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1) swanpride © schrieb am 08.02.2009 um 11:20:37 zur Folge Die Rache der Samurai: Dann leg ich mal los....SPOILERWARNUNG die erste:
Das Buch hat mich nicht gerade vom Hocker gerissen, die Handlung war mehr oder weniger vorhersehbar, aber es ist gut geschrieben. Wirklich gestört hat mich allerdings die großzügige Verwendung von Kraftausdrücken. Zudem wird mal wieer an die Grenzen der Serie gegangen und mit dem Mord-Thema gespielt. Sieht so als, als wäre für die Autoren die Serie zu zahm. Der Krimifaktor fällt insgesamt auch etwas flach, auch wenn mir die Entlarvung des Täters anhand seiner Sprachgewohnheiten gefallen hat...das war wenigstens etwas, was man mitbemerken konnte. Bob ist mal wieder von Nevis abgeschoben worden, aber wenigstens hatte er dadurch alle Dorf-Szenen für sich, dass gleicht es ein wenig wieder aus.

2) JAVA JIMS Erbe © schrieb am 08.02.2009 um 13:16:42 zur Folge Die Rache der Samurai: Mich hat das Buch ebenfalls nicht begeistert, jedoch auch nicht enttäuscht. - Spoilerwarnung - Ben Nevis zieht es mal wieder weit weg aus Rocky Beach hinaus in die Berge in ein Internat, welches sich als alte Burg mit verbotenen Türmen entpuppt. Von der Atmo her stimmt es eigentlich, auch wenn es mal wieder kein "Rocky Beach Fall" ist. Bob fungiert mal wieder etwas als Nebenrolle im nahegelegenen Ort, während Justus und Peter im Internat "ermitteln". Viel rohe Gewallt, Babypartys und die wohl mehr als Schlägertrupp zu sehende Samurei AG warten auf den Leser. Die von Swan schon erwähnten Kraftausdrücke unterstreichen das ganze. Leider kann man sich als Leser den Plot schon nach der hälfte des Buches ungefähr zusammenbauen. Justus gefällt mir ausserordentlich gut in dieser Folge. Die Szenen mit dem Ersten Detekiv und wie die drei am Ende zusammen den Fall auflösen werten für mich das Buch auf zu einer 2 - .

3) Jeffrey Shaw schrieb am 08.02.2009 um 19:24:09 zur Folge Die Rache der Samurai: Ist die Burg etwa aus dem 14. Jahrhundert? Oder stammt sie aus Schottland und jemand hat sie Stein für Stein abtragen und aufbauen lassen?

4) JAVA JIMS Erbe © schrieb am 08.02.2009 um 19:45:07 zur Folge Die Rache der Samurai: @ 3 - Wie alt die Burg ist wird nicht erwähnt oder ich kann mich gerade nicht erinnern. Es wird in jedem Fall erwähnt, dass der Gründer des Internats die Burg und das Gelände vor Jahrzehnten einem reichen, eingwanderten Europäer abgekauft und für seine Zwecke umgebaut hat. Bei Sonnleitners Buch handelt es sich jedoch um eine Schottische Burg/Schloss aus den Highlands die aber nicht abgetragen und wieder aufgebaut wurde sondern exakt nachgebaut.

5) swanpride © schrieb am 08.02.2009 um 19:48:59 zur Folge Die Rache der Samurai: Naja, ich finde die Burg hätten er sich sparen können...ein normales älteres Gebäude hätte es genauso getan. Vielleicht mit einigen Japanischen besonderheiten in der Architektur. Das hätte auch zum Thema besser gepasst.

6) JAVA JIMS Erbe © schrieb am 09.02.2009 um 00:43:47 zur Folge Die Rache der Samurai: @ 5 - was ist denn bitte ein "normales älteres Gebäude"? aber nun gut, ich hatte auch meine Schwierigkeiten mir das ganze vorzustellen. Es wird immer etwas von Burgmauern gefaselt die das Gelände umschliessen. Aber es werden auch Sportanlagen wie die für Leichtathletik erwähnt sowie Sporthalle, ein ungepflegter Bereich mit Gestrüpp und Wald wo die Samurei AG traniert sowie der verbotene Turm eingelassen in die Burgmauer. Wie gross soll die Burg nebst inneres Gelände denn sein? 20 Fussballfelder? Kam mir ziemlich unrealitisch vor.

7) swanpride © schrieb am 09.02.2009 um 06:52:00 zur Folge Die Rache der Samurai: Naja, beispielsweise so ein altes Gebäude wie das in dem Film "Boy soldiers". Das würde nicht nur besser zu einem Internat passen sondern auch besser zu Amerika.

8) sandoz schrieb am 09.02.2009 um 12:03:09 zur Folge Die Rache der Samurai: Hm, ich stelle mir das so vor, dass die Burg von diesen Mauern umgeben ist und die Sporthallen usw. daneben angrenzen.

9) Dominik schrieb am 09.02.2009 um 20:08:06 zur Folge Die Rache der Samurai: Mh ist das Buch schon draußen? ich kann es noch nirgends finden

10) Die Zirbelnuss © schrieb am 10.02.2009 um 23:43:18 zur Folge Die Rache der Samurai: Die zwar stellenweise etwas übertriebene, aber ebenso stimmungsvoll wie glaubwürdig beschriebene Handlung, der straffe, schnörkellose Ablauf und nicht zuletzt der interessante Schauplatz machen "Die Rache der Samurai" zum besten ???-Buch seit langem, welches oftmals an eine "Hardcore"-Version von "Gekaufte Spieler" erinnert.. Interessant, dass der Handlung zum ersten Mal eine "Vorschau" vorausgeht (von "Point Whitmark" inspiriert?). Auch schön: Die japanischen Schriftzeichen vor jedem Kapitel. Zudem das erste ???-Buch, in dem ganz offiziell Blut spritzt. Diese Rache ist gelungen....

11) Mrs. Dalton © schrieb am 11.02.2009 um 00:08:58 zur Folge Die Rache der Samurai: Mir hat das Buch insgesamt gefallen. Ich fand es nicht überragend aber besser als durchschnittlich. Plot und Idee gefielen. Die Vorschau und die japanischen Schriftzeichen als Kapitelüberschriften fand ich ebenfalls sehr gelungen. Sprache und Stil: Wie ich beim Lesen feststellte ist nicht nur der Dativ dem Genitiv sein Tod sondern auch der Nominativ der des Akkusativs. Und Schnauze ohne t. Note: Zwei bis zwei minus.

12) JAVA JIMs Erbe © schrieb am 11.02.2009 um 00:20:44 zur Folge Die Rache der Samurai: @ 10 - naja, "Blut spritzt" - Geschmacksache. Es ist sicherlich das "härteste" Buch seit langem oder "ever". Mir gefiel eher wie die drei in dem Fall zusammenarbeiten, vor allem wie Justus mit roher Gewallt umgeht. Ansonsten ist das Buch auch eher Durchschnitt, jedoch aufgrund der Story und der Auflösung das beste der drei neuen Bücher wie ich finde.

13) swanpride © schrieb am 11.02.2009 um 01:21:04 zur Folge Die Rache der Samurai: @12 Naja...die Story ist nun wirklich alte Kost und alles in allem doch sehr vorhersehbar...es sind vor allem die Aktionelemente und die Dynamik, die das Buch aufwerten. Da gefällt mir im Vergleich Biss der Bestie ein wenig besser weil die Geschichte nicht so vorhersehbar ist, auch wenn der Anfang ein wenig schleppend ist.

14) Gast schrieb am 11.02.2009 um 19:09:48 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich hab sie endlich durch, die neuen Bücher und mische mich hier auch mal ein... Ich finde das Buch im Großen und Ganzen ganz gelungen, ich persönlich fand es spannend, obwohl es natürlich stimmt, dass die Auflösung etwas vorhersehbar war - hat mich in diesem Buch aber merkwürdigerweise gar nicht mal so sehr gestört. Peter bekommt eine Menge ab ;) und Justus verhält sich einfach klasse, es war wirklich interessant, ihm dabei "zuzuschauen", wie er auf die Gewalt der AG reagiert. Bob hatte auch eine wichtige Aufgabe und hat gut zur Lösung beigetragen. Eine gelungene Detektivgeschichte, das Lesen hat meistens Spaß gemacht.

15) JAVA JIMs Erbe © schrieb am 11.02.2009 um 20:26:27 zur Folge Die Rache der Samurai: @ 13 - natürlich hast du mit deiner Kritik recht, ähnlich sehe ich das auch plus einiger Punkte mit Justus etc. die ich schon erwähnt habe. Deswegen ist für mich das Nevis Buch dennoch das beste der neuen drei insgesammt, da im Erlhoff Buch zu 2/3 einfach zu wenig passiert. Dieser "Kindergarten" oder die drei als "Super Nanny" mag vielleicht einen Teil der Leserschaft belustigen oder unterhalten - mein Ding ist es nicht. Von der Story her gefällt mir auch das Sonnleitner Buch besser, nur hier missfällt mir das letzte drittel und die Auflösung - geht gar nicht. Ich bleibe für die Frühjahrs Bücher 2009 dabei : 1.Nevis 2.Erlhoff 3.Sonnleitner.

16) swanpride © schrieb am 11.02.2009 um 23:20:34 zur Folge Die Rache der Samurai: @15 Naja, es ist eben Geschmackssache ob einen "die Rache" oder "der Biss" besser gefällt...hängt eben davon ab, wie wichtig einem die "Aktion" in der Folge ist. Wenn ich benoten müsste, würde ich Der Rache eine 2 minus geben und dem Biss eine glatte 2...

17) JAVA JIMs Erbe © schrieb am 11.02.2009 um 23:29:38 zur Folge Die Rache der Samurai: @ 16 - Selbstverständllich ist es Geschmacksache. Mit der "Aktion" hast du auch recht. Irgendwer bezeichnete Karis erstes Werk hier mal als "Mädchenbuch". Gewisse Elemente davon sind auch in Buch 2 von vorn bis hinten vorhanden. Sagt mir halt nicht so zu. Dann schon eher etwas mehr "Action". Eben Geschmacksache. Bei mir bekommt "Die Rache" eine 2 minus, der "Biss" eine glatte 3 und der "Grusel" eine 3 minus.

