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Folgen-Diskussionen

Hier kannst Du einen Kommentar zur Folge Schrecken aus der Tiefe abgeben.

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24) Winnetou © schrieb am 21.03.2026 um 21:09:00 zur Folge Schrecken aus der Tiefe: Für mich ist der Schrecken aus der Tiefe eine der nostalgischsten Folgen überhaupt. Zwar war ich beim Erscheinen dieser Folge schon deutlich älter, doch es war eine mit der ich bis heute sehr viele Erinnerungen an eine sorglose Zeit verbinde. Als großer Schottlandliebhaber bin ich zudem immer wieder beeindruckt, dass diese Folge, die mir dort beeindruckende Szenerie, vermittelt.

Dabei sticht natürlich auch das Cover heraus, das offensichtlich an die Legende vom Ungeheuer von Loch Ness angelegt ist. Auch, wenn bei mir, auch beim damaligen Ersthören, nie dieses bedrückende Gefühl des Ungeheuers aufkam, so finde ich den Gedanken trotzdem irgendwie faszinierend und freue mich dementsprechend auch, dass eine reale Legende den Weg in ein Drei ??? Buch geschafft hat, wobei in dem Fall dies schon explizit aufs Korn genommen wird ("Nessie"). Das Cover ist jedenfalls klasse gelungen.
Den Beginn der Folge finde ich einen der Besten aus allen Drei ??? Folgen/Büchern. Zunächst einmal wirkt sich das Steinehüpfen, das akkustisch exzellent untermalt wurde, sehr entspannend auf das Zuhören auf. Zudem mag ich das einfache quatschen der Drei ??? wirklich gerne. Das wirkt einfach immer so, ich kann es nicht ganz beschreiben, normal, sorglos, entspannend. Ein großes plus, dass ich Sonnleitner anrechne (weiter unten wurde dies ja kritisiert, ich mag genau das sehr gerne). Die Untermalung passt hier nicht nur beim Steinehüpfen, sondern bei der ganzen Szene, was den Beginn gleich noch besser wirken lässt.
Folgend ist die Sequenz mit dem Mann sehr mysteriös gehalten und sehr unheimlich inszeniert. Das Kreischen und die Panik des Mannes empfinde ich als 1a Synchronisation. Diese Mysteriösität bleibt bis zum Ende erhalten, da man das komplette Hörspiel nicht weiß, was den Mann dort in die Tiefe gezogen hat. Speziell nachdem das Rätsel um "Nessie" aufgelöst wurde. Dass es sich letztenendes um einen bis zu sieben meterlangen Stör handelt, finde ich nicht schlimm und sogar sehr glaubwürdig.
Folgend kommt eine, wenn auch nicht besonders störende, Sache. Diese ist, dass die Drei ??? nach der Anfangssequenz und auch mitten im Fall wieder nach Rocky Beach fahren. Mir hätte es hier besser gefallen, wenn sie von Beginn an in Crystal Bay genächtigt hätten. Da in der Zentrale, während den Minuten der Recherche, jedoch keine Schrottplatzgeräusche zu hören sind, stört es mich nicht besonders. Vor allem, weil man beim Zwischendrinnhören, wenn man sowieso nicht richtig der Geschichte folgt, sondern sie nebenbei hört, man gar nicht mitbekommt, dass die Drei ??? sich räumlich vom Blake Lake entfernen.
Die Bevölkerung des Blake Tourists, inszeniert durch einen Fernsehbeitrag, dessen Hören mir allgemein sehr zusagt, ist gut gelungen. Durch verschiedene Stimmen und lustige Gastauftritte wie den Paläontologen wird das ganze amüsant erzählt. Auch wenn das Rätsel schnell aufgelöst wird, so wird die Spannung eben trotzdessen beibehalten, da "Nessie" eben absichtlich offensichtlich platziert wurde. Zudem existiert weiterhin das Rätsel um den Stör und dem Tourist am Anfang.
Infolgedessen kommt bei mir das größte "Schottland-Feeling" auf. Nämlich beim Stadtrundgang, bei dem die Drei ??? Crystal Bay, für mich ein kleiner uriger Fischerort, und seine Bewohner kennenlernen. Vielleicht kennt einer von euch den schottischen Fischerort Kiltoch aus dem Tim und Struppi-Comic "und die schwarze Insel". Genauso stell ich mir Crystal Bay immer vor. Das Wirtshaus, am Hafen, mit so ein paar urigen Gestalten wie dem älteren Herrn aus dem Comic. Dieses Feeling, was durch die Stadt aufkommt ist so unbeschreiblich schön, vor allem wenn man selber schon mal in Schottland war. Auch, dass Simon und Joffrey quasi "befragt" werden ohne vorherigen Hintergedanken ist gut gemacht. Zwar typisch, aber mir gefällt sowas immer sehr gerne.
Die nächtliche Szene finde ich, sagen wir mal okay. Ich finde es immer sehr vereinfacht, wenn die Gangster einfach nur belauscht werden. Auch, dass Peter wieder dazugedrängt wird anstatt selber zu sagen, dass er das übernimmt finde ich schade. Schließlich ist dies ja genau sein Terrain. Trotzdessen gefällt mir die nächtliche Athmosphäre, die dadurch ausgestrahlt wird, weswegen ich dennoch wohlwollend darüber hinwegschauen kann.
In den folgenden Minuten wird man etwas zu viel überrumpelt. Auf einmal geht es um einen Juwelenraub und eine Verfolgungsjagd auf dem Blake Lake (die Vorstellung und die Spannung dahinter gefällt mir trotzdessen), einen Gefägnissboxkampf und verschiedene Rätsel von einem im Gefängnis einsitzenden Vater an seinen Sohn. Die Rätsel finde ich dennoch mal echt gut. Wortspiele aller Art sind immer sehr charmant. Diese rund zwanzig Minuten finde ich jedoch die schwächsten der ganzen Folge, da einfach zu viel auf einmal geschieht. Was ich auch etwas schade finde ist, dass Simon am Ende quasi nebenbei als Verdächtiger aufgeführt wird ohne, dass zu überprüfen. Wie die Drei ??? am Ende die Verdächtigen aufführen finde ich jedoch ein extrem coolen Detektivmove.

