte nur noch auf das "Ooooch!;)
Ich verstehe nicht, warum die Musik "In the Middle of the Night", wenn man sie denn endlich in den Archiven gefunden hat, nicht auch mal auf CD veröffentlicht wird, oder fehlt es dafür an Daten über die Band?

127) dcc © schrieb am 01.10.2012 um 23:15:42 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Zum Thema Hatz gegen Autoren: Wer behauptet, es handele sich um eine beliebige, unbegründete Hatz, der muss ja erstmal die Frage beantworten, wie es denn dazu kam/gekommen sein soll? Haben sich viele Fans einfach unabhängig voneinander und beliebig Herrn Sonnleitner für ihre Hatz ausgesucht, und wenn ja warum??? Es ist ja nicht so, dass wir etwas gegen den Mann hätten. Aber es ist doch de facto so, dass einige seiner Bücher besonders vielen nicht gefallen haben. Es ist weiterhin Fakt, dass er sich immer wieder kehrenden Stilelementen bedient, die nicht gut ankommen und seine Stories oft recht wirre Handlungsfäden und Auflösungen bieten. Sicher ist es aber auch so, dass so etwas irgendwann dann zum Teufelskreis wird: Er hat schwache Geschichten geschrieben, deswegen mag man ihn als Autor nicht, und weil man ihn nicht mag, werden neue Geschchten vielleicht noch kritischer beäugt. ich kann aber von mir als fast nur Hörer (und nicht Leser) sagen, dass mir die Autoren im ersten Moment beim Hören egal sind, ich aber schon bei mehreren auffällig wirren und schwachen Stories anschließend hier im Forum erkennen musste, dass die Vorlagen von Sonnleitner sind. Nichtsdestotrotz sage ich auch - entgegen der allgemeinen Forums-Meinung - dass ich auch Karins Stories nicht so viel angewinnen kann

128) Crazy-Chris schrieb am 01.10.2012 um 23:26:59 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @126 Mit Personen kann man allerdings diskutieren, mit Schuhen eher nicht... es sei denn, du schaffst es irgendwann doch noch einmal, sahcliche Argumente zu bringen. Aber ich habe die Hoffnung fast aufgegeben, aus deiner Ecke kommt eh nur Polemik und Pöbelei.

129) swanpride © schrieb am 02.10.2012 um 00:00:25 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @128 Wem der Schuh passt...oder besser: Wer im Glashaus sitzt....jetzt mal ehrlich, seit Wochen (eignetlich seit Monaten, aber im Augenblick ist es besonders penetrant) reitest du darauf rum, dass Sonnleitner deiner Meinung nach unfair behandelt wird. Ich denke, wir haben es nun alle verstanden. Zumindest ich stimme dir nicht zu. Du kannst jetzt hundertmal meine Objektivität anzweifeln, an meiner Meinung über seine bisherigen Werke wird sich nichts ändern. Und es wird sich auch nichts daran ändern, dass es in diesem Forumspunkt um "Im Zeichen der Schlangen" und Buchna gehen sollte, nicht um nie endende Grabenkämpfe, die ohnehin nirgendwo hinführen. Ich mache ja auch keinen Aufstand weil ich anscheinend die Einzige bin, die das viel-gehasste Hörspiel (aber nur das Hörspiel, nicht das Buch) "Vampir im Internet" irgendwie mag. Oder werfe allen einen schlechten Geschmack vor, die "Geisterzug" gut bewertet haben. Oder unterstelle dcc, dass er kein Problem mit Karis Büchern hat sondern in Wirklichkeit ein Vorurteil gegen Fans die zu Autoren werden. Jeder von uns hat einen eigenen Geschmack und seine eigenen Gründe, warum er etwas mag oder nicht mag. Selbst wenn jemand sagt "Ich lese grundsätzlich keine Bücher von XY", dann ist das sein gutes Recht.
Ich hab übrigens gerade mal einen Blick in die Amazon-Bewertung geworfen...wow, 8 mal 5 Sterne und nur drei Mittelmäßig bis schlechte Bewertungen? Das muss ja wirklich ein gutes Hörspiel sein.

130) DLA schrieb am 02.10.2012 um 00:31:20 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Mal wieder die übliche Diskussion über Sonnleitner – eigentlich geht es hier um ein nicht von ihm geschriebenes Werk. Könntet ihr in Zukunft nicht mal Sonnleitnerspoiler setzen? Dann tappen arglose Leute nicht unfreiwillig in eine für sie belanglose Diskussion, zu der sie sich leider Gottes aufgrund einer gestellten Frage äußern müssen.
@ddc: Du fragst nach der Genese der „Sonnleitner-Hatz“. Fakt ist, dass Sonnleitner von Anfang an auf dieser Seite eine extrem negative Rezeption erfuhr. Das Ganze fing schon an, bevor überhaupt ein Buch von ihm veröffentlicht wurde und setzte sich nach dem Erscheinen seines ersten Werkes nahtlos fort. Dabei ging es keineswegs immer um seriöse Kritik, wie etwa die Bezeichnung MASO sehr deutlich zeigt. Das war von Anfang beleidigend, ein Schmähbegriff. Seine Antworten in der Fragebox wurden zuweilen als anmaßend, arrogant, selbstverliebt usw. gedeutet. Letztlich wurde auch seine Kompetenz als Lehrer in Frage gestellt. Ein User meinte gar anhand von Sonnleitners Werken, „perverse Neigungen“ diagnostizieren zu können (Eintrag 144: Zwillinge der Finsternis). Bei einem gleichlautenden Eintrag über Marx oder Ehrlhoff wären sofort Hilfstruppen dagewesen und hätten interveniert.