18) kekskruemel © schrieb am 14.02.2009 um 04:16:49 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich hab das Buch zwar erst zur Hälfte durch, aber... Kann es sein, dass dies das erste Drei ??? Buch ist, wo "aktive Gewalt" ausgeübt wird (sprich Peter wird grundlos verprügelt). Nicht, dass ich jetzt traumatisiert und fürs Leben gezeichnet bin, mir ist es nur grad aufgefallen. Wann kommt wohl die erste Leiche..hmm...

19) Die Zirbelnuss © schrieb am 14.02.2009 um 11:10:42 zur Folge Die Rache der Samurai: @kekskrümel: Finde auch, dass Nevis sich hier immer haarscharf an der Grenze bewegt - auch besonders das Finale betreffend. Aber der "brutale" Grundton hat mich hier überhaupt nicht gestört. Er passt einfach zur Geschichte und kommt nicht einfach nur selbstzweckhaft daher.

20) P.S © schrieb am 14.02.2009 um 17:01:49 zur Folge Die Rache der Samurai: Kurzkritik:

Schreibstil - wird immer schlecher

Ausdrucksweise - immer mieser

Lektorat - anscheinend nicht vorhanden (Schnauze schreibt man ohne t)

Wie kommt Justus bitte an das Bild von Percy? Das steht doch auf dem Schreibtisch in der Ecke vom Zimmer, Justus steht jedoch nur in der Tür

Plot - nicht schlecht

Titel - auch nicht schlecht

Die negativen Punkte überwiegen jedoch bei mir, Note 4. Eines der schwächsten Bücher von Nevis. Beim nächsten Mal bitte mehr anstrengen.

21) Drake schrieb am 14.02.2009 um 17:32:11 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich habe das erste Kapitel gelesen. Und Anhang zu dir, PS: Schreibstil - wird immer besser, Ausdrucksweise - geht so, Lektorat - kann ich noch nix zu sagen, Plot: geil - Titel: endgeil!!! Das mit der japanischen Übersetzung von jedem Kapiteltitel find ich, is ne klasse Idee. Weiter so, Nevis. Note 1 bisher.

22) Pogopuschel schrieb am 14.02.2009 um 19:54:31 zur Folge Die Rache der Samurai: „Die Rache der Samurai“ ist für mich das spannendste Drei Fragezeichenbuch seit langem. Ich konnte es während dem Lesen nicht mehr aus der Hand legen. Dazu sei gesagt, dass mir das Thema Samurai sehr zu sagt, da ich mich seit langem dafür interessiere und selber auch einige Jahre japanische Kampfkunst inklusive Schwertkampf praktiziert habe. Mir gefällt das ganze Setting, mit Justus und Peter undercover im Internat. Die ständige Bedrohung durch die Samurai AG trägt erheblich zur Atmosphäre bei. Sicher, die Brutalität ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber sie funktioniert, um Peters Zweifel an der Weiterführung des Falles darzustellen. Außerdem wurden die Drei schon oft genug mit Pistolen bedroht und beschossen, ebenso wie sie bei halsbrecherischen Autoverfolgungsjagden in Lebensgefahr gerieten, oder auf ihren Fahrräder von einem Auto fast über den Haufen gefahren(z. B. „Der Teufelsberg“). Und Blut spritzt in „Der Biss der Bestie“ auch aus Justus Nase. Dass Bob ein wenig herausgeschrieben wurde gefällt mir, da er meine Lieblingsfigur ist, nicht so gut. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Atmosphäre dicht und bedrohlich. Es gibt keine längen, einzig die Auflösung ist etwas lahm. Bekommt von mir 8 von 10 ekligen Regenwürmer im Bett.

23) mike101 © schrieb am 19.02.2009 um 16:13:44 zur Folge Die Rache der Samurai: Hab das Buch heute in einem Rutsch durchgelesen und war sehr von der Spannung und der Atmosphäre eingenommen. Anders als bei so manchem pistolenziehenden Gangster, kann man sich hier sehr schön in Justus' und Peters Lage hineinversetzen, denn wer hatte in der Schule nicht mal Probleme mit Schlägern, die meinten, sie wären die Größten. Okay, die hatten wohl in den seltensten Fällen Schwerter dabei, aber ich denke, man weiß, was ich meine. Das Setting ist sehr gelungen und vor allem brandneu (ein Vergleich mit "Gekaufte Spieler" hinkt etwas, da es dort so gut wie keine Szenen mit anderen Studenten gab), die Figuren gut gezeichnet. Nevis hat auch hier sehr gut den Spannungsaufbau im Griff: am Anfang denkt man, die beiden (Justus und Peter) würden immer mal wieder in Mr. Yukawas Büro auftauchen, um ihn über die Ermittlungen zu unterrichten, doch Pustekuchen - der einzige, der über ihre eigentliche Mission bescheid weis, muss das Internat verlassen, so dass die zwei keine Rückendeckung mehr haben. Dazu die sofortige Einbringung der Terroratmosphäre durch Sean und Claw, die im weiteren Verlauf noch gesteigert wird. Dass das Ganze auf den Diebstahl des goldenen Schwertes bzw. die Absetzung von Yukawa hinauslaufen soll, ist erst ab dem letzten Drittel des Buches ersichtlich, bis dahin hätte es auch nur um Percys Verschwinden gehen können. Wirklich ein Klasse-Buch! Doch es gibt auch einige Ungereimtheiten. So fällt es mir schwer zu glauben, dass in einem Land, wo schon eine in die Schule mitgebrachte Nagelschere als Waffe angesehen wird, eine "Samurai-AG" einfach so gegründet werden kann (auch wenn die Schule von einem Japaner gegründet wurde). Zwar gehen die Schüler nur mit Holzwaffen aufeinander los, doch es gibt offensichtlich auch Kämpfe mit richtigen Waffen (wofür brauchte man sonst die ganzen echten Waffen in Claws Folterkammer? Sicher nicht nur für den Eröffnungstag des neuen Semesters). Überhaupt kommt mir die ganze Samurai-AG etwas unrealistisch vor. Sean ist definitiv Amerkianer, läuft aber mit Samurai-Frisur rum. Im Internat vielleicht kein Problem, aber auf einer öffentlichen Straße würde man sich schon die Frage stellen, ob's dem noch gut geht. Und auch das der Lehrer Fender offenbar STÄNDIG im Kimono rumläuft ist schwer zu glauben. Am seltsamsten finde ich jedoch das Kampfritual an der Schlucht, wo man in die "Todeszone" gedrängt werden soll. Shadow Stone wurde gegründet, weil ein Mann bei einem solchen Kampf zu Tode gekommen ist und der Überlebende sich deswegen schuldig fühlte. Genau diesen Kampf wieder darzustellen ist doch vollkommen blödsinnig und definitv nicht im Sinne des Gründers. Aber wie gesagt, ein Klasse-Buch!

24) mike101 © schrieb am 19.02.2009 um 16:16:33 zur Folge Die Rache der Samurai: P.S. Auch wenn Shadow Stone eine Privatschule ist, gelten für sie die gleichen Sicherheitsregeln wie an anderen Schulen.

25) Sokrates © schrieb am 19.02.2009 um 19:44:59 zur Folge Die Rache der Samurai: Wie schön, dass schon soviel dazu geschrieben wurde Stimme mit Nuss'#10 überein, aber ein Lektorat, das diesen Namen verdient, wär' schon nett: Kann man "ru-hig" (S.10) wirklich so trennen??? Ach ja,was passiert eigentlich mit dem Schüler, der erwiesenermaßen zu Unrecht der Schule verwiesen wurde? Irgendwie bleiben die Konsequenzen der "ganzen Zaubers" sehr ... diffus, und das ist m.E. der einzige Minuspunkt, den man direkt Ben Nevis anrechnen muss.

26) Soki zum 2ten schrieb am 19.02.2009 um 20:40:58 zur Folge Die Rache der Samurai: Ergänzung: Während Sean (vorübergehend?) von der Schule verwiesen wird, bleibt die Samurai-AG selbst, mit ihren z.T. gefählichen "Tugenden" wie absoluter (=blinder) Gehorsam dem Meister gegenüber m.E. Wurzel des Übels, unhinterfragt!? Oder hab' ich da was überlesen?

27) Tobe © schrieb am 20.02.2009 um 18:57:52 zur Folge Die Rache der Samurai: Die Atmosphäre in diesem Buch fand ich sehr, sehr gut. Nur habe ich mich lange Zeit gefragt, wann fängt die richtige Geschichte an? *Spoiler* Das goldenen Schwert wurde erst relativ spät gestohlen *Spoiler Ende* das Ende war wieder etwas vorhersehbar und nicht wirklich orginell, aber da die Atmosphäre mich wirklich gefesselt hat, halte ich das Buch mindestens immer noch für Befriedigend und wenn nicht sogar gut. Bevor ich aber endgültig die Noten gebe, wollte ich erst die anderen neuen Bücher lesen.