Fazit: Für mich ist Schrecken aus der Tiefe eine echte Wohlfühlfolge, was speziell an den ersten 30-40 Minuten liegt. Da passt stimmlich und bei der Musikuntermalung einfach alles zusammen (wie die Faust aufs Auge...Boxkampfanspielung...:). In diesem Zusammenhang möchte ich einerseits nochmal mini-Justus aka Jannik Schümann hervorheben, dessen Gast-Auftritt mir sehr zugesagt hat als auch die Stimme von Mick und allgemein den restlichen Sprechern. Lustig zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass Mick, als Freund von Onkel Titus, für mich immer gefühlte 20 Jahre jünger klingt als Titus selber. Na gut...
Auch, wenn ich das Buch bisher noch nicht gelesen habe, so bin ich doch sehr begeistert, dass ohne weiters tun eine extravagante visuelle Umsetzung der Szenerie geschaffen wird und das als Hörspiel. Die Athmosphäre, die von dieser Folge ausgeht ist für mich einfach einzigartig. Aufjedenfall, trotz der zwischenzeitlichen Kritik, eine Folge, die ich über alles Liebe, bei der ich die genannte Kritik, aber sogar verstehen kann.

23) Der Puppenmacher © schrieb am 09.01.2026 um 16:06:35 zur Folge Schrecken aus der Tiefe: Ich kenne diesen Fall tatsächlich noch garnicht, einer der wenigen ü 100er. Werde mir das Buch denke ich aber erst kaufen, wenn der Winter rum ist, einfach um die Winteratmo nicht zu sehr zu brechen :). Was das Weiße Grab angeht, das bin ich lustigerweise gerade am kennenlernen, bin jetzt ungefähr bei der Hälfte und bis hier hin liebe ich es! Eine Rezension wird folgen wenn ich fertig bin, also in den Nächten 1-2 Tagen. Finde deine Wahl trotzdem sehr interessant :) vor allem weil endlich mal jemand dabei ist dessen lieblingsfolgen nicht alle unter den Klassikern vorhanden sind

22) Winnetou © schrieb am 08.01.2026 um 13:17:27 zur Folge Schrecken aus der Tiefe: @DerPuppenmacher Wie wäre es mit dieser Folge. Langezeit war dies meine Lieblingsfolge (mittlerweile vom weißen Grab abgelöst). Ich mag die Szenerie rund um den See hier einfach. Vor allem den Anfang (die ersten drei Minuten) finde ich so athmosphärisch. Ich bin gespannt.

21) Mr. Murphy © schrieb am 24.05.2018 um 20:12:55 zur Folge Schrecken aus der Tiefe: Meine Meinung zum Buch gibts ja bereits in # 10. Das Hörspiel fand ich etwas schwächer als das Buch dem ich damals die Note 2 gab. Das Buch zähle ich zu den besten Sonnleitner-Folgen. Die Sprecherleistungen sind solide. Die Zwischenmusiken sind teils gut, teils mittelmäßig.