131) Besen-Wesen © schrieb am 02.10.2012 um 06:04:55 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Natürlich gibt es User, die so handeln und das ist bei jedem Autoren unangemessen. Trotzdem aber kein Grund, jedem dem seine Bücher nicht gefallen eine Autorenhatz zu unterstellen und so alle Kritiken als unberechtigt oder -begründet und überzogen hinzustellen - und schon gar nicht dies zu unterstellen, wenn man Werke anderer besser beurteilt. Es gibt unterschiedliche Vorlieben und bessere und schlechtere Bücher. Den Geschmack der meisten Besucher dieser Seite schein Sonnleitner nun einmal nicht zu treffen und zwar nicht, weil er Sonnleitner heißt sondern aus Gründen die jedes Mal belegt werden können. Einzelne andere Einträge jetzt dagegen zu stellen und damit meinen den Beweis führen zu können , dass bestimmte Autoren grundsätzlich unangemessen behandelt werden, vezerrt das Bild, denn wenn man die Bewertungen liest, müssten ja alle Sonnleitner-Bücher gleich "schwach" beurteilt werden, was aber nicht der Fall ist. Und wenn die Hörspielumsetzng von "Im Zeichen der Schlangen" besser ist als die der letzten Sonnleitner-Folgen, dann frage ich mich, warum die Leute sich nicht darüber freuen sondern kritisieren, dass andere Bücher nicht so gut umgestzt werden. Also bitte Europa, gebt Euch in Zukunft wieder weniger Mühe, dann kann man sich wenigstens solche Diskussionen wie diese sparen.

132) Crazy-Chris schrieb am 02.10.2012 um 09:17:25 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @129 es zwingt dich ja niemand, meine BEiträge zu lesen. Schließlich reitest du ebenso seit WOchen und Monaten drauf rum, dass der Schreibstil der meisten modernen DDF-Bücher so schlecht ist, und dass dir die Bücher nicht vielschichtig genug sind.
Davon abgesehen, gehörst du - gottseidank - zu der Gruppe, die ihre Meinung sachlich und ohne Polemik darlegt. Auhc wenn wir selten der gleichen Meinung sind, schätze ich formal durchaus.
@130 Danke für die Darstellung der Fakten.

133) swanpride © schrieb am 02.10.2012 um 09:48:22 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @132 Eigentlich bin ich seit Weihnachten kaum noch hier gewesen und bin erst wieder in die Diskussion eingestiegen, als mein Account wegen Inaktivität gelöscht werden sollte, und ich deswegen mal wieder vorbeigeschaut habe....
*schulterzuck* Ich war nicht hier als die ersten Sonnleitner-Bücher herauskamen...ich hab erst während des Rechtsstreites am Fangeschehen teilgenommen, als nach "Der schwarze Scorpion". Vorher habe ich zugegebenermaßen gar nicht auf die Autoren geachtet, ich hab erst im Nachhinein festgestellt, dass diese komischen Bücher, mit denen ich nicht viel anfangen konnte, vom selben Autor stammen. Wobei ich damals eher auf die Hörspielumsetzungen eingeschossen war, die immer schlechter zu werden schienen, selbst bei guten Vorlagen (was mir, komischerweise, besonders beim "schwarzen Skorpion" aufgefallen ist, denn das Buch ist wirklich miserabel umgesetzt worden, da hätte man weitaus mehr herausholen können). In den letzten Hörspielen glaubte ich allerdings einen leichten Aufwärtstrend zu bemerken. Seit der Rechtsstreit vorbei ist, hat Europa so einiges verbessert...angefangen mit der Titelmelodie (jup, ich mag die) über die Zwischenmelodien und es gibt auch wieder mehr Geräusche. Nur an den Skripten krankt es noch etwas.

134) Besen-Wesen © schrieb am 02.10.2012 um 10:58:42 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: nachdem sich jetzt die beiden einzigen sachlich diskutierenden User dieser Seite verstehen, können wir vielleicht wieder über "Im Zeichen der Schlangen" reden. Schlussstrich.
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135) Sommerfuchs © schrieb am 02.10.2012 um 13:22:30 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Mir gefällt die Folge ganz gut. Besonders der Anfang mit dem Riesen ist gelungen. Womanizer Bob wird mal wieder von seiner sensiblen Seite gezeigt, was okay ist.
Es folgen solide Rätsel und eine Schnitzeljagd im Cowboystil. Auch das gefällt mir gut.
Skinny Norris merkt man sein Alter nun leider wirklich an. Die ganze Szene bei ihm im Haus war zwar für die Auflösung sehr wichtig, aber trotzdem zu lang. Gerade wenn Andreas van der Meden längere Textpassagen hat, merkt man, dass er keine Zwanzig mehr ist. Die Musik "Middle of the Night" war an dieser Stelle ganz nett, lief allerdings auch schon beim "Namenlosen Gegner" in Skinnys Bauwagen. Absicht oder Zufall? Wird das jetzt Skinnys Lied?
Was danach folgte, war dann wieder recht unterhaltsam. Die Auflösung war plausibel und es gab keinen nervigen Endlosmonolog.
Etwas schade fand ich, dass die Rätsel nur der Ablenkung dienten. Dann habe ich mir auch noch überlegt, dass Skinny vom Typ her zwar verschlagen ist, aber taktisch nicht immer klug. Die intelligenten Rätsel passten nicht so recht zu ihm.
Der Titel "Im Zeichen der Schlangen" und das Titelbild mit der Schlange passen überhaupt nicht zur Geschichte. Da frage ich mich wirklich, was die Macher sich dabei gedacht haben. Vielleicht habe ich nicht gut genug aufgepasst, aber es kommen doch gar keine Schlangen vor. "Im Zeichen der Cowboys" oder "Im Auftrag des Riesen" wären jedenfalls treffender gewesen.
"Im Zeichen der Schlangen" ist trotz der genannten Kritikpunkte eine gute Folge, die eine 2 verdient hat.