28) DerBrennendeSchuh schrieb am 21.02.2009 um 22:11:55 zur Folge Die Rache der Samurai: Oft gefallen mir Internats- oder College-Geschichten gut (außer, es geht um Sport...), da es „einen ganzen Bau voll“ von Verdächtigen gibt, die alle mehr oder weniger miteinander zu tun haben. Aber: Eine Burg? Etwas mehr typisch Japanisches oder Amerikanisches wäre vielleicht besser gewesen (es sei denn, es gibt einen solchen Ort!). Es gibt zuwenig eigentliche Ermittlungen, es wird auch zwischen Justus und Peter m.E. zuwenig überlegt und beredet, was los ist, wer was warum gemacht haben könnte, keine Fallen gestellt etc. Bob fehlt fast ganz, was er macht, erfährt man nur in „homöopathischen Dosen“ – die Wirkung dürfte hier ähnlich umstritten sein! Die Erlebnisse von Justus und Peter kamen mir immer gleich vor: Fliehen, Verstecken vor den „Samurai“ und sich vermöbeln lassen. Eigentlich viel Action, aber irgendwie fand ich das langweilig, ich hatte jedenfalls nicht so viel Spaß beim Lesen. Das Thema „Samurai“ geht fast völlig unter, wollte ich schon schreiben, aber...naja, es geht ja um Samurai, wenn auch mehr um diese „Möchtegerns“ von dem College. Aber die Charaktere (oder zumindest einer) hätten einen deutlicheren Bezug zum „Thema“ haben können (Bsp: Torao, „Riff“ – gut, der war kein Samurai, aber immerhin echter Japaner mit echt japanischer Vergangenheit), nur leider sind die Samurai hier eigentlich gar kein Thema, das ganze hätte auch auf einem Football-College spielen können, außer vllt. dem Punkt mit der „Ehre“, aber das zog irgendwie auch nicht so richtig. Dazu waren die Beteiligten zu „unsamuraihaft“ und unjapanisch und insgesamt zu unbeleuchtet. Das dann einfach mit der Bemerkung „Der Laden ist einfach nur krank“ abzuhandeln, war mir etwas zu wenig. Deshalb und auch sonst bleiben die Charaktere recht blaß (mit Ausnahme Seans, aber selbst bei dem fehlte mir was). Andererseits: Wenn man tatsächlich mehr Tiefe hätte einbringen wollen, wäre das womöglich zuviel für ein 128-Seiten-Buch. Dafür hätte man bei den (sich ja ohnehin mehr oder weniger wiederholenden) Action-Szenen kürzen können. Der Fall: Standard, grundsätzlich leicht zu durchschauen (aha, wertvolles Schwert verschwindet, ein japanischer Schwertschmied...naja). Schön: Ein auffälliger „Hinweis“ entpuppt sich als falsch – schade nur, daß auch egal ist, wer nun der Täter ist (Nachteil zu einfach gezeichneter Figuren...) Die Brutalität hinterläßt einen faden Beigeschmack dadurch, daß sie ständig befürchtet wird und auch ständig eintritt, aber nur bedingt Spannung erzeugt. Weniger wäre vielleicht mehr gewesen. Ach ja: Claws Rolle wird ausdrücklich nicht geklärt – finde ich nicht gut. Hat der Autor sich verzettelt?

29) Sokrates © schrieb am 23.02.2009 um 14:55:58 zur Folge Die Rache der Samurai: In dieser Folge hätten Justus und Peter endlich mal ihre Karate-Künste anbringen können, um a) den einen o. anderen blauen Fleck zu vermeiden und b) sich Respekt bei den Möchtegern-Samurai zu verschaffen (Motto: Wir respektieren eure merkwürdigen Schulregeln, aber lassen uns nicht alles gefallen); OHNE dass es aufgesetzt gewirkt hätte. Schade, 'ne vertan'e Chance

30) Laflamme © schrieb am 23.02.2009 um 14:57:14 zur Folge Die Rache der Samurai: Du meinst Peters Karate- und Justus' Judokünste?

31) Sokrates © schrieb am 23.02.2009 um 15:05:23 zur Folge Die Rache der Samurai: @LaFlame: Geschenkt Irgend 'nen Sinn müssen die Crimebusters ja haben, wenn schon die Geschichten sch♪☻♠e war'n. *schnell.weg*

32) Felicitas20 © schrieb am 23.02.2009 um 16:51:55 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich fand das Buch richtig gut, die Story war ok, der Schreibstil richtig super!

33) FlukeSkywater © schrieb am 24.02.2009 um 15:53:19 zur Folge Die Rache der Samurai:
Eine ziemlich belanglose Geschichte, die deutlich hinter dem "Biss" zurückbleibt. Das ganze Setting wirkt zwar sehr düster, will aber irgendwie nicht nach Kalifornien passen (alte Burg, Japanisch als Umgangssprache usw.) Der Ursprung des Internats bleibt im Dunkeln (Wann soll der mysteriöse Europäer die Burg gebaut haben? Und wann wurde es von dem japanischen Schwertmeister in eine Schule umgewandelt? Die Ahnengalerie dürfte mit Sicherheit etwas zu lang geraten sein, 1941 sind schließlich alle Japaner in den USA in Internierungslagern gelandet, und auch noch etliche Jahre danach war man nicht gut auf sie zu sprechen). Auch die allgegenwärtige Brutalität stößt mich ab - Blut spritzt, Knochen knacken, Menschen werden mit kochendem Wasser verbrüht, ein Mann stürzt in eine 150 Meter tiefe Schlucht ... Das ist nun wirklich nicht nach meinem Geschmack. Die ganze Samuraigeschichte wirkt ziemlich deplaziert und dient wohl in erster Linie dazu, das Auftauchen potentiell lebensgefährlicher Stichwaffen zu rechtfertigen und den absurden Ehrenkodex der Eliteschüler zu begründen. Echte Hintergrundinformationen werden nicht geboten, so werden die Samurai z.B. pauschal als "Krieger des Kaisers" bezeichnet, obwohl ihre Loyalität jahrhundertelang primär ihren Daimyos galt und der Kaiser nur ein machtloser Popanz war. Überhaupt halte ich eine "Samurai-AG" an einer Schule schon für beinahe ebenso abwegig wie eine "Taliban-AG", die Sprengsätze bastelt, oder eine "Wehrmachts-AG", die mit alten Panzerfäusten übt. Selbst bei Aikido hätte ich starke Bedenken, zumal unsereins ohnehin ständig mit einem Bein im Gefängnis steht.
Nun zum Sprachlichen. Die "Schnautze" ist bereits angesprochen worden, doch würde ich die Liste gerne auch noch um die semantischen Perlen "gespenstig" (korrekt: "gespenstisch"), "abschätzend" (korrekt: "abschätzig") und "den ein oder anderen" (korrekt: "der einen oder anderen") ergänzen. Ganz übel auch, daß sich auf "Amerikanisch" unterhalten wird. Das Wort "auseinanderdividieren" hingegen finde ich keineswegs so außergewöhnlich, daß seine einmalige Verwendung zur Identifizierung einer Person ausreichen würde. Im Englischen hieße es ohnehin "divide", also ganz einfach "trennen" oder "teilen". Und jetzt aufgepaßt:
Wäre es denkbar, daß "Campbell Castle" und "Rache der Samurai" von ein und derselben Person geschrieben wurden? Bei einem Pseudonym wie "Ben Nevis" weiß man ja nie, ob sich in Wahrheit nicht gleich ein ganzes Autorenkollektiv dahinter verbirgt, wie z.B. hinter "Jerry Cotton" oder "Perry Rhodan". Vielleicht ist der ehemalige "Ben Nevis" längst abgesprungen (oder verstorben ... siehe Kalmuczak), und MaSo schreibt jetzt unter zwei Namen? Der inflationäre Gebrauch des Verbes "laufen", auch und gerade an Stellen, wo Ausdrücke wie "gehen", "betreten" oder "schreiten" weitaus besser angebracht wären, ist nämlich in beiden Werken in auffälliger Weise zu beobachten und muß zumindest als höchst sonderbar bezeichnet werden ...

34) Sommerfuchs © schrieb am 09.03.2009 um 13:26:28 zur Folge Die Rache der Samurai: Habe gestern den regnerischen Sonntag genutzt, um das Buch anzufangen. Konnte es dann gar nicht weglegen und habe es in einem Rutsch verschlungen. Die Kritikpunkte der anderen hier im Forum kann ich nachvollziehen, sie haben mich aber gar nicht gestört. Für mich ist das eines der besten Bücher der letzten vier oder fünf Jahre. Ich habe allerdings auch nicht alle gelesen, da ich doch eher zu den Hörspielhörern gehöre.
Das mit dem bisschen Blut fand ich übrigens gar nicht so krass wie die Auftritte des Hausmeisters. Der war schon grenzwertig schaurig.
Jedenfalls gebe ich der Rache die Schulnote 1.


35) guru01 © schrieb am 12.03.2009 um 17:19:50 zur Folge Die Rache der Samurai: Da bin ich mal gespannt wie die Buchbewertungen aussehen und auf welchem Platz "Rache der Samurai" ergattert sobald das mal in der Bewertungsliste eingestellt wird. Ich fand das Buch prima. Erst dachte ich naja.., aber die Bücher von Ben Nevis werden in Tat immer Besser. Super Atmo und es liest sich sensationell( liegt wohl an einem guten Schreibstil). Auch ich werde die Note 1 vergeben.

36) Besen-Wesen © schrieb am 20.03.2009 um 23:27:26 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich habe das Buch heute durchgelesen und bin doch racht angetan. Bevor ich mich ausführlich äußere, möchte ich noch kurz einige Eindrücke loswerden, bevor sie sich verflüchtigen. Obwohl der Schauplatz Kalifornien-untypisch ist, fand ich die Atmosphäre und die Beschreibung außerordentlich gelungen. Das Buch ließ sich wirklich hervorragend lesen. Shadow Stone hat mich jedoch ein wenig an Hogwarts erinnert. Irgendwie eine ganz eigene Welt. Mr Claw erinenrte mich an Filch und die Samurais an Draco Malfoy samt Gefolgschaft. Bitte nicht falsch verstehen - ich möchte jetzt keine Plagiatsdiskussion anzetteln, schließlich gibt es genug Internatsgeschichten. Das war nur meine Assoziation. Ging es jemandem ähnlich?

37) swanpride © schrieb am 21.03.2009 um 00:17:55 zur Folge Die Rache der Samurai: @36 Nicht so ganz...ich hatte mehr diverse Filme bzw. Bücher in Kopf, in denen das Prefect-System in englischen Internaten oder Verbindungshäuser in Amerikanischen Universitäten thematisiert bzw. angeprangert werden. Aber Hogwarts ist ja auch nach Englischen Vorbild kreeirt worden.

38) guru01 © schrieb am 21.03.2009 um 07:43:50 zur Folge Die Rache der Samurai: @36. Ich habe mal als Jugendlicher die Reihe..Burg Schreckenstein gelesen. Hat mich wenn auch nur weit entfernt an die Atmosphäre erinnert.

