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Folgen-Diskussionen38) Jon2050 © schrieb am 06.11.2025 um 05:50:28 zur Folge Die Auferstehung: Hab das Buch jetzt doch relativ zügig durchgelesen und es lässt mich etwas ratlos zurück. Einige Dinge haben mich sehr gestört. Dennoch war es halbwegs kurzweilig. Den Schreibstil auf den ersten 20-30 Seiten fand ich sehr unbeholfen, danach aber recht gut und sehr flüssig lesbar. Insgesamt habe ich mir von Eschbach und dem Buch aber mehr erhofft. Die Spannung war eher so eine 6/10, mal mehr mal weniger. Die Lebenswege der 3 fand ich in Ordnung. Es war ja klar dass irgendein Ereignis passieren muss das die 3 auseinander bringt, wenn man so ein Buch schreiben möchte; so war es ja auch in der Interpretation. AB JETZT SPOILER: Vieles hat bei mir beim Lesen so eine kognitive Dissonanz erzeugt die einfach unangenehm war. Dinge die einfach unlogisch und seltsam waren. Zum Beispiel soll Justus über Tracy ermitteln, kommt aber nie auf die Idee sie mal ganz konkret über ihre Erlebnisse zu befragen. Okay, er will sie nicht unter Druck setzen oder daran erinnern. Aber er befragt nicht mal Alec oder seine Auftraggeberin zu den Details, denen Tracy ja mehr erzählt haben müsste. So erfährt man sehr lange gar nichts darüber was denn im Dschungel passiert sein soll, obwohl dass doch von jedem die erste Frage wäre. Dass er und auch die anderen beiden scheinbar sofort bereit sind zu glauben, dass sie wirklich von einem Schamanen wieder zum Leben erweckt wurde, fand ich auch sehr unpassend. Justus denkt auch nicht daran die anderen überlebenden Expeditionsteilnehmer zu befragen ob das mit dem, dass Tracy bereits am Morgen tot war, denn stimmte. Die Art und Weise wie die Telefonlawine Ergebnisse bringt ist zudem völlig unrealistisch. Auch findet Justus ja bereits heraus, dass Tracy mehrfach und lange mit Derek telefoniert hat, hält es aber danach noch für möglich dass es die echte Tracy sei und stellt dann irgendwann die Vermutung an, dass sie mit Derek telefoniert habe, obwohl er das durch den Anruf bereits längst herausgefunden hatte. (Hier scheint Eschbach selbst vergessen zu haben was er geschrieben hat) Auch stimmen die Zeitabläufe zum Teil nicht. So haben sich die drei vor 30 oder mehr Jahren getrennt, es gibt dann aber ein Video auf dem sie zusammen mit Tracy als junges Mädchen am Strand sind, die ja selbst gerade erst 30 ist. Gab noch so einige andere Kleinigkeiten die ich hier nicht alle aufzählen möchte. Die Aufzählung von alten Fällen und Erwähnung von alten Elementen aus der Serie fand ich ebenfalls oft sehr billig gemacht. Auch nicht so schön fand ich, dass ab Mitte des Buches der Fall bereits klar ist. Peter findet die Erklärung quasi nebenbei, ab da an gibt es die Doppelgängerin, ein Motiv und die Möglichkeit wie alles abgelaufen sein kann. Nur die drei Fragezeichen fragen sich trotz haufenweiser Hinweise unerklärlicherweise immer wieder, ob es nicht doch der Schamane mit der Wiederauferstehung war. 37) Desa © schrieb am 03.10.2025 um 18:34:50 zur Folge Die Auferstehung: Habe das Buch nun auch in ein paar Tagen lesen können. Bin kein großer Leser der Original Bücher, habe da vielleicht mal ein dutzend gelesen, die Hörspiele kenne ich dafür alle. Es fällt auf jeden Fall auf, dass Eschbach schon ein namenhafter Autor ist. Der Stil, das reine Handwerk ist eine ganz andere Liga (ein kleiner Fehler am Ende, Justus steht zwei mal auf). Der Werdegang der Drei ist sicher zu diskutieren, ich denke jeder hätte da eine andere Version im Kopf, ich konnte mich soweit damit anfreunden. Was mir positiv aufgefallen ist, alles was Peter betrifft ist technisch korrekt beschrieben. Da ist nichts ausgedacht oder gebogen. Zur Geschichte selbst, so richtig mitfiebern kann man nicht, denn es gibt ja nur 2 Lösungsmöglichkeiten und es kristalliert sich schnell raus, was Sache ist - die Frage ist dann nur noch, wie es gemacht wurde. Den Schamanen hätte man auch weglassen können, fühlt sich bisschen wie ein Fremdkörper an. Peter selbst