136) FloraGunn © schrieb am 02.10.2012 um 15:37:20 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @135: Die Schlangen spielen auch im Buch nur eine sehr marginale Rolle. Den Titel macht der Verlag (Lektorat/Marketing), wie Kari in ihrer Fragebox oder auf ihrer Website sagt. So kommt es dann zu Titeln, die schon nicht ganz zum Buch passen und beim Hörspiel dann gar nicht mehr.

137) Sommerfuchs © schrieb am 02.10.2012 um 15:56:23 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Danke, Flora. Das erklärt die fehlenden Schlangen. Wobei ich das Cover trotzdem schön finde. Egal, es geht hier ja um den Inhalt.

138) Ced schrieb am 02.10.2012 um 16:17:33 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Da ich das HSP nicht kenne, kann ich nur über das Buch (nett, flott geschrieben, mal was Anderes) und was hier im Forum gesagt wird sprechen. [br}Angesichts der Tatsache, dass Kari mit der Umsetzung ihrer Flut etwas haderte (steht irgendwo in der Fragebox), da ob des Titels/Covers auf biegen und brechen die Kellerszene eingebaut wurde und so "Sendezeit" verloren ging, stelle ich mir die Frage: Ist es nicht besser, wenn Europa nun denn Titel und Cover übernemen "muss"/will, aus lizenzrechtlichen oder Marketing- oder sonstigen Gründen; dass sie ggf. die titelgebende Szene zugunsten eines "besseren" (sprich: flüssigeren, logischeren, temporeicheren...) Hörspiels kappen und mit der Verwirrung "was hat das mit Schlangen zu tun" leben, statt um jeden Preis die titelgebende Szene reinzunehmen und dann das Gesamtwerk Hörspiel leiden zu lassen? Ich finde, wenn man einen Tod sterben muss -und bei der aktuellen Auswahl an Titeln wird man das eben gelegentlich, dann lieber den, bei dem ein besseres Hörspiel mit einem unpassenden Titel rauskommt, statt ein minderwertiges Hörstück abzuliefern, das aber seinen Titel rechtfertigt.

139) TerrorCastle schrieb am 02.10.2012 um 18:50:59 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Zum Titel: Der gesuchte Stern ist aus Schlangen geformt. Wird glaub ich kurz erwähnt, kann mich aber auch täuschen.

140) swanpride © schrieb am 03.10.2012 um 04:48:18 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @138 Ich sehe das Problem in dem Fall definitiv nicht bei Europa sondern bei den Baukasten Titeln die die Serie seit einer Weile hat. Nebenbei ist es ohnehin kein Muss dass die Titelbilder unbedingt Szenen aus der Geschichte darstellen....beispielsweise kommt weder im "Magischen Kreis" das Symbol auf dem Buchdeckel vor, noch schaut irgendjemand im "Heimlichen Hehler" durch ein Schlüsselloch.

141) DBecki © schrieb am 03.10.2012 um 09:40:52 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @ 140: Beim magischen Kreis kommt das Symbol sehr wohl vor, Bainbridge bildet es in ihrem Manuskript ab. Darauf wird sowohl im Buch als auch im Hörspiel eingegangen.Aber sorry fürs OT.

142) Ced schrieb am 03.10.2012 um 12:41:09 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Hallo swanpride. Also, irgenwie haben wir uns da missverstanden. Solls geben. Ich habe Europa nun ausnahmsweise gar nichts vorgeworfen. Es gibt wahrlich genug, was man denen vorwerfen kann, vieles hier auf der RBC nicht unbekannt. Beispiele? Die murksige Tonqualität, das klingt manchmal als hätte jemand vor der Aufnahme alte Socken über die Mikros gestülpt (ist wohl der 'warme Analog-Klang', von dem Frau Körting immer in Interviews schwärmt), die Tatsache, dass ich nach einem DDF-HSP die halbe Keksfabrik Nicholson vor meinen Boxen wegsaugen muss weil die Sprecher dermaßen in die Mikros gemampft haben, die streckenweise abenteuerliche Auswahl, welche Szenen es nun ins Hörspiel schaffen (habe ich für mich mal ausgiebig beim Schatz der Mönche nachvollzogen - das war ja nun ganz große Grütze) oder die absolute Unsitte, einen minutenlangen Monolog ablesen zu lassen, und damit man die Grenze vom HörBUCH zum HörSPIEL überschreitet Jupe, Bob und Pete irgendwelche "Achso" und "Jaja!" ins Mikro dazu-stammeln zu lassen.
Mit Beitrag #138 habe ich - um ein Argument zu schaffen - erst Kari Erlhoff paraphrasiert (werde sie nun zitieren, damit nicht wieder Missverständnisse aufkommen) und zitiere sie nun direkt aus Kari-Fragebox-Beitrag #144:
Allerdings habe ich auch gemerkt, wie schwierig die Buchvorlage war. Durch die Titelwahl und das Cover, musste ausgerechnet die Keller-Szene dargestellt werden. Die eignet sich schlecht für die Hörspielumsetzung und ist für die Geschichte auch nicht so wichtig.
Und dann wollte ich Europa mutmachen, zukünftig auf solche "Notnägel" wie bei der Flut zu verzichten und statt dessen ein gutes Hörspiel abzuliefern, auch wenn dafür die -sofern vorhanden- titelgebende Szene entfällt, weil sie eben nicht gut ins HSP passt. Meiner Lesart nach hat Europa genau dies in Schlange getan, dafür Applaus. Sollte ich mich verlesen haben, dann betrachtet meinen Beitrag als leicht Off-Topic, aber meiner Meinung nach nicht weniger relevant.
Die streckenweise hanebüchenen Titelentscheidungen laste ich natürlich Kosmos an. Aber ich vermute, dass als Teil des Lizenzdeals Europa eben nicht sagen kann (und aus Marketinggründen nicht sagen will): "Also, dieser Titel taugt nicht, und mit dem bearbeiteten Hörspiel hat er nun so gar nichts mehr zu tun, nennen wir das Ding statt 'Im Zeichen der Schlangen' lieber 'und der unheimliche Riese' und geben ein neues Cover bei Silvia Christoph in Auftrag". So entsteht entweder Verwirrung über einen Titel (und bei den letzten paar Dutzend Veröffentlichungen deckt der sich meistens auch mit dem Cover-Motiv), der mit dem Inhalt nun so gar nichts mehr zu tun hat, oder es kommen -wie in der Flut- Szenen ins Hörspiel, bei denen selbst die Autorin des Buchs sagt, man hätte sie lieber weglassen sollen. Bei diesem Dilemma würde ich gerne für die Lösung plädieren, bei dem ein gutes Hörspiel entsteht, bei dem der Titel nicht mehr passt. Da haben nämlich wir Hörer mehr davon.
Sollte ich mich in #138 unklar ausgedrückt haben tut mir das leid. Sollte es so geklungen haben, als würde ich Europa ungerechtfertigt kritisieren, bitte ich um Entschuldigung. Ich möchte Europa ausschließlich für Dinge kritisieren, die sie auch zu verantworten haben.