39) Miss Melody schrieb am 22.03.2009 um 12:40:50 zur Folge Die Rache der Samurai: Ja, die Assoziation zu / mit HP und Hogwarts hatte ich auch! Gerade die Doppelaufteilung von "Gegenspielern" -Claw (alias Filch) einerseits und Samurais (alias Malfoy & Co) andererseits -, die irgendwie dazwischen stehenden anderen Schüler und natürlich die Internatsatmosphäre haben das sehr deutlich aufkommen lassen. Mich hat's jedenfalls nicht gestört, eher im Gegenteil: Großes Lob an den Autor, dass er eine solch (vergleichbare) Atmosphäre hat kreieren können! Dadurch hat es immer Spaß gemacht zu lesen und man ist richtig in die Geschichte reingewachsen, was sicherlich auch daran liegt, dass es insgesamt sehr dicht (weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll) geworden ist - also viel Inhalt auf relativ wenig Seiten! Das fand ich sehr gut, auch weil die "Alltags-Internats-Stränge" tip-top in die eigentliche Handlung integriert worden sind. *spoiler* Da stört dann auch nicht so sehr, dass der Clou nicht wirklich originell- und einige Wendungen recht plötzlich und (jedenfalls für mich) nicht immer überzeugend gewesen sind - z.B. der plötzliche Wandel von Zeno oder dass alle Ereignisse (u.a. der Überfall von Sean auf Claw) letztendlich nur darauf zurückzuführen sein sollen, um den Direktor auszutauschen (oder ist mir etwas entgangen)??? Na ja, trotzdem für mich eindeutig eins der besseren ???-Bücher!

40) Mr 14 Prozent © schrieb am 15.04.2009 um 17:43:19 zur Folge Die Rache der Samurai: Das Buch erinnert vom Stil und der Handlung her stark an diverse Crimebuster-Folgen (vor allem Gekaufte Spieler). Nevis' Schreibstil hat sich verschlechtert, zu viele kurze und abgehackt wirkende Sätze hemmen den Lesefluss, gerade in der ersten Hälfte des Buches. Schade, in seinen letzten Büchern hat er das besser hinbekommen. Die grammatischen Fehler und die Rechtschreibung wurden bereits angesprochen (werden die DDF-Folgen inzwischen eigentlich nur noch unter enormem Zeitdruck fertiggestellt oder hat Kosmos aus Kostengründen die Lektoren abgeschafft?) ... Der hohe Gewalt-Faktor, die Kraftausdrücke und Peters Rache-Gedanken sind typisch für Ben Nevis (vgl. Geister-Canyon), stören mich aber nicht. Ist letztlich Geschmackssache und mir allemal lieber als die kindischen und klischeehaften drei ???, die einige andere Folgen zu bieten haben. Die Burg, die Atmosphäre und überhaupt die gesamte Handlung scheint einem Point-Whitmark-Hörspiel entsprungen zu sein. Jedenfalls passt die Folge m. E. eher zu PW als in die Welt der drei ???. Ich mag PW, aber was dort gut rüberkommt, muss bei den drei ??? noch lange nicht passen.
Trotz dieser Kritikpunkte schafft es Ben Nevis, eine gelungene Atmosphäre und große Spannung aufzubauen. Auch die Action sorgt dafür, die Qualität der Folge zu steigern. Von mir gibt's eine 2 minus.

41) stump © schrieb am 15.04.2009 um 17:55:46 zur Folge Die Rache der Samurai: @ 40 Ich habe das Buch in einem durchgelesen, und ich fand es super. Das mit den abgehackten Sätzen stört mich nicht. Und die Rachegedanken und Gewaltausdrücke machen das Buch doch nur eher realistischer!

42) Mr 14 Prozent © schrieb am 15.04.2009 um 20:56:08 zur Folge Die Rache der Samurai: @stump: Wie gesagt, das ist sicherlich Geschmackssache. Die Gewalt (inklusive echtem spritzendem Blut) hat mich auch nicht weiter gestört. Das ist aber schon recht grenzwertig, viel härter sollte es bei den drei ??? nicht werden. Das gleiche gilt für die Kraftausdrücke. In dem Maße, wie Nevis sie verwendet, ist es okay (ich erwarte von den drei ??? auch eine halbwegs realistische Wortwahl und nicht endlose Moralpredigten im TKKG-Stil). Der "Hurensohn" (in der ersten Auflage vom Finsteren Rivalen) hatte hingegen die Grenze eindeutig überschritten. Peters Rachegedanken waren für meinen Geschmack auch zu krass. Vor allem der Gedanke, dass er Sean an der Schlucht zurücklassen (und sterben lassen) könnte.
btw: Ich hab das Buch auch in einem Rutsch durchgelesen.

43) Die Zirbelnuss © schrieb am 15.04.2009 um 23:10:44 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich weiß nicht, warum sich alle an dem "Hurensohn" so hochziehen müssen. Völlig übertriebene Reaktion. Ich fand es gut, dass die Gangster auch mal wie Gangster miteinander reden und nicht Sachen sagen müssen wie: "Dich finde ich jetzt aber echt unsympathisch". Wenn Justus das zu Skinny gesagt hätte, würde ich auch sagen: Völlig unpassend. Aber so ist es ja nicht, und dieses Schimpfwort ist wirklich noch im Rahmen. Viel derber, aufgesetzter und damit wirklich unnötig finde ich eher den Spruch "Dir haben sie wohl ins Gehirn geschissen" in "Der Mann ohne Kopf". Das scheint aber niemanden wirklich zu stören. Da fragt man sich doch, nach welchen Maßstäben solche Sachen beurteilt werden.

44) swanpride © schrieb am 16.04.2009 um 08:50:21 zur Folge Die Rache der Samurai: Ein schlichtes "Bastard" hätte es da aber auch getan....auch bei "Rache der Samurai" hätte man die meisten Kraftausdrücke leicht runtertonen können...ich weiß nicht, warum die Leute immer meinen, da gäbe es keine Abstufungen. Mist oder Dreck ist für mich jedenfalls weniger Schlimm als "sch...." aber trotzdem noch meilenweit von "das ist jetzt aber nicht schön" entfernt. "Idiot" oder "Dummkopf" oder "Dummdödel" sind eher harmlose Schimpfwörter, über die ich nur die Schulter zucke, wenn sie passend eingesetzt werden (Mich stört es zum beispiel extrem, wenn Peter Justus als Fettwanst bezeichnet, aber gar nicht, wenn das die Verbrecher tun), aber extreme Wörter möchte ich in einem Jugendbuch eigentlich nicht lesen...

45) stump © schrieb am 16.04.2009 um 10:41:56 zur Folge Die Rache der Samurai: @ 44 Mich stört es auch, wenn Peter Justus so bezeichnet, aber nich, wenn ein Gangster das tut. Soll er eher so was sagen, wie »du bist aber dick!!!«, das wäre vollkommen unrealistische, und ich finde das logischer, wenn die Gangster das so machen.

46) Mr 14 Prozent © schrieb am 16.04.2009 um 11:23:14 zur Folge Die Rache der Samurai: @Zirbelnuss (43): Ein Wort wie "Hurensohn" ist schlicht und einfach unpassend in einem Kinderbuch. Wir dürfen nicht vergessen, dass zur Zielgruppe auch (oder eigentlich vor allem) Kinder im Grundschulalter gehören. Oder noch jüngere, wenn wir von den Hörspielen ausgehen. Und realistisch hin oder her, solche Wörter haben bei den drei ??? einfach nichts zu suchen.
Für eine gute Lösung halte ich übrigens das Wort "Freak", das André Marx ja auch oft in seinen Folgen verwendet. Das ist kein extremes Wort, klingt aber auch nicht zu weicheirig. Und da es ein Anglizismus ist, hat es sogar einen "coolen amerikanischen" Touch.

47) Besen-Wesen © schrieb am 16.04.2009 um 12:09:01 zur Folge Die Rache der Samurai: Bitte keine Anglizismen. Ich habe mich schon an den "Bikes" oder noch schlimmer "So what?" extrem gestört. Englische Wörter sind nicht harmloser - viele meinen zu wissen, was sie bedeuten und daher werden sie immer häufiger falsch genutzt. Wenn es dafür eine deutsche Entsprechung gibt - warum benutzt man sie dann nicht auch?

48) stump © schrieb am 16.04.2009 um 15:01:11 zur Folge Die Rache der Samurai: @ 47 die beiden Beispiele haben mich auch gestört, aber Freak sollte doch schon jeder neunjährige kennen, und welche Bedeuting hat es im deutschen?

49) Laflamme © schrieb am 16.04.2009 um 15:06:53 zur Folge Die Rache der Samurai: Freak -> Laune, Mißgeburt

50) Besen-Wesen © schrieb am 16.04.2009 um 15:25:56 zur Folge Die Rache der Samurai: Stump, es ging ja nicht darum das Wort selbst zu kennen sondern auch die Bedeutung. Du lieferst den Beweis, daß das durchaus nicht immer der Fall ist, gleich mit.

51) Akai Okami schrieb am 16.04.2009 um 15:46:35 zur Folge Die Rache der Samurai: @46: "vor allem Kinder im Grundschulalter oder noch jüngere"??? Bitte was??? Vielleicht noch Dreijährige??? Was für ein Quatsch!!! Sorry, aber...

52) stump © schrieb am 16.04.2009 um 16:03:56 zur Folge Die Rache der Samurai: Besen-Wesen, ich weiß durchaus, was ein Freak ist, mir ist nur keine Bedeutung eingefallen. Und mir fällt gerade ein, dass sogar die Korrektur an meinem PC das Wort nicht rot unterstreicht, also so unbekannt soll es nicht sein. Und ich finde, dass man Freak nicht mit Missgeburt übersetzten kann.

53) Besen-Wesen © schrieb am 16.04.2009 um 16:27:48 zur Folge Die Rache der Samurai: Stump, ich glaube wir reden aneinander vorbei. Es geht NICHT darum, dass das WORT nicht bekannt ist, sondern die eigentliche BEDEUTUNG. Die Bedeutung, die vielen Wörtern wie z.B. Freak angenommen wird, stimmt oft nicht mit der eigentlichen Bedeutung überein. Warum benutzt man den Ausdruck dann, wenn etwas anderes gemeint ist? Das ist für mich (bitte nicht persönlich nehmen, das ist allgemein gemeint!) "Nachquatschen" von Modewörtern.

