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Hier kannst Du einen Kommentar zur Folge Das Lied der Knochenflö:te abgeben.

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1) Ola-Nordmann © schrieb am 16.02.2026 um 08:09:04 zur Folge Das Lied der Knochenflö:te: Ok, nach dem etwas enttäuschenden Rätsel des Mondes (was durchaus auch an den extrem hohen Erwartungen lag), hatte ich bei der Knochenflöte auf eine Steigerung gehofft, heraus kam das komplette Gegenteil. Das Buch war für mich das seit sehr langer Zeit schlimmste zu lesen (und Minninger hatte in der Hinsicht die Latte schon extrem hoch angesetzt). Ich weiß zwar noch nicht, wieviel ich am Ende spoilere, aber ich setze ihn trotzdem mal.

SPOILER

Der Beginn ist eigentlich ganz gut gelungen. Man ist direkt mit Peter in einer Feuersbrunst, es passieren einige Dinge, die merkwürdig sind - etwas ungewohnt ist man direkt im Geschehen, kann man aber durchaus so machen und der Beginn macht auch Lust auf mehr. Doch danach wird es schlimm. Bis Seite 90 hat man ein komplett zerrüttet wirkendes Detektivtrio, bei dem keiner keinem traut, ständig eine agressiv-feindselige STimmung herrscht und ich es wirklich nicht geschafft habe, mehr als ein Kapitel am Stück zu lesen, weil es mir jedesmal sowas von gereicht hat. Und wegen was? Weil sich die drei vor dem Urlaub nicht einig geworden sind, ob man die Zentrale aufräumt. Und Peter, der in Schwierigkeiten ist, traut sich deswegen nicht, mit seinen Freunden zu sprechen. Wenn Peter diese Probleme hat, dann wäre es das einzig normale, wenn er sich seinen Freunden anvertraut. Tut er aber nicht, sondern schweigt alle Probleme weg, selbst wenn sein Problem direkt mit dem Fall zu tun hat.

Und dann der Fall - wobei, welcher Fall eigentlich? Die drei werden von einer besorgten Großmutter beauftragt, die sich Sorgen um ihren Enkel macht. Die drei finden auch relativ schnell heraus wo der Typ war und der spielt dann auch nicht mehr groß eine Rolle, bis er im Finale pflichtbewusst nochmal auftaucht. Zwischendurch ermitteln die drei Fragezeichen dann vor sich hin, wobei man sich tatsächlich fragt, was sie da eigentlich ermitteln. Es gibt zwar alle möglichen Sachen, aber so richtig wird nicht klar, was eigentlich groß detektivische Arbeit erfordert. Das gipfelt dann darin, dass Kari am Schluss noch irgendwas aus dem Hut zaubert, um die losen Enden irgendwie zu Ende zu bringen.

Dann bleibt zum Schluss noch die namensgebende Knochenflöte, die leider nicht wie beim Rätsel des Mondes das Thema vorgibt, sondern als reiner MacGuffin. Das Buch hätte genausogut der Rauch der Friedenspfeife heißen können.

Was soll ich abschließend noch sagen, mein Fazit dürfte klar sein. Auch wenn er Fall noch deutlich mehr Substanz als manch anderer schlechter Fall der jüngeren Vergangenheit hat, die Umsetzung fand ich furchtbar. Es muss zwischen den dreien nicht immer eitel Sonnenschein sein, aber die ersten 90 Seiten hier haben mir jegliches Lesevergnügen komplett vergellt.

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