143) dcc © schrieb am 04.10.2012 um 02:13:27 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Habe das Hörspiel nun schon 3 mal gehört und zwar von vorne bis hinten, was schon mal ein immenser Unterschied zu einigen der Vorgängern (meist MaSo basiert) ist. Ja, dieses Hörspiel kann man sich wieder anhören, dank spannender Episoden, guter Sprecher, nachvollziehbarer und klar abgegrenzter Charaktere. Hier stimmt das Verhältnis aus Erzählzeit und erzählter Zeit, es wird nicht geschwafelt und nicht unnötig viel vom Sprecher nacherzählt. Die Handlung an sich finde ich spannend, wenn auch in der Rückbetrachtung nach der Auflösung absolut idiotisch und übertrieben. Im Grunde macht mal wieder der extreme Aufwand der hier betrieben wird NULL Sinn. Aber das ist man ja schon gewohnt. Hier zeigt sich auch, dass eben Logik kein Maß für die Bewertung einer ??? Story ist sondern die Frage ob die Handlung nachvollziehbar und flüssig ist. Hier gibt es keine aberwitzigen Sprünge wie zuletzt beim MASO Drachen oder unmotiviert auftauchenden Randfiguren, die plötzlich entscheidend sind für den Ausgang. Dennoch ist das Ganze auch weit entfernt von einer Spitzenfolge. Die Auflösung ist einfach zu absurd gemessem am Aufwand zuvor. Auch ist das nun gehäufte Auftreten von Skinny leider ein Dämpfer. Witzig sind einige Einzelnszenen inszeniert, etwa wenn Bob das Foto von Skinny zu Gesicht bekommt, oder Peters "Dialog" mit dem Ladenbesitzer

144) honigschlecker © schrieb am 05.10.2012 um 00:58:30 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ein tolles Hörspiel, muss ich sagen. Insbesondere die Sprecher wissen zu gefallen. Und hier sticht wiederum Andreas Fröhlich (Bob) heraus, der seine Rolle mit viel Freude aber gleichzeitig auch dem nötigen Ernst spricht, wenn ihr wisst, was ich meine. ;-) Es gibt eine ganze Reihe von Anspielungen, die zum Schmunzeln anregen. Ein zweites Hören lohnt auf jeden Fall, z. B. um "Bobs Herzdame" verstehen zu können. :-) Der einzige Wermutstropfen ist halt, dass der Aufwand wie schon so häufig zuvor in keinem Verhältnis zur Absicht steht. Aber damit sollte man als ???-Hörer doch umgehen können, gell?

145) Hermann schrieb am 06.10.2012 um 12:45:34 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Da ich das Buch nicht kannte, habeic in die Anfangssequenz etwas mehr hnein interpretiert. Als die drei das Kartenset untersuchen und feststellen, dass bei zwei Farben Ass und Acht fehlen, dachte ich zuerst an 1 und 8, oder 18, was in gewissen Kreisen ja auch für AH, oder Adolf Hitler steht. Die Herzdame wäre in dem Fall dann Eva Braun gewesen. Sollten die drei ? tatsächlich nach dem Doppelgänger von Adolf Hitler suchen sollen? Zudem habe ich in der nächsten Szene statt Wild Bill dann White Bill verstanden und vermutete dahinter einen Gesetzesentwurf (Bill) von White Supremacy Extremisten. Alles in allem fand ich die tatsächliche Auflösung dann doch etwas mau. Aber wie einige Vorschreiber bereits erwähnt haben, ist die Sprecherleistung ziemlich gut und es gibt al wieder einen sehr glaubhaften Abschlusslacher.

146) mike101 © schrieb am 06.10.2012 um 12:57:55 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ooooookay, aber jetzt mal ehrlich - wie wahrscheinlich wäre das gewesen?

147) Laflamme © schrieb am 06.10.2012 um 20:49:59 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Nun ja, gestern bei einem Spaziergang das Hörspiel angehört. Tjo, ordentlich umgesetzt, heißt aber nicht viel. Meinen Kritikpunkt der Kapitelbrüche an den unspannenden Stellen haben sie logischerweise ausgeräumt, sonst ist die Story so schwach wie eh und je. Abgesehen davon daß man den Plan so einfach aushebeln kann (was passiert wenn einem das Kartenspiel nix sagt, Peter mit der 10 nix anfangen kann und nicht zu Hunnicutt geht, oder der Händler im Hafen den Hut schon verkauft hat?), wurden eigentlich interessante Rätsel einer solch sch*** Auflösung geopfert. *Kopf schüttel* Aber vielleicht liegts daran daß Hendrik gerne viel Handlung in seine Bücher reinstopft, der Nebel und das Biest sind genauso überladen.