20) Friday © schrieb am 18.05.2018 um 03:01:18 zur Folge Schrecken aus der Tiefe: Zu dieser Folge gibt es gleich mehrere Besonderheiten: 1. ist es das erste drei ??? Hörspiel, dass ich mir bei seiner Neuerscheinung als CD gekauft habe.
2. ist es die erste Folge seit "Signale aus dem Jenseits, die ich mir generell mal wieder käuflich erworben habe.
Zwar habe ich die Folgen 189 - 192 gehört, besitze sie aber nicht mehr physisch und erst recht nicht mehr auf Kassette. Das ist schade, da meine MC Sammlung somit bei Folge 188 (fürs erste!) eingestellt ist und ich auch nicht das Bedürfnis habe, die Sammlung zu vervollständigen. Dennoch gebe ich der Serie (wieder einmal) eine Chance und ich bin sicher, Boomtown wird mich gleich wieder dafür kritisieren, bzw an meinem Verstand zweifeln, warum ich dies grad bei einer Sonnleitner-Folge tue.
Aber sehen wir der Wahrheit ins Auge: Selbst eine Kari Erlhoff hat mit "Verbrechen im Nichts" kein Meisterwerk abgeliefert und Ben Nevis hat sich als Christoph Dittert ausgegeben und "Im Bann des Drachen" verzapft. Warum sollte der neue Sonnleitner jetzt unbedingt viel schlechter sein?
Ich versuche mich kurz zu fassen: "Schrecken aus der Tiefe" fängt wie fast jeder Sonnleitner an. Die drei Detektive sitzen irgendwo entspannt, reden über die Anstrengungen der letzen Stunden/Tage/Jahre und versuchen abzuschalten, da schallt es schon laut aus irgendeiner Ecke, die Musik bollert laut los, Panik macht sich breit und die Jungs eilen zur Rettung. Wenige Minuten später stellt sich die ganze Situation als mystische, unheimliche Begebenheit heraus. Sonnleitner wäre aber nicht Sonnleitner, wenn es dabei bleiben würde. Wie immer dient dies nur zur Einleitung und im Endeffekt geht es um was ganz anderes. Bis zu Hälft des Hörspiels fühlte ich mich relativ... na ja, das Wort "Unterhalten" trifft es nicht ganz... sagen wir, zumindestens nicht enttäuscht. Schnell entpuppt sich das angebliche Monster aber als Fake, doch damit ist es natürlich nicht getan und ab hier nimmt das Hörspiel wieder einmal groteske Züge an...
Japp, gewisse Parallelen zur "Geisterinsel" lassen sich nicht abstreiten, das ist aber noch das kleinere Übel der Folge. Da nervt mich dann doch mehr, dass Justus seinen Kollegen Peter bei stockfinsterer Nacht zu einem Bad in den See drängt, damit er ein Gespräch von zwei Unbekannten belauschen kann. Blöd wie er ist, tut Peter das natürlich auch, von gefährlichen Untiefen in diesem unbekanntem Gewässer nicht wissen wollent. Vielleicht hielt der zweite Detektiv sich auch für Tarzen vom TKKG, der einst im "Der Schatz in der Drachenhöhle" selbstlos in den Fluss abtauchte, um die Rockerbande zu belauschen.
Warum die drei Detektive am Tag darauf völlig kopflos durch die Ortschaft eiern und jedem über den See befragen, hab ich auch nicht ganz verstanden, da es sich nicht wie wirkliches Ermitteln anfühlte. Ich kann es nur immer wieder sagen, aber ich vermisse den wortgewandten Justus Jonas aus den Anfangszeiten, der geschwollen, aber gekonnt jedem Erwachsenen den Wind durch seine Redeweise aus den Segeln nehmen konnte, Stattdessen stammelt er im Büro des Sheriffs vor sich hin und fragt ernsthaft "Sind Sie sicher", nachdem dieser meinte, es gibt hier nichts zu ermitteln. Der sonst so analytische und logische Verstand des Ersten Detektivs ist eh flöten gegangen, kann er sich doch ernsthaft dafür begeistern, dass die Jungs vielleicht einem Dinosaurier, der im See sein Unwesen treibt, auf der Spur sind...
Den Rest von der Folge spar ich mir erstmal, da ich hier nur von meinem Ersteindruck spreche. Die Auflösung war mir jedenfalls schon wieder viel zu hanebüchen.
Sprechertechnisch kommt das Hörspiel recht solide daher. Ein Wiedersehen gibt es in einer kurzen Szene mit Stephan Chrzescinski, allen bekannt als Chris Markos aus "Die Geisterinsel". Peter Kirchberger ist nett, ragt aber nicht heraus. Den Alf-Sprecher Tommi Pieper mal wieder hinters Mikrophon zu lassen, finde ich keine Bereicherung. Der Mann hat die besten Tage auch lange hinter sich und klingt nur noch wie ein Abziehbild seiner selbst.
Bleibt nur noch Bob Andrews, der Peter als "Fressosaurus" bezeichnet und das ganze auch noch als witzig bezeichnet. Leider scheint er damit der einzige zu sein.