54) Mr. Murphy © schrieb am 16.04.2009 um 17:16:23 zur Folge Die Rache der Samurai: Vieles wurde ja schon geschrieben. Mir hat das Buch insgesamt ganz gut gefallen. War mal wieder ein neues Thema innerhalb der Serie. Meiner Meinung nach, ist die Geschichte ganz gut aufgebaut worden. Es gibt auch Spannung. Die Atmosphäre war größtenteils gut. Die Kraftausdrücke haben mich nicht sonderlich gestört. Insgesamt betrachtet, ist "Die Rache der Samuarai" schwächer als das zeitgleich erschienene "Biss der Bestie" aber deutlich besser als das zeitgleich erschienene "Grusel auf Cample Castle". Note 3.

55) Sokrates © schrieb am 17.04.2009 um 09:59:24 zur Folge Die Rache der Samurai: @Mr14%: Lt. KOSMOS ist die Hauptzeilgruppe der ???-Leser 12 - 16, da war ich schon aus der Grundschule raus. Klar gibt es auch Folgen, die für Jüngere geeignet sind ("Auge des Drachen", "geheimer Schlüssel"), bei anderen steh' ich dicht davor ein "" zu verleihen ("versunkenes Dorf", "Villa der Toten", "Haus des Schreckens", "Pfad der Angst"). Da muss man als Elternteil "vor-lesen".
Schimpfworte: "Fettsack" (f. Just) ist OK, aber "Hurensohn" m.E. nicht ???-tauglich.
Anglizismen: Was isr so toll an "cool" (= kühl)? - André Marx meint mit "Freak" wohl eher "abgedrehter Typ" als die wörtliche Bedeutung... das ist nicht so extrem schlimm, solange es auch so verstanden wird.

56) Sokrates © schrieb am 17.04.2009 um 10:01:47 zur Folge Die Rache der Samurai: Mist, es muss heißen: "...bei anderen steh' ich dicht davor ein 'Ab 18!' zu verleihen...".

57) swanpride © schrieb am 17.04.2009 um 10:21:18 zur Folge Die Rache der Samurai: Ab 18 ist wohl etwas übertrieben...und Zielgruppe hin oder her, ich hab die ??? gelesen sobald ich lesen konnte (also bereits mit 7 bzw. etwas früher weil ich sehr eifrig darin war, lesen zu lernen). Etwas ernstere Themen können kinder schon vertragen...die von dir genannten Bücher (mit Ausnahme von Haus des Schreckens), würde ich ab 14/16 ansetzen (je nachdem wie reif das Kind schon ist).
Anlizismen sind auch nicht so mein Ding, aber im Falle von "Freak" find ich es nicht so dramatisch, schließlich sprechen wir ja auch von "Freakshow". Es ist in jedem Fall um längen weniger deplatziert als dieses schreckliche "so what".
Rache der Samurai ist bezüglich Gewalt und Schimpfwörter extrem grenzwertig...und ganz gewiss kein Buch, dass ich meinem 10-jährigen Kind zu lesen geben würde. Es sit vielleicht naiv zu glauben, dass ein Kind dieses Alter diese Schimpfworte noch nicht kennt, aber unterstützen muss man das ja nun nicht gerade, oder?

58) koh yao schrieb am 17.04.2009 um 10:39:04 zur Folge Die Rache der Samurai: Ab 14/16??? In dem Alter hatte ich sämtliche bis dahin erschienenen Stephen-King-Romane durch, und die drei ??? waren überhaupt nicht mehr aktuell. Und wenn ich mir die Kinder heute so ansehe - schwanger mit 13, im Jugendknast mit 15 ... da macht der eine oder andere "Hurensohn" auch nichts mehr.

59) swanpride © schrieb am 17.04.2009 um 10:49:12 zur Folge Die Rache der Samurai: @58 Ich hab in dem Alter gerade "Die Elenden" gelesen (ungekürzte Fassung)...das hat aber nichts daran geändert, dass ich auch gerne mal ein ??? Buch in die Hand genommen habe. Und auch bei den Kindern von heute ist schwanger mit 13, Jungendknast mit 15 nicht die Normalität.
Aber letztendlich unterstützt du das Argument...wenn in dem Alter ???-Zeit für dich schon vorbei war, musst du die Bücher gelesen haben, als du jünger warst...also ungefähr in dem Alter, das als Zielgruppe angegeben ist. Muss ein 10-Jähriger wirklich schon Bücher mit solchen Kraftausdrücken lesen? Bei einem Film würde das direkt eine Altersfreigabe ab 16 bedeuten, im Nachmittagsprogramm würde man den Teil überpiepen.

60) Die Zirbelnuss © schrieb am 17.04.2009 um 11:50:14 zur Folge Die Rache der Samurai: Du guckst ja komische Filme, swanpride.

61) stump © schrieb am 17.04.2009 um 11:50:46 zur Folge Die Rache der Samurai: ich passe jetzt genau in diese grupee, über die ihr gerade sprecht. Ich bin 14. Ich bin kein Vater und ich bin nicht im Jugendknast. Ich habe alle bei 55 genannt Bücher gelesen und ich keine Albträume und ich habe mich nicht heulend in die Ecke verkrochen. Aber ich finde es gut, wenn die Hauptzielgruppe Tatsächlich bei 12-16 liegt. Aber warum sind dann bei jeder Buchhandlung und jeder Internetseite die Bücher für 9-12jährige eingeordnet? Selbst der Thriller-Shop setzt diese Altersangabe.

62) swanpride © schrieb am 17.04.2009 um 12:08:24 zur Folge Die Rache der Samurai: @61 Weil die Zielgruppe der ???-Bücher ursprünglich die 9-12-jährigen waren und offiziell immer noch ist (auch wenn ich den Eindruck habe, dass die große Gruppe der Erwachsenen Leser durchaus hin und wieder beachtung findet). Deswegen sollten die Bücher nach wie vor auch Inhaltlich für einen 9-jährigen geeignet sein, völlig gleichgültig, wie alt das gros der Fan denn nun ist...les genauer, ich hatte nicht geschrieben, dass 12-16 die Zielgruppe ist, sondern, dass einige Folgen eher in die Zielgruppe passen würden...jedenfalls halte ich "Villa der Toten" nicht unbedingt für das Ideale Buch für einen 9-jährigen.

63) stump © schrieb am 17.04.2009 um 12:15:38 zur Folge Die Rache der Samurai: ich habe mich hauptsächlich gar nicht auf dich, sondern auf 55. Du meitest, dass du die genannten Bücher ab 14/16 einstufen würdest. Das versunkene Dorf habe ich mit 13 gelesen und das Haus des Schreckens mit 11 oder 12. Ich weiß jetzt nciht genau, welche du ab 16 einstufen würdest, aber ich würde das bei keinen von denen so sehen. Am ehesten beim Gespensterschloss, das ist das einzige Buch, dass ich immer und immer wieder lesen kann, und es auch immer wieder spannend finde. Und es war mein drittes drei ??? Buch, da war ich zehn.

64) swanpride © schrieb am 17.04.2009 um 12:21:00 zur Folge Die Rache der Samurai: @63 ICh hab geschrieben 14/16 abhängig vom Reifegrad des Kindes...ich glaube nicht, dass der durchschnittliche! 9-jährige wirklichen einen Bezug zu der doch sehr Erwachsenen und nachdenklichen Thematik vom "versunkenen Dorf" aufbauen kann. (weder Haus des Schreckens noch Gespensterschloss stand auf meiner Lister der "vielleicht etwas zu erwachsenen" Bücher). Die Rache der Samurai ist grenzwertig...nicht unbedingt das richtige für einen 9-jährigen, für einen 12-jährigen vielleicht...

65) stump © schrieb am 17.04.2009 um 12:24:55 zur Folge Die Rache der Samurai: Das versunkene Dorf würde ich auch nicht unbedingt einem neunjährigen geben. Auch die Villa der toten ist vielleicht nichts für die Zielgruppe. Es ist schon sehr spannend und auch eine Ausnahme, die mir allerdings sehr gut gefiel. Aber Pfad der Angst verstehe ich nicht. Ich sehe das eher als eines der harmloseren Bücher.

66) FlukeSkywater © schrieb am 17.04.2009 um 13:09:02 zur Folge Die Rache der Samurai:
Bedauerlicherweise gilt als Punkt eins: Natürlich kann sprachliche Zurückhaltung bei einer Jugendbuchserie nicht mehr die im Sumpf der Medien- und Informationsgesellschaft versunkene abendländische Kultur retten. Es ist nun 25 Jahre her, daß ein "Scheiße"-brüllender Schimanski im Fernsehen noch für Skandale sorgen konnte. Selbst das hier erwähnte "Auspiepen" gab es nur in billigen Hans-Meisenkaiser- oder Birte-Krawallus-Talkshows der 90er Jahre, und bereits damals sollte das Piepen ja niemanden schützen, sondern die dennoch eindeutig erkennbaren Beleidigungen ("Du verf***te N**te, ich hau dich deine Sch***fr**se platt, du verka**te Fo**e!") sollten das Unterschichtenpublikum ja gerade an die Privatsender binden. Daß nacktes Fleisch nur noch 23 Uhr auf dem Bildschirm zu sehen war und Sex lediglich durch das Verschwinden hinter der Schlafzimmertür, gemeinsames Frühstücken im Bett oder im Extremfall Keuchen aus dem Off angedeutet wurde, ist auch lange vorbei. Heute kriegt jeder Dreikäsehoch schon um 14 Uhr von den Zeugen bei Barbara Walfisch und Alexander Unhold (den schrecklichsten Juristen seit Roland Freisler) beigebracht, wie man sich von einer Domina die Zirbelnüsse abklemmen lassen kann oder was der böse Onkel mit der kleinen Nina im Wald gemacht hat. Von dem Schweinkram, den sich computerbegeisterte Grundschüler jederzeit auf Webseiten wie "Wer knallt wen?" usw. herunterladen können, einmal ganz abgesehen. Aber ebenso gilt auch Punkt 2: nur weil es 9 Live und das Internet gibt, müssen ja die ??? nicht auf dieses Niveau heruntersinken. Es gibt bereits genug negative Einflüsse, da schadet es überhaupt nicht, wenn die Welt in Rocky Beach noch halbwegs in Ordnung ist und Justus nicht morgens auf dem Gehweg über tote Junkies stolpert oder Zeuge eines Drive by-Shootings der örtlichen Latino-Gang wird, sondern weiterhin geschwollen daherreden und sich den Kopf über spezialgelagerte Sonderfälle zerbrechen darf. Übrigens sollte ein Jugendbuch nicht nur inhaltlich, sondern auch auf den Gebieten der Rechtschreibung und der Grammatik mit gutem Beispiel vorangehen (kleiner Wink mit dem Zaunpfahl an Kosmos - bitte wieder einen Lektor einstellen, oder wenigstens die Bücher vom Praktikanten Korrektur lesen lassen!)