Sonst aufgefallen:
- ein neues Geräusch am Schrottplatz: ein Flugzeug fliegt drüber (oder was das die Eurofighterübung von unserem Bundesheer und kam nicht aus dem Handy?) und Bobs gelungener Ausraster.

Nicht aufgefallen: Kari Erlhoff. Hatte sie überhaupt Text?

Fazit: Da ist mal eine Umsetzung von Europa gelungen, dann machen sie das bei einer unterdurchschnittlichen Folge. Vielleicht mal zur Abwechslung bei einer guten Vorlage mehr anstrengen?

148) Drake © schrieb am 07.10.2012 um 11:06:13 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Wenn eine Folge NICHT überladen ist, dann ist es diese hier. Generell würde ich dir beim Biest zustimmen, aber beim Nebel sind die einzelnen Teile gut strukturiert und aneinander angeknüpft.

149) chris073 © schrieb am 08.10.2012 um 09:08:08 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Also nach den Faux Pas der letzten Folgen war ich hier angenehm überrascht. Gute Sprecherleistung, Story ist "unterhaltsam", ab und zu auch witzig (ich beschrifte meine Taschenlampen nicht mehr..har har). Daumen hoch für dieses Hörspiel!

150) Cyberangie © schrieb am 08.10.2012 um 22:38:01 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Mir hat das Hörspiel sehr gut gefallen. Endlich mal wieder eines, muss ich leider sagen. Mir hat die Story gefallen, die Umsetzung. Der Humor war super. Ich hab Tränen gelacht und musste die Stellen dann doch häufiger hören, weil ich sonst irgendwas nicht mit bekommen hätte. Kompliment !

151) basserin © schrieb am 11.10.2012 um 23:04:16 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: auch von mir ein lob für diese folge. endlich mal wieder ein bißchen (interessantes!) geplänkel, ein bißchen schrottplatzathmosphäre, und die kabbeleien mit skinny mag ich sowieso, auch wenn ich auch zugeben muss, dass anderas von der meden wirklich langsam aus seiner rolle herauswächst. aber nun gut, bei den anderen ist das ja auch so, das kann man schon noch gern mal übergehen. ansonsten keine größeren auffälligkeiten, ich habemich bei einem spaziergang gut unterhalten gefühlr und auch die rätsel waren weder allzu hanebüchen noch langweilig. und danke dafür, dass man so langsam wieder von justus' kombinatorischen superkräften abstand genommen hat, das hat zum ende hin wirklich sehr genervt. leider hatte ich auch das problem mit dem völlig zuammenhangslosen titel, und da ich die vorherige folge so lahm fand, dass ich es nicht mal geschafft habe, sie aus der playlist zu nehmen, habe ich diese hier tagelang übersehen, ganz einfach, weil mir der name entfallen war. schade eigentlich. ich gebe der folge eine okaye zwei.

152) AMQ © schrieb am 13.10.2012 um 13:35:20 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Was haben die mit Onkel Titus gemacht? Der klingt ja wieder so jung und frisch wie vor 20 Jahren. Hammer!

153) swanpride © schrieb am 14.10.2012 um 01:55:39 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ich muss sagen: Das ist eine Episode, die mir als Hörspiel weitaus besser gefällt, als als Buch. Kritikpunkte bleiben zwar (mich stört vor allem, dass die ??? etwas sehr auf der Leitung stehen), aber in der knappen Version ist die Geschichte weitaus dichter. Aber vor allem hatte ich Spass an den Geräuschen - gut, die tickende Uhr hatte leichten Nervfaktor, aber die Hintergrundgeräsche haben für viel Atmo gesorgt. Gelabert wurde zwar immer noch viel, aber hey, sie haben die Fluchtscenen tatsächlich gespielt statt sie zu erzählen!
Fazit: Ich schließe mich der positiven Kritik für dieses Hörspiel an. Die haben diesmal wirklich das Beste aus der Vorlage herausgeholt.

154) JackAubrey © schrieb am 17.10.2012 um 02:07:16 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Habe mir aufgrund der guten Kritiken hier die Folge mal wieder gekauft und bin trotz leichter Verbesserungen enttäuscht. Es wird einfach immer noch zu viel gelabert, vor allem bei der ersten Rätsellesung in der Zentrale. Ich weiß nicht wie Francis das so wunderbar hinbekommen hat, aber ihm bin ich auf der kurzen Fahrt nach Hause jedesmal tief in einer Geschichte drin und meistens bereits weit weg, z.B. auf der Geisterinsel. Dagegen blockt so eine Besprechung in der Zentrale wie in der Schlange locker die ganze Autofahrt. Schade. Habe dann auf der nächsten Fahrt den "roten Piraten" gehört, und alles war gut

155) Morton der Chauffeur schrieb am 21.10.2012 um 21:11:34 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ich muss dem Beitrag Nummer 147 beipflichten. Den Europa-Studios ist - ausnahmsweise, so möchte man sagen - eine gute Hörspiel-Inszenierung geglückt. Leider bei einer unglaublich schwachen und hirnrissigen Geschichte. Ein doppeltes Ablenkungsmanöver, nur um an ein Bild zu kommen, das friedlich im Jonas'schen Schuppen herumsteht ? In früheren Folgen wurde so etwas deutlich einfacher gelöst: Heimlich auf den Schrottplatz schleichen, den Schuppen aufbrechen, Bild klauen, flüchten.
Oder besser noch, Sheila hätte das Bild einfach im Rahmen ihrer Tätigkeit stehlen und herausschmuggeln können. Schließlich ist vorher niemandem der Wert und die Besonderheit des Bildes aufgefallen.
Es verbleiben mehr Fragen als Antworten, diese Folge verdient leider bestenfalls die Schulnote 5. Wobei die Europa Tonstudios diesmal wirklich das Optimum herausgeholt haben.