zeigt was er kann, ohne sportlich sein zu müssen. Bob ist wahrscheinlich für die meisten der glaubwürdigste Werdegang mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner und macht ebenfalls einen guten Job. Justus - nun ja doch, es würde passen. Diese Version von ihm ist schuldgeplagt und zurückgezogen. SPOILER die Geschichte selbst gut erzählt, vielleicht etwas dünn und sehr gradlinig, keine Nebenschauplätze, man hätte die Tante noch etwas im dunklen lassen sollen. Derek ist als Gegenspieler nicht nur ein Ganove, er ist ein echter Killer. Kleiner Kritikpunkt: eine Haarprobe hätte gereicht, um das ganze zu entlarven, die Haare waren gefärbt. Die Versöhnung ist etwas kurz geraten, ich hatte mit einer größeren Aussprache und vielleicht auch mit ein paar mehr Emotionen von Justus gerechnet SPOILER ENDE Fazit: eine erwachsene Geschichte mit erwachsenen Charakteren, die sich mit dem altern anfreunden müssen. Die Basis ist nun gelegt für weitere Fälle. Ich würde wieder zum Buch greifen und abschließend eine Empfehlung zu Eschbach "Eines Menschen Flügel" ist ein Epos, wie es lange nicht mehr gab, mit kleinen Schwächen aber dafür mit einer Welt, die mit Worten gemalt wurde. 36) Max DoMania © schrieb am 29.09.2025 um 21:27:46 zur Folge Die Auferstehung: Ich habs jetzt auch zu Ende gelesen. Mir hats gefallen. Der Anfang verlief zwar etwas gemächlich, aber gegen Ende spitzte sich das Ganze schön zu, typisch Eschbach halt. Mir fehlte nur der Twist, wie es ihn z.B. beim "Nobelpreis" gab oder das gewisse Etwas, wie etwa die Zeitreise beim "Jesus-Deal" oder Gedankenvernetzung wie bei "Out". Aber ok, so SciFi-Elemente hätten auch nicht wirklich in die Geschichte gepasst. Auf jeden Fall ist es ein versönlicheres Buch als "RB. Eine Interpretation" es war. 35) Talano © schrieb am 11.09.2025 um 22:08:40 zur Folge Die Auferstehung: Etwas merkwürdig fand ich auch, das Hitfield erst so ein Geheimnis um seine Familie macht und als Nächstes einen auf Kim Kardashian macht. 34) Talano © schrieb am 11.09.2025 um 21:32:24 zur Folge Die Auferstehung: Zeilenumbruch klappt mich, habe glaube ich schon mal gefragt wie das geht, aber leider nicht notiert. So, bin durch und ab dem Punkt wo ich gemeckert nimmt das Buch Fahrt. Letztlich ist es für mich eine gute, stimmige Geschichte, hat aber auch Schwächen. Die Entwicklung der Drei ist für mich okay. Bei Bob habe ich nichts zu meckern. Justus ist vllt. etwas flach geraten und Peter, mit Google und Tesla, nun ja, okay eben. Die Nostalgie-Gimmicks sind teilweise gelungen, teilweise aufgesetzt, insgesamt etwas zu viel des Guten. Der Schreibstil ist auch gut, aber auch nicht überragend. Kommen wir zur Story [SPOILER]. Also am Anfang finde ich es etwas lahm, dass Justus so auf Tracy steht hat mich auch irritiert. Ja es gibt ein paar Wendungen, aber die sind irgendwie rein gewebt. Also der Grundplot ist recht einfach und leider auch vorhersehbar. Tracy ist nicht Trayc, ist klar und es hängt eigentlich nur an den Fingerabdrücken. Das wird dann schwupps erklärt mit Google-Technik-Nerd, keigt alles hin (oder findet jemand der es macht). Das ist der Zaubertrick mit dem so einiges erklärt wird, besondere Tiefe hat das nicht. Es hätte ja auch sein können, dass die echte Tracy auch mal als Handmodell gearbeitet und ein Silikon-Abzug ihrer Hand gemacht wurde, die beim Einbruch, bei dem Fotografen entwendet wurde. Ist auch ziemlich konstruiert, aber das Buch arbeitet ja auch viel mit solchen Zufällen. Das jeder der in die Tiefen des Urwaldes will bei Amado landet, naja. Das Frauder den mal kurzerhand umbringt, naja. Fazit: Das Buch ist gut, aber besondere Tiefe hat es nicht. Etwas über einer "normalen" DDF-Folge, aber da muss man die von Marx schon ausklammern. 33) Talano © schrieb am 11.09.2025 um 21:11:38 zur Folge Die Auferstehung: Test Zeilenumbruch? 32) Gaspode © schrieb am 11.09.2025 um 19:22:07 zur Folge Die Auferstehung: @Utmaerkt: Kennst Du die Rocky Beach Crimes? Darin sind zwar keine erwachsenen ??? enthalten, aber die Geschichten wirken schon erwachsener und auch tiefer. 