67) Die Zirbelnuss © schrieb am 17.04.2009 um 13:25:06 zur Folge Die Rache der Samurai: "... wie man sich von einer Domina die Zirbelnüsse abklemmen lassen kann..."
°°

68) stump © schrieb am 17.04.2009 um 13:30:42 zur Folge Die Rache der Samurai: @ 66 eigentlich hast du recht, aber dein Text schon ganz lustig :-) Es gibt eine Comedy auf 1live (Radiosender in NRW), die heißt Ausflipper. Man sollte den Text mal dahin schicken :-D

69) swanpride © schrieb am 17.04.2009 um 14:05:29 zur Folge Die Rache der Samurai: @66 Schön auf den Punkt gebracht...und eine Petition für ein gute Lektorat würde ich sofort unterschreiben.
(Ich stell mir gerade so ein "Hippes", "Realistisches" Rocky-Beach vor...das ist der Stoff, aus dem die Albträume sind...)

70) mike101 © schrieb am 17.04.2009 um 16:14:39 zur Folge Die Rache der Samurai: Eine Frage zu den Rechtschreib- und Gramatikfehlern. Mir fällt so etwas ehrlich gesagt kaum auf, nur wenn Wörter definitiv falsch geschrieben sind (z.B. Jstus statt Justus oder Rocky Beech statt Rocky Beach (sind alles erfundene Beispiele, da ich jetzt nicht auf ein Buch zeigen kann und sagen könnte, wo genau da ein Fehler drin ist)). Sind die hier besprochenen Fehler Fehler, die einen "normalen Leser" stören oder nur Germanistik -Studenten?

71) Besen-Wesen © schrieb am 17.04.2009 um 16:51:46 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich störe mich erheblich daran und bin erstaunt, wenn andere Fehler als "nicht so schlimm" ansehen. Jeder, der ein Buch kauf, hat ein Anrecht darauf, daß es fehlerfrei ist. Schließlich handelt es sich um keinen Schulafsatz, kein Internetforum oder ein wöchentliches Anzeigenblatt. Nur bei den drei ??? (und ich lese viele, viele andere Bücher, darunter auch das eine oder andere Jugendbuch) häufen sich die Fehler derart. Germanistikstudenten beschäftigen sich mit anderen Dingen. Wenn man sich aber überlegt, daß die z.B. mal in einem lektrorat landen können ...

72) stump © schrieb am 17.04.2009 um 17:11:44 zur Folge Die Rache der Samurai: mich stören vor allem die Fehler, die sogar die Autokorrektur rot unterstreicht. So wie Freuerlöscher. Mit kann niemand sagen, dass es dieses Wort gibt, und dass es nicht rot unterstrichen wurde. Wenn man jetzt stadt nichts nicht schreibt, dann fällt das vielen gar nicht auf, weil man das überließt. Am schlimmsten finde ich Fehler, wo ich sogar erst überlegen muss, was gemeint ist. Ich zitiere »Der Biss der Bestie« S.113: Jackall wiederzufinden hatte er aufgegeben. Der orspung war zu groß.
Diesen Fehler hat hoffentlich jeder gefunden und jeder drittklässler hätte ihn als Lektor korrigiert.
Aber ich muss zugeben: Die meisten Fehler fallen mir gar nicht auf, dafür lese ich zu schnell.

73) swanpride © schrieb am 17.04.2009 um 17:23:15 zur Folge Die Rache der Samurai: @72 Den "Freuerlöscher" würde das Korrekturprogramm als ein Komposita ansehen, und da es "Freuer" und "löscher" durchaus gibt, kann es tatsächlich sein, dass ein Korrekturprogramm das nicht sieht...aber es gibt genug andere Fehler, die sogar ein Korrekturprogramm finden würde. Und nochmal doppelt so viele, die ein halbwegs guter Lektor entdecken müsste.
Und ja, es stört mich, selbst wenn es ein Fehler ist, der so obskur ist, dass er mir erst beim zweiten oder dritten lesen auffällt. Ein oder zwei obskure Fehler im kompletten Buch, damit kann man leben, schließlich ist niemand perfekt. Aber so gehäuft, wie die Fehler inzwischen auftreten, verderben sie einem echt den Lesespass. (mal ganz zu schweigen davon, dass ein gutes Lektorat eigentlich auch den ein oder anderen Logikklops in der Handlung frühzeitig monieren sollte).

74) stump © schrieb am 17.04.2009 um 17:38:20 zur Folge Die Rache der Samurai: ich habe nie verstanden wie man den Fehler im Feuerteufel übersehen konnte! Hätte dann das Buch zu wenig Seiten gehabt? Der Fehelr aus den Stimmen aus dem Nichts stört zwar dem Leser, aber der fällt nicht unbedingt beim ersten Lesen auf. Und wenn er nicht gewesen wäre, wie hätte man das erklärt? Wir können leider nicht in Minnigers Gedanken gucken.
Solche großen Logikfehler stören mich viel mehr als ein kleiner Rechtschreibfehler. Ob es jetzt eine Trage oder eine Barre ist stört mich da weniger. Ich habe aber kein Problem damit, wenn man solche Fehler aufschreibt. Mittlerweile korrigiert Kosmos auch manchmal Fehler im Nachhinein. Zum Beispiel ist im Dreifachband »die Flammen des Bösen« der Fehler vom Spuk im Hotel NICHT zu finden.

75) Besen-Wesen © schrieb am 17.04.2009 um 18:18:14 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich möchte Euch bitten, hier bei der Folge "Die Rache des Samurai" zu bleiben. Wenn es weiter um Fehler (Rechtschreib/Grammatik) geht - und bei den verschiednesten Folgen, dann wäre die Disukssion im Forum "Was wir uns von Kosmos wünschen" besser aufgehoben.

76) man schrieb am 18.04.2009 um 17:39:11 zur Folge Die Rache der Samurai: jajaja jetzt wird wieder rumgeheult

77) stump © schrieb am 18.04.2009 um 19:02:54 zur Folge Die Rache der Samurai: man darf doch wohl anmerken, dass das das falsche Forum ist!

78) Besen-Wesen © schrieb am 09.05.2009 um 23:24:26 zur Folge Die Rache der Samurai: Kennt jemand das Buch "Die siebte Stunde" von Elisabth Hermann? Auf den ersten Blick scheint es erscheunliche Ähnlichkeit zu "Die Rache der Samurai". Hier geht es um eine Elitäre Privatschule, in sich ebenfalls eine elitäre Gruppe herausgebiildet hat und die Schüler selbst über Maßnahmen bei Verstößen gegen die Schulordnung entscheiden dürfen. Statt Samurai geht es hier um Rollenspiele (LARP) - und irgendwann begeht eine Schülerin Selbstmord und ein Kriminalist wird eingeschleust. Ich habe das Buch jedoch nciht gelesen. Wenn es jemand gelesen hat und etwas zu möglichen Ähnlichketen sagen kann, würde ich mich freuen.

79) Redkimba schrieb am 27.05.2009 um 22:50:52 zur Folge Die Rache der Samurai: Bin ambivalent bei der Folge. Justus und Bob haben mir ganz gut gefallen, die blutige Gewalt und das Hogwarts Ambiente (definitiv auch meine Assoziation) gar nicht. SPOILER: Das Zusammenschlagen und spritzende Blut geht gar nicht, Justus Reaktion darauf vielleicht ganz pfiffig, aber dieses Ritualisierungszeug, diese Frisuren und der Zugang zu scharfen Schwertern?! Sehr seltsam fand ich auch, dass die tragische Geschichte Anlass zum Feiern und Nachstellen sein soll und man sich vor eine Todeszone drängelt, die von einem Netz gesichert wird. Naja, da kann ja ein Schwert leicht ein Loch reinpieksen, oder? Ein No-Go für mich war Peters Gedanke, Sean sterben zu lassen?! Die Sprache gefällt mir überhaupt nicht, obwohl vom Erzählstil Spannung aufkam, fand ich die Wortwahl mies. Die Bob und das Mädchen-Thematik nervt langsam auch in der Komposition. SPOILER ENDE. Zur Handlung möchte ich noch anmerken, dass es meiner Meinung nach kein wirkliches Rätsel zu lösen gibt, also eigentlich gibts ja immer einen unheimlichen oder unerklärlichen Vorgang, dem dann eine natürliche Erklärung gegeben wird. Das hier ist was für Grusel-Action/-Hanni und Nanni ganz böse reloaded Fans. Nicht mein Fall.

80) Sokrates © schrieb am 28.05.2009 um 12:18:29 zur Folge Die Rache der Samurai: Eine nette Idee sind jedenfalls die asiatische Schriftzeichen: Gibt es hier jemanden, der/die weiß , a) welche Sprache das ist, b) ob deren Bedeutung in etwa den Kapitelüberschriften entspricht oder c) das Ganze nur der Optik dient!?

81) stump © schrieb am 28.05.2009 um 14:08:14 zur Folge Die Rache der Samurai: Gucke bei den Credits:
Die Übersetzung der Kapitelüberschriften ins Japanische stammen von Aja Puster, Ludwigshafen.
Damit wäre zumindest a und c beantwortet. Aber wahrscheinlich ist das auch die korrekte Übersetzung der Kapitelüberschriften.