156) Radulescu © schrieb am 28.10.2012 um 17:52:53 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Auch ich fand "Im Zeichen der Schlange" eine sehr gelungene Hörspielfolge. Und an all die Kritiker, die in jeder Kombination von Justus, Peter oder Bob einen Angriff auf ihre Intelligenz sehen: es sind noch immer Bücher und Hörspiele für Kinder. Da kann man und soll man nicht ein komplexes und nach allen Facetten des menschlichen Lebens durchdachtes Drehbuch erwarten. Logische Brüche? Hey, gibts im Leben auch. Peter löst ein Rätsel mit der Zahl "10", warum nicht? Es ist eine ganz eigene Welt, in die man eintaucht, wenn man nach Rocky Beach reist. Und es muss doch nicht immer so kompliziert sein wie im richtigen Leben, oder? Ich habe mich köstlich unterhalten und es war keine verschenkte Lebenszeit.

157) Faert schrieb am 31.10.2012 um 13:44:12 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ich fand diese Folge sehr gut. Natürlich ist die Auflösung unrealistisch, aber wir dürfen hier nicht vergessen, dass wir es mit einem Kinder-und Jugendhörspiel zu tun haben,wobei natürlich auch EUROPA klar ist, dass die Zielgruppe wohl eher die 30-45 jährigen sind, die ihren Helden aus der Kindheit treu bleiben wollen. Kultszenen gibt es in dem Hörspiel meiner Meinung nach zwei: Bobs Vorstellung von Jest und Puter und die Szene,als Peter in dem Laden von den ätherischen Ölen benebelt wird. Ich fands super.Zu dem Forum hier allgemein: Ich bin seit längerer Zeit das erste Mal wieder hier unterwegs und muss sagen, dass ich extrem positiv überrascht bin, wieviele Fans hier mitdiskutieren. Allerdings würde ich mir wünschen, dass man sich mehr auf Kommentare zu der Folge beschränkt und nicht in endlos vielen Kommentaren auf bestimmte Autoren eingegangen wird.Ich habe alle Folgen gehört und kann nur sagen, dass mich nicht ein einziges Mal beschäftigt hat, von wem die Folge geschrieben wurde.Ich denke, dass es anderen da ähnlich geht. Es nervt nämlich etwas, wenn man sich durch so viele Kommentare lesen muss, die mit dem eigentlichen Inhalt der Folge nichts zu tun haben. Danke für die Erklärung mit den Schlangen. Ich hatte mich gefragt,ob ich da was überhört habe.Auch noch was zu Andreas von der Meden: Ich bin immer froh, wenn Skinny Norris oder Morton oder beide auftauchen. Dass er älter klingt als früher,nehme ich eigentlich nicht wahr. Danke auf jeden Fall an ihn für die tolle Interpretation dieser beiden Rollen.

158) swanpride © schrieb am 31.10.2012 um 14:24:07 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @157 Der Autor spielt eine größere Rolle, wenn du die Folgen liest statt hörst.

159) Faert schrieb am 01.11.2012 um 09:15:36 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @158 Daran hatte ich gar nicht gedacht.Hast recht.Ich habe zwar auch mal das ein oder andere Buch gelesen, aber die drei??? waren für mich immer der Hörspielklassiker. Sie leben meiner Meinung nach davon, dass sich die Sprecher in all den Jahren nicht geändert haben.Als Buch müsste man es wohl differenzierter sehen,stimmt.

160) Xthrax schrieb am 08.11.2012 um 03:11:55 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Kann hier den Kommentaren 147,155 nur beipflichten. Eigentlich eine sehr gute Umsetzung. Finde auch die Geschichte sehr hörenswert...bis es zur Auflösung kommt. Hier wird einfach mal wieder ähnlich wie bei den "Zwillinge der Finsternis" ein völlig absurder Aufwand betrieben um ein eigentliches simples Ziel zu erreichen. Kein Mensch inklsuiver der drei Fragezeichen wäre doch auf dieses Bild gestossen. Also warum nicht einfach nachts auf dem Schrottplatz einbrechen wie is in vielen Folgen zuvor schon geschehen ist. Nein hier muss gleich eine doppelte Ablenkung erfolgen vom Superbrain Skinny Norris. Wie hab ich mir das eigentlich vorzustellen: Hat Skinny 8 Stunden am Fenster gewartet bis er die beiden irgendwann mal sieht um dann seinen fingierten Telefonanruf loszuwerden ? Und wenn die drei schon zum nächtlichen Treffen gelockt werden, warum breche ich nicht in dieser Zeit ein um das Bild zu stellen ? Nicht zu vergessen wie schon von meinen Vorrednern erwähnt das der Plan an jeder Ecke hätte ins Stolpern geraten können. Insgesamt ein schönes Hörspiel mit klasse und lustigen Szenen, überzeugenden Sprechern aber eine für mich total sinnfreie Auflösung

161) AMQ © schrieb am 07.12.2012 um 22:08:47 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Verdammt gute Folge! "Und ich bin Peter Shaw! Guten Tag! Sie können mich aber auch gerne Puter nennen!" Bei der Stelle schmeiß ich mich jedes Mal weg!