31) Utmaerkt © schrieb am 11.09.2025 um 01:28:26 zur Folge Die Auferstehung: Das mag schon sein, dass die Buchversion mich mehr gefesselt hätte, aber ich kann es mir schwer vorstellen, weil ich wirklich sehr sehr viel an dem Buch nicht mochte. Die Spannung war für mich da nicht ausschlaggebend, sondern viel mehr Story, Stil und eben Figurenzeichnung. Die Frage, ob andere Autoren der ??? das besser hätten schreiben können, habe ich mir gar nicht gestellt. Der Ansatz ist so unterschiedlich. Das wiederum ist meiner Meinung nach gleichzeitig aber ein Hauptproblem der Serie. Dass die meisten neuen Bücher kaum sprachliches Niveau haben im Gegensatz zu den alten, alles hier schon tausendmal diskutiert nehme ich an. Bin neu in der Community. Ich vermute, dass da mehr der Verlag dahintersteht. Wobei ich André Marx und mit Abstrichen auch Kari Erlhoff und Hendrik Buchna schon zutrauen würde, ein "Erwachsenen-???-Buch zu schreiben", das was kann und mir besser gefällt. Den anderen Autoren und vor allem Sonnleitner keinesfalls. Brrr.... Aber das ist spekulativ. Ich fand die Idee so eines Buches schön, die Umsetzung sehr schlecht. Aber da scheiden sich die Geister 30) dcc © schrieb am 10.09.2025 um 11:23:15 zur Folge Die Auferstehung: Ich bin immer überrascht wie schnell es manchen Leuten klar ist, wie die Sache liegt. Es gab einige Wendungen vor allem in der ersten Hälfte die ich nicht erwartet hätte. Aber auch danach war es lange nicht völlig sicher. Man kann das immer hinterher leicht sagen, wenn es so kommt wie man gedacht hat. Aber egal. Ich bin auch kein Fan davon Bücher anhand der Hörversion zu bewerten. Spannung entsteht für mich dadurch, dass ich mir die Personen und Situationen im Kopf vorstelle, dass ich stoppe wenn mein Hirn eine Pause braucht, dass ich schneller lese wenn es spannend wird. Oft überspringe ich auch Sätze beim Lesen weil da gerade eine Passage ist, die mich nicht so interessiert. Hörbücher verdonnern einen zum Passivsein. Da hängt die Spannung wahrscheinlich mehr davon ab, wer es wie liest. Die Entwicklung der Hauptfiguren sehe ich wirklich ganz anders und besser. Das sieht man schon allein daran, dass viele sie sich so nicht vorgestellt haben Ich finde Peters Weg ist großartig beschrieben und ergibt sich irgendwie aus seiner Sportlichkeit, dem Surfen,... nur eben weiter gedacht. Zudem ist seine Google Beschäftigung eine clevere neue Variante des Dietrichsets. Bob finde ich besonders kreativ. Sehr nah an seinem "jungendlichen Charakter" aber eben auch nicht platt, wie es die standard Autoren gemacht hätten (dann wäre er mit Sicherheit bei der Zeitung). Justus Entwicklung ist bitter - aber irgendwie auch nachvollziehbar. Ein intellektueller Nerd, der eigentlich keine Freunde haben kann so wie er redet, nirgends richtig reinpasst, sein lebenslang gehänselt wurde, plus der Schicksalsschlag und die Tatsache dass Mathilda noch lebt aber Hilfe braucht und der Schrottplatz auch noch da ist. Passt29) Utmaerkt © schrieb am 09.09.2025 um 23:03:09 zur Folge Die Auferstehung: Ich habe mir in den letzten Tagen das Hörbuch angehört. Und ich finde die Geschichte leider unterirdisch schlecht. Für mich hat ausnahmslos keine einzige Figur eine Tiefe. Spannung ist kaum vorhanden, da es sehr früh klar ist, wie der Fall liegt. Keine Ahnung, was ihm wichtig war. Womöglich doch eher die Figuren und die Projektion der ??? in die Zukunft? Wenn ja, ist das aber meiner Meinung nach krachend gescheitert. Für mich ergibt sich keine der Figuren aus der Vorlage in der Serie i, ich habe kein einziges Mal gedacht "Wow, das ist jetzt wirklich eine schöne Art es weiterzudenken". Das Wiederauftauchen der alten Figuren liegt nahe, aber einerseits beliebiger, andererseits effekthascherischer hätte man es kaum machen können. Stilistisch find ich es auch platt und austauschbar. Alles in allem: Die Idee, so ein Werk der Serie hinzuzufügen, hätte einen besseren Autor verdient. | |||||||||
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