82) Sokrates © schrieb am 28.05.2009 um 14:19:27 zur Folge Die Rache der Samurai: Thanx4Info.

83) sean © schrieb am 02.06.2009 um 14:34:45 zur Folge Die Rache der Samurai: Das beste der drei neuen bücher. Lob an Ben Nevis

84) JackAubrey © schrieb am 02.06.2009 um 16:39:25 zur Folge Die Rache der Samurai: Habe das Buch gestern angefangen zu lesen und bin wirklich begeistert. Endlich mal ein spannendes Buch, daß von der ersten Seite an fesselet. Nur Bob kommt mir bisher ein bißchen selten vor, aber da ist offenbar viel gekürzt worden (Seitenzahlvorgabe). Auch das Cover ist super, könnte fast eins von den alten sein!

85) Friday © schrieb am 02.08.2009 um 00:39:20 zur Folge Die Rache der Samurai: Das zweite der aktuellen Neuerscheinungen, was ich durchgelesen habe. Während ich "Biss der Bestie" relativ schnell durchgeackert habe, tat ich mich bei "Die Rache der Samurai" sehr schwer. Anfan Juli als Geburtstagsgeschenk überreicht bekommen, las ich mit mässiger Begeisterung die ersten 40 Seiten. Danach legte ich es erstmal 2 einhalb Wochen zur Seite. Dazwischen hatte es meine Freundin an einem halben Tag durchgelesen und war sehr angetan von diesem Werk. Das Ende vom Lied war, dass ich es gestern dann nochmal von Anfang an in einem Rutsch durchgelesen habe.
Die Handlung des Buches gefällt mir in der Form schon mal, weil die Detektive es endlich mal nicht mit skrupelosen Gangsterbanden, unheimlichen Spukerscheinungen oder vertrackten Rätselreimen zu tun bekommen. Nein, sie ermitteln unter gleichaltrigen, wann hat es das das letzte mal gegeben?
Aber im Endeffekt hat mich das Ganze einfach nicht überzeugen können.
Angefangen beim Schreibstil: Ich weiß, dass die drei ??? Bücher für Kinder ab 10 Jahren sind, bei diesem Buch hat man das zum ersten mal auch richtig gemerkt. Die Sätze sind allesamt kurz und knapp formuliert und wirken teilweise sehr einfach und abgehackt. Die Kaptitel gehen im Durchschnitt 5 Seiten, dadurch wirkt die Handlung sehr Episodenartig und Ruchartig. Es geht zwar Schlag auf Schlag, aber die Handlung kommt trotzdem nicht wirklich voran. Zum Ende hin gehts dann wieder ganz fix und die Auflösung wird schnell präsentiert (diesmal wenigstens über 2 Kapitel, nicht wie oft eins).
Ich gehöre jetzt nicht zu denen, dem die Handlung als absolut vorhersehbar erschien, zumindest ein Verdacht, den ich hatte, erwies sich zum Ende hin auch teilweise als bestätigt. Das Motiv der Täter hatte mich dann allerdings nicht überzeugt, sondern wirkte wieder einmal arg konstruiert.
Im übrigen erinnerte mich die ganze Atmosphäre der Geschichte an einen Mix aus Harry Potter (Burganlage), den schwedischen Film "Evil" (siehe dazu http://de.wikipedia.org/wiki/Evil ) und dem Playstation-Spiel "Canis Canem Edit".
Gefallen hat mir auch, dass Peter in diesem Buch sehr im Rampenlicht steht, allerdings wirkt er mir zu ängstlich, impulsiv und wenig selbstbewusst. Justus Darstellung hatte mich überrascht. Der Erste Detektiv spielte mehr eine Nebenrolle und trat mit ungewohnter Gelassenheit und Coolness auf, die man von ihm gar nicht kennt. Bobs Leistungen kann man nicht beurteilen, da er kaum in der Geschichte auftaucht und wenig brilliert. Wusste Herr Nevis etwa nicht, wohin mit dem dritten Detektiv, weil die Geschichte perfekt auf 2 Hauptprotagonisten zugeschnitten war?
So versuche ich jetzt mal die Pro und Contras dieser Geschichte aufzuzählen.

Pro:
-Peter´s Flashback gleich zu Beginn der Geschichte und man als Leser gar nicht weiß, was vor sich geht
-Die Idee mit dem Internat
-Peter als Hauptfigur
-Die Täter missbrauchen die Samurai als Werkzeuge

Contra:
-Schreibstil, der sehr für 10 Jährige formuliert ist
-Zu viele Rechtschreibfehler ("Das ließ sich Peter nichtzwei (!) mal sagen")
-Motiv der Täter zu arg konstruiert
-Täter lassen sich viel zu leicht bequatschen und überrumpeln
-Bob spielt kaum mit

Tja, die Contras überwiegen und schmälern das Lesevergnügen leider sehr. Schade eigentlich, der Titel des Buches klang so vielversprechend und ich war richtig neugierig drauf! Im Endeffekt hab ich mich mehr durch das Buch gekämpft, als es zu geniessen. "Die Rache der Samurai" ist das dritte Buch, daß ich von Ben Nevis gelesen habe. Er ist bestimmt nicht der Beste Autor, allerdings gefallen mir seine Bücher noch ein Tick mehr als die von Sonnleitner. Ich hoffe, dass ich bei seinem nächsten Buch, dass ich mir von ihm vorgenommen habe (in diesem Fall "Der Schatz der Mönche") etwas mehr Glück habe.
Meine Wertung für dieses Buch: 6 Punkte

86) Friday © schrieb am 02.08.2009 um 00:46:19 zur Folge Die Rache der Samurai: Nachtrag: Ich mecker über die Rechtschreibung, bin aber keinen Deut besser! Es muss natürlich ruckartig heissen und nicht ruchartig.
Übrigens bot mir "Die Rache der Samurai" immerhin einen neuen Lieblingssatz, der da wäre: "Wenige Augenblicke später knöpften sie die Hosen zu und gingen zurück zu Peter". Ich habe sehr gelacht.

87) Laflamme © schrieb am 02.08.2009 um 15:20:55 zur Folge Die Rache der Samurai: 85: Bully CCE? Meinst du wegen des Internats? Ich habe zwar mit Jimmy Schüler verprügelt und weibliche Nerds abgeschmust, aber irgendwie erschließt sich mir der Zusammenhang nicht. Hättest du World of Warcraft gesagt (wenn ich mal aufraffen würde, die Fotos zu posten) würde ichs verstehen.

88) Friday © schrieb am 06.08.2009 um 16:54:25 zur Folge Die Rache der Samurai: World of Warcraft hab ich nie gespielt. Bully CCE wegen der Internatsatmosphäre. Außerdem wird da auch nur sinnlos herumgeprügelt und unterdrückt, was "Rache der Samurai" schon gleich kommt. Aber "Canis Canem Edit" fand ich tausendmal besser als "Die Rache der Samurai".

89) Friday © schrieb am 13.08.2009 um 22:14:24 zur Folge Die Rache der Samurai: Ist die Beschreibung des Hotelbesitzers, bei dem Bob sich einquartiert hat, eientlich wieder eine Anspielung auf Hitchcock? Ein Mann mit herunterhängenden Wangen?
Allet Jute zum Jeburtstach Alfred!

90) swanpride © schrieb am 14.08.2009 um 09:34:57 zur Folge Die Rache der Samurai: In anbetracht der Tatsache, dass es ein Nevis-Buch ist: Wahrscheinlich. Irgendwo musste er den Hitchcock ja unterbringen.

91) Crazy-Chris © schrieb am 15.08.2009 um 11:39:09 zur Folge Die Rache der Samurai: Tolle Atmosphäre, insgesamt vielleicht etwas zu düster aber gerade dadurch sehr fesselnd. Dazu eine solide Geschichte, Note 2.

92) profiler schrieb am 26.08.2009 um 21:17:27 zur Folge Die Rache der Samurai: Also für Ben Nevis muss ich mal eine Lanze Brechen. Das Buch ist spannend und gut geschrieben, die Atmosphäre sowie die Story sind gut. Ein solides, gutes ??? Buch. (Da ich alle gelesen habe maß ich mir das an) p.s. Da haben sich Ben Nevis oder auch André Minninger schon ganz andere Klopper geleistet.

93) MARXandCAREYfan © schrieb am 31.08.2010 um 13:30:06 zur Folge Die Rache der Samurai: Also mir geht das echt auf den geist, wie sich hier viele über die angebliche "übermäßige gewalt" mokieren. das mit dem spritzenden blut finde ich ehrlich gesagt sogar gut, endlich gehts mal zur sache. zudem unterstreicht seans agressivität seinen charakter. ich meine, der junge erpresst, manipuliert und indoktriniert seine mitschüler, baut ein machtsystem auf.und ist allerdings letztlich selbst nur werkzeug. und gerade die stelle, in der der heiße tee über kisho yates verschüttet wird, zeigt die ergebenheit der wannabees aus der samurai - AG sean gegenüber auf. und an kraftausdrücken wie "arschloch" sollte man sich auch nicht übermäßig stören. das ist wenigstens realitätsnah und zudem noch nicht so gravierend wie der "hurensohn" im finsteren rivalen (da kann man sich meinetwegen streiten, auch wenn selbst das im grunde harmlos ist)... ...ich meine: wollen manche hier bücher für dreijährige? dem genre des krimis würde es nicht gerecht ,wenn man aus shadow stone einen weicheischuppen gemacht hätte. die story ist spannend (und ein stellvertretender schulleiter als drahtzieher - mal was neues), vorhersehbar ist das auch nicht alles, dass mr. hektor dahinter steckte war nicht offensichtlich, lange zeit. peters rachegedanken (die er ja wohlgemerkt sogleich wieder verdrängt, braucht man nicht anzuprangern) und wenn man schon ein kleinkinderbuch haben will, braucht man sich ja auch nicht über den einfach zu lesenden schreibstil beklagen. peter ist doch im prinzip gar nicht der hauptcharakter...so wie ich das erlebt habe, sind alle fragezeichen (auch bob)gleich wichtig und tragen alle ihren teil zur auflösung bei. und es gab schon zu viele fälle in denen peter wesentlich ängstlicher war. story, handlung, atmosphäre: gut. zu viele rechtschreibfehler: ja (wohl großteils tippfehler)... ich dachte auch an hitchcock, als der hotelbesitzer auftauchte...vllt wirklich beabsichtigt, das. spannung: ja. wenn man die kleinen kiddies dieser tage so hört / anschaut werden die wohl kaum von der angeblichen "brutalität" geschockt sein.