162) Professor Shay © schrieb am 16.01.2013 um 22:44:46 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ich habe erst ein paar Kapitel gelesen, jedoch bin ich schon jetzt begeistert. Mein Eindruck ist, dass Henrik Buchna die Charaktere wie derzeit kein anderer ???-Autor im Griff hat. Justus spricht endlich mal wieder schön "kompliziert" und seine Freunde verstehen ihn dennoch. Bei gewissen anderen Autoren benutzt Justus ein Fremdwort, welches eigentlich jeder Drittklässler kennt, aber Bob und vor allem Peter verstehen nur Bahnhof und werden strunzdumm dargestellt. Nicht so in diesem Buch (zumindest nicht bis dahin, was ich bisher gelesen habe).
Was mir aber ein wenig Sorge bereitet: Schon wieder das schreckensbleiche Nervenbündel als Gegner? Zumindest scheint er ja nichts Gutes im Schilde zu führen. Ich freue mich zwar, dass wieder ein paar altbekannte Gegner auftauchen, aber man sollte Skinny doch nicht in jeder dritten Geschichte verwenden. Ok, vielleicht kommt es mir auch nur so vor, da ich jetzt mit "Im Zeichen der Schlangen" nach "Grusel auf Campbell Castle" und "Der namenlose Gegner" nun das dritte Buch in Folge mit Beteiligung von Skinny lese...

163) FlukeSkywater © schrieb am 17.01.2013 um 20:56:45 zur Folge Im Zeichen der Schlangen:

Unabhängig vom Inhalt der Folge habe ich eine ernste Beschwerde: zu meiner Empörung musste ich erstmals seit 1979 feststellen, dass eine als fabrikneu gekaufte Kassette beschädigt war, genauer gesagt: sie war absolut unbrauchbar, und das trotz Originalverpackung! Schon während der Titelmelodie riss der Ton unvermittelt ab, und das restliche Band war entweder völlig unbespielt, oder irgendjemand muss es entmagnetisiert haben, jedenfalls war kein Ton mehr zu hören. Auf der Rückseite war mit großer Anstrengung ein entferntes, schwaches Gemurmel zu vernehmen, aber mehr auch nicht. Egal, ob dieser Mangel schon bei der Herstellung, später während des Transports oder auch erst beim Händler entstanden ist, ungeheuerlich ist er allemal. Dieser Vorfall ist dazu geeignet, mein Vertrauen in die deutsche Elektronikbranche ein weiteres Mal nachhaltig zu erschüttern!

164) DerBrennendeSchuh schrieb am 17.01.2013 um 23:05:05 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @Fluke Versuch nur nicht, Dich herauszureden! Wir alle haben gehört und gesehen, daß Du versucht hast, die Kassette in den DVD-Player zu stecken!

165) Professor Shay © schrieb am 18.01.2013 um 18:30:38 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Und zwar mit der Dosa da!

166) Professor Shay © schrieb am 18.01.2013 um 18:31:00 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Ups... sollte natürlich "Dose" heißen. Da will man mal lustig sein und vermasselt es komplett. Hach....

167) Professor Shay © schrieb am 18.01.2013 um 19:10:28 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: So, nun habe ich das Buch beendet und meine anfängliche Begeisterung war vollkommen gerechtfertigt. Ein sehr schönes Verwirrspiel, bei dem man nicht schon zu Anfang weiß, wie der Hase läuft. Sehr schön gefallen hat mir auch, dass endlich wieder alle drei ??? an den Ermittlungen beteilligt waren. Es ist sehr erfrischend zu lesen, wie auch Peter und Bob Geistesblitze haben dürfen und nicht Justus wieder mal alles im Alleingang löst. So kann's weiter gehen! Von mir gibt's eine glatte 1!

168) Mr. Ndula © schrieb am 15.02.2013 um 19:02:34 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Das Hörspiel hat mir sehr gut gefallen. Zum ersten mal seit Jahren hab ich mir wieder ein drei Fragezeichen Hörspiel mehr als einmal hintereinander angehört. Die Atmosphäre ist einfach toll hier. Von mir auch eine 1

169) arbogast1960 © schrieb am 09.06.2013 um 16:44:06 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Das Hörspiel ist, für mich, das beste seit gefühltenm Ewigkeiten; auf jeden Fall seit Geisterbucht. Es ist einfach fabelhaft zu hören, wie ein Mann, der 70 ist immer noch so jung klingen kann (Andreas v. d. Meden). Die Story kann sich auch sehen lassen; ein schönes Verwirrspiel. Ist Skinny jetzt eigentlich verhaftet? Wäre ja, glaube ich, das erste Mal. Dem Hörspiel habe ich bei der Bewertungsseite eine sehr gute 1 gegeben. Weiter so, mit den Hörspielen!

170) elviraZ schrieb am 07.01.2014 um 15:33:15 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: wieder mal eine sehr schwache hsp-umsetzung. alles wird vorm mikrofon platt eingelesen und wirkt lieblos und langweilig! nur ein hundegebell und die schrottplatz-atmosphäre sind erhalten, ansonsten keinerlei stimmung, die bilder im kopf erzeugt; damit sage ich nichts zum buchinhalt (das ich gar nicht kenne)

171) Tommy222 schrieb am 01.02.2014 um 10:54:30 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: der titel ist total an den haaren herbeigezogen. das hörspiel bedient sich einfachster mittel, um erfolgsorientiert zu "arbeiten". nämlich: man nehme einen skinny norris, eine gaunergeschichte samt westernhut und schon finden alle alles toll?!??? nein, es ist grottenschlecht gemacht und extrem langeweilig. alles wurde nur tatsächlich billigst ins mikrofon gesprochen und die geschichte hat keinerlei spannungshöhepunkte. es sollen krampfhaft durch alte mittel neuer pep erzeugt werden, was aber zu keinem zeitpunkt gelingt. was das lalles mit schlangen zu tun hat, blieb mir auch schleierhaft....