19) Micro © schrieb am 14.05.2018 um 09:22:19 zur Folge Schrecken aus der Tiefe: Ich frage mich, ob das Minningers Ernst sein soll. Gestern zum Einschlafen gehört und dafür ist die Folge auch sehr passend. Die zahlreichen Musikeinsätze als Untermalung von Szenen, die spannend zu sein versuchen, sind zumindest ein kleiner Ansatz, alles andere... puh! Falsch eingespielte Geräusche (Paddeln geht bei den Fünf Freunden wesentlich glaubwürdiger), zwischendurch glaubt man, da spielt jemand am Lautstärkeregler für Hintergrundgeräusche, weil der teilweise urplötzlich auf 0,0 gedreht wird (zB Rettung des Anglers), Atmosphäre? Was man sich bei der Qualität vom Telefonat mit Cotta gedacht hat - keine Ahnung. Nach dieser Stelle habe ich abgeschaltet. Geistig war ich eh schon raus. Wer da schuldig ist, ist mir auch latte, da die Figuren irgendwie hier und da mal eingebracht werden, aber absolut kein Profil für mich besitzen. Ob es jetzt der Sheriff oder der Dinoforscher war, mir gleichgültig. Zumal die Zutaten dieses Falles komplett aus älteren Folgen stammen, teilweise sogar aus Sonnleitners eigenen. Hier und da gibt es ein paar nett unterhaltende Stellen von ein paar Sekunden und immerhin scheint alles schlüssiger als die Vorgängerfolge und DDF arbeiten nicht mit Verbrechern zusammen. Dafür dann also keine 6, aber eine dicke 5 und wenn ich sehe, dass die Auflösung ein Viertel des gesamten Falles einnehmen wird, brauche ich diese Note wohl kaum nochmal zu ändern. Hatte irgendwie auf eine zufriedenstellende Produktion gehofft, bevor man mit der Zeitreisenden einen neuen Flop liefert. Wenn so jemand die 200 umsetzt, eine Fortsetzung eines Klassikers als Dreiteiler von Marx, dann brauche ich mir wohl keine Hoffnungen zu machen. Zum Glück kenne ich die Buchvorlage nicht, sonst wäre es sicher Schulnote 7 geworden. Mal schauen, ob ich die noch zu Ende hören will.

18) Micro © schrieb am 13.05.2018 um 23:45:34 zur Folge Schrecken aus der Tiefe: Ach, was soll’s, ich bilde mir jetzt endlich meine eigene Meinung. Dieses Mal bin ich wohl einer der Letzten, die die Folge hören

17) Jeffrey Shaw © schrieb am 13.05.2018 um 21:37:36 zur Folge Schrecken aus der Tiefe: Das ist so 'n Fall, der eigentlich ganz nett beginnt (ganz nett=wenigstens keine 10-minütigen langweiligen Dialogszenen sondern J, P & B doing stuff). Allerdings hört man nach ca 20 Minuten eigtl gar nicht mehr richtig hin. Unter dem wohlvertrauten Geräusch dieser drei schönen Stimmen wabert nur Belanglosigkeit. Sowohl im großen Plot als auch in den Szenen und Momenten.

16) rashura © schrieb am 13.05.2018 um 19:49:39 zur Folge Schrecken aus der Tiefe: habe eben die folge gehört...und jetzt weiß ich , warum mir einiges so bekannt vorkam....ohne zu spoilern....man höre die folge "geisterinsel".......und vergleiche...man höre und staune.....

15) Micro © schrieb am 12.05.2018 um 14:46:22 zur Folge Schrecken aus der Tiefe: Hm, bei Amazon kommt sie derzeit sehr gut weg. Vielleicht auch, weil viele erleichtert sind, dass es überhaupt mal wieder einen Fall gibt. Schade, wieder kein Grund für Minninger, mal was anders zu machen. Da bin ich auf die 194 schon richtig gespannt.

 
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