172) Dave schrieb am 05.02.2014 um 12:09:45 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Der Titel stammt halt mal wieder aus der "Kosmos-Titel-Werkstatt". Der Arbeitstitel lautete ja, "Jäger des schlangensterns", und dann macht das ganze auch Sinn. Das es keine Spannungshöhepunkte haben soll, kann ich nicht nachvollziehen. Mindestens einen großen hat es, auch wenn man es im finale leider verpasst hat, einen weiteren zu setzten. wie du es als langweilig empfinden kannst will mir auch nicht in den Kopf. So viel gelacht hatte ich selten bei einem DDF Hörspiel.

173) Fanzy schrieb am 15.02.2014 um 11:56:50 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Dave, du scheinst das Inhaltliche an der kritik nicht begreifen zu können bzw. zu wollen?! es geht einzig um die magelhaften mittel und um die magelhafte umsetzung bei dieser geschichte, ich z.b. möchte nicht lachen können bei einer geschichte, sondern spannung erleben. man meint z.b. es reicht, einen skinny norris als zugpferd benutzen zu können. dann ist die hsp-umsetzung sehr lieblos und komplett auf Einlesen konzentriert, dadurch entsteht keinerlei atmoshäre.

174) Dave schrieb am 20.02.2014 um 18:33:07 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: warum sollte ich das inhaltliche nicht begreifen wollen? Ich kann dem inhaltlichen einfach nicht zustimmen, weil ich nicht finde, dass die aufgezählten mittel das sind, was das Hörspiel gut macht. Skinny fügt sich meiner Ansicht nach gut in die Story ein, aber er ist nicht derjenige, der die Qualität hebt. Eher die Möglichkeit, die dem Leser/Hörer gegeben wird, schon vor den drei ??? auf die Lösung zu kommen, die großenteils sehr gute Musik (Im Hörspiel), der witz (klar das ist subjektiv, ob das gut ist, oder nicht), und noch manches andere. Hab grad leider keine Zeit noch mehr positives aufzuzählen.

175) annemarie schrieb am 01.03.2014 um 15:26:59 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: fanzuy hat sicherlich recht, denn auch ich mag keine "schöne" musik im hörspiel hören, sondern durch eine stimmungsvolle geräuschkulisse und stimmige atmoshären möchte ich in einen zustand verwiesen zu werden, der mich gerade in jenes oder anderes milieu entführt. das störende an diesem hörspiel ist das rein -nur Eingelesen- wird, wieder mal- sehr schade. ein hörspiel macht das drumherum aus. was nützt mir eine western-kulisse ohne pferde, ohne staub ohne wind und ohne jede stimmung?

176) DerBrennendeSchuh © schrieb am 20.01.2016 um 23:33:46 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Möchte wirklich wissen, wie EUROPA es angestellt hat, daß Onkel Titus hier (und nur hier!) so klingt wie vor 30 Jahren!? Gepitcht? Es klingt fast wie 'ne nicht verwendete Aufnahme von damals, was aufgrund des Textes aber ausgeschlossen werden kann. Wenn man das hier geschafft hat, egal wie, warum dann in den nächsten Folgen wieder nicht bzw. warum hat man es überhaupt gemacht, wenn man es nicht dauerhaft vorhatte (Aufwand?)

177) Käptn Kidd © schrieb am 21.01.2016 um 13:22:51 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Vielleicht kam er gerade aus dem Urlaub und war besonders gut in Form. Ich find's auch recht verwunderlich. Passt jedenfalls zum aktuellen Thema im "neue Hörspiel"-Thread (Skinnys neue Stimme und so … ).

178) Micro © schrieb am 08.08.2016 um 13:48:59 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Mal wieder gehört. Highlight der 150er, gute Sprecher, klasse Personencharakterisierung, gute, oft spannende Szenen, klasse Humor (aber das kennt man ja von Buchna kaum anders), schöne Musikuntermalung und eine schlüssige Auflösung. Einziger Wehrmutstropfen: Erlhoff war gerade im "namenlosen Gegner" dabei, Skinny mehr Menschlichkeit zu verleihen... Auf jeden Fall eine 1.

179) Käptn Kidd © schrieb am 31.10.2018 um 15:13:44 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: Seit einiger Zeit bin ich wieder dabei, die Folgen chronologisch zu hören. Diese ist dir vierte hintereinander, die ich nicht bis zum Schluss durchgehalten habe. Was das über meine Leidenschaft der Serie gegenüber aussagt, beleuchten wir mal nicht weiter. In jedem Fall kann man wohl behaupten, dass die Phase nach "Geisterbucht" nicht gerade die stärkste war. Doch während mich Folgen wie "Botschaft aus der Unterwelt" und "Im Netz des Drachen" noch richtiggehend genervt haben, habe ich bei dieser Folge einfach nur resigniert. Die Sprecher liefern eine durch die Bank durchschnittliche Leistung ab und reißen einen nicht mit. Die Geschichte ist so bescheuert, unnötig kompliziert und hanebüchen konstruiert, dass mir jedes Verständnis dafür fehlt. Und auch sonst bietet das Hörspiel nichts, was wirklich Spaß macht. Nur die Szene beim alten Gizmo ist ganz witzig.

180) Micro © schrieb am 01.11.2018 um 08:16:19 zur Folge Im Zeichen der Schlangen: @179 Ehrlich? Gerade die 150er finde ich überwiegend extrem stark, für mich die beste Phase nach dem Rechtsstreit. Bei mir wären es die 160er, wo ich oft resignieren würde. Schwarze Sonne, Fußballphantom, Botschaft aus der Unterwelt, Meister des Todes, Zeichen der Schlangen und Nacht der Tiger, alles Folgen, die ich sehr gerne höre. Selbst den Feuergeist finde ich zumindest anständig produziert. Einzige wirkliche Schwachstelle der 150er bleibt für mich das Netz des Drachen.

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