94) JupiterCrenshaw schrieb am 17.02.2011 um 17:55:25 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich habe soeben, die auf amazon.de veröffentlichten Hörproben zur Folge 145 gehört und war mehr als enttäuscht, als ich die Stimme des Takashi Yukawa gehört habe! Ich hatte eine scharfe asiatische Stimme erwartet, wie sie beispielsweise in "Schatz der Mönche" zu hören war! Was sich mir jedoch aufbot, war eine typish deutsche Bierbauch-Stimme, die noch nicht mal ihren eigenen Namen richtig aussprechen kann! Ich bin kein Fan von Prejudikationen, jedoch verdirbt mir dieser Fakt bereit im Vorraus die Lust auf die Folge 145 "Die Rache der Samurai" Jupiter Crenshaw

95) Mr.Brian © schrieb am 17.02.2011 um 20:56:32 zur Folge Die Rache der Samurai: Wo sind denn da bitte Hörproben?

96) Mr. Murphy © schrieb am 17.02.2011 um 21:40:09 zur Folge Die Rache der Samurai: Vorhin waren da keine Hörproben. Ich hab beim Hörspiel und bei MP3 geschaut.

97) JupiterCrenshaw schrieb am 18.02.2011 um 19:26:46 zur Folge Die Rache der Samurai: wer suchet der findet!!

98) JupiterCrenshaw schrieb am 18.02.2011 um 19:28:29 zur Folge Die Rache der Samurai: Ihr müsst in der Kategorie "MP3-Downloads" nach "Rache der Samurai suchen" und schon habt ihr die Hörproben! ;)

99) Mr.Brian © schrieb am 18.02.2011 um 20:10:16 zur Folge Die Rache der Samurai: Poste doch mal den Link.

100) Mr. Murphy © schrieb am 18.02.2011 um 20:15:09 zur Folge Die Rache der Samurai: @JupiterCrenshaw: Jetzt hab ichs auch gefunden. Gestern seltsamerweise nicht. Bis auf den von dir kritisierten Sprecher fand ich die Hörproben ganz gut.

101) Mr.Brian © schrieb am 18.02.2011 um 20:48:59 zur Folge Die Rache der Samurai: Die Hörproben klingen schon mal vielversprechend!

102) Jürgen © schrieb am 27.02.2011 um 23:07:51 zur Folge Die Rache der Samurai: War heute auf der RRP zur 145 – „Die Rache der Samurai“ und muss leider sagen, dass auch diese Folge zu den Schwächeren der Serie gehört. Nach doch recht gutem Start verliert sich die Folge im weiteren Verlauf im langweiligen hin und her mit viel Erzählerparts. Wobei ich immer mehr zu der Überzeugung komme, dass her Fritsch einfach nicht zu den Drei Fragezeichen passt. Dieses gänzlich aus der Handlung herausgerissen werden, stört mich mittlerweile in einer Art, die mir den Spaß an den Hörspielen nimmt. Von mir gibt die Note 3 minus. Leider :(

103) JackAubrey © schrieb am 04.03.2011 um 16:20:10 zur Folge Die Rache der Samurai: HÖRSPIEL: Schon die Exposition ist leider nicht sehr gelungen. Das Gespräch mit dem Direktor wird (von langen Musikstücken unterbrochen) an drei Schauplätzen (Schrottplatz, Eiskaffee, Zentrale) hintereinander geführt, ohne die Handlung irgendwie vorankommt. Das Endlosgerede dauert so ungefähr 10 bis 15 Minuten ohne das etwas durch diese Ausführlichkeit gewonnen worden wäre. Warum kürzt A.M. das nicht auf ein Gespräch, in dem kurz und knackig die nötigsten Informationen geliefert werden?!! Schade, bei Zwillinge der Finsternis dachte ich tatsächlich, Herr Minninger hätte sich von der Kritik beeinflussen lassen. Diesmal ist die Vorlage eigentlich gut, aber das Hörspiel mal wieder versemmelt...;-(

104) Scorpion King © schrieb am 04.03.2011 um 17:14:20 zur Folge Die Rache der Samurai: Haben eben die Rache der Samurai gehört und bin enttäuscht. Irgendwie will gar keine Spannung aufkommen und am Ende hatte ich das Gefühl, dass kaum was passiert ist. Die Auflösung kam dann auch sehr abrupt. Die Atmosphäre in dieser Schule hat mir missfallen und ich war eigentlich froh als es aus war. Sprecher wie immer natürlich super. Bei der Musik ist mir aufgefallen, dass kaum noch ältere Stücke vorkommen. Nach den, in meinen Augen guten, Zwillingen der Finsternis nun wieder eine schwache Folge. Allgemein scheinen sich nach meinem Empfinden gute und schlechte Folgen seit der Folge 140 abzuwechseln. Vampire gut, Fußball-Falle schlecht, Tödliches Eis gut, Poker-Hölle schlecht, Zwillinge gut, Samurai schlecht. Aber das ist natürlich subjektiv. Ich hoffe, dass die nächste Folge wieder besser wird. Dieser Folge kann ich leider nur die Note 5 geben.

105) Crazy-Chris schrieb am 04.03.2011 um 19:02:24 zur Folge Die Rache der Samurai: Ein schon wieder ein vermurkstes Hörspiel-Skript mit Endlos-Gelaber ?
Liebe leute bei Europa, liebe Corinna, bitte tut endlich was dagegen ! Stellt Herrn Minninger einen Lektor zur Seite, engagiert einen anderen Skriptschreiber, irgendwie muss dieses Problem doch lösbar sein !

106) Tex schrieb am 05.03.2011 um 13:33:17 zur Folge Die Rache der Samurai: Absolut unglaublich. Eine Viertelstunde und drei Treffen lang wird ausführlich geschildert, wie der Auftraggeber de drei ??? den Job übergibt, und dafür wird ein absolute essentieller Handlungsteil, ohne den man die Auflösung kaum verstehen kann, die nächtlichen Geschehnisse am Ende, einfach aus der Handlung rausgekürzt. Jeder Praktikant würde das geschickter hinkriegen. Es muss doch möglich sein, dem Herrn Minninger, wenn er denn aus unerfindlichen Gründen unbedingt den Job behalten muss, jemanden an die Seite zu stellen.

107) Sawyer schrieb am 05.03.2011 um 13:55:35 zur Folge Die Rache der Samurai: Diese drei Treffen am Anfang sind wirklich das dilettantischste, was ich seit langem gehört habe. Dabei wäre es so einfach das zu kürzen: Beispiel: Direktor kommt auf den Schrottplatz: Ich bin Direktor der Schule Soundso, wir vermissen einen Schüller zwei weitere essentielle Informationen/ Schnitt/ Erzähler: Kurze Zeit später waren die Drei Fragezeichen auf dem Weg in das geheimnisvolle Internat. Nachdem sie Bob in einer kleinen Pension abgesetzt hatten, betraten sie den Burghof [...]ENDE DES VORSCHLAGS Ich verstehe es einfach nicht. Die Folge ist nach diesem Anfang im Prinzip noch schlechter als "Stadt der Vampire", da helfen dann auch keine tollen Record Release Partys, komisch auch, dass die Sprecher überhaupt nichts dabei finden, solche miesen Skripte zu vertonen...

108) JackAubrey © schrieb am 05.03.2011 um 13:57:42 zur Folge Die Rache der Samurai: Vielleicht sollten wir unsere Einwände ja wirklich mal in einem Fax an Europa schicken. Ich ahne nur schon, wie die Antwort lauten wird: Millionen sehen es anders...

109) Yano schrieb am 05.03.2011 um 17:41:28 zur Folge Die Rache der Samurai: Und hier ist schon der Erste. Naja, bzw ich fand die Folge als Hörspiel eigentlich ziemlich gut und stimmig. Nur am Ende merkte man auch als nicht Buchleser das da zu viel (zusammen)gekürzt wurde, was einen leicht faden Beigeschmack hinterlässt. Also bis auf die letzten 15 Minuten eine tolle Folge.

110) Sawyer schrieb am 05.03.2011 um 18:03:30 zur Folge Die Rache der Samurai: Naja, wenn die ersten 15 Minuten nur geredet wird, und die letzten 15 Minuten auch daneben sind (so weit habe ich dann nicht mehr gehört, bin eingeschlafen), bleibt ja nicht mehr viel übrig, was toll sein kann

111) dcc © schrieb am 05.03.2011 um 20:50:02 zur Folge Die Rache der Samurai: Klar, kein Meisterwerk diese Folge. Aber ich fand es gar nicht SO schlimm. Es wird zu viel geredet insbesondere am Anfang und generell gefallen mir die modernen oder asiatisch angehauchten Musiken nicht. Aber dafür fand ich die Folge relativ stimmungsvoll. Die Burg, die merkwürdigen Samurai, vor allem der Teil im Turmraum war spannend. Leider hat das ganze einen großen Haken: Es wird praktishc nicht ermittelt. Ich war total verblüfft als es aufs Ende zuging, denn ich hatte das Gefühl, dass Justus und Peter eigentlich keinen Schritt weitergekommen sind und auf ein mal die Auflösung kommt. Das ist bei 60 Minuten Laufzeit mal wieder bemerkenswert. Noch erschreckender ist aber, dass Bob mal eben für 30 Minuten komplett vergessen wird. Prinzipiell fällt mir noch wie bei vielen neuen Folgen auf, dass die Stimmen der Gastrollen total austauschbar sind. Ob Lehrer oder Mitschüler - hier klingt jeder wie ein x-beliebiger Soapdarsteller. Das Problem dabei ist, dass man gar nicht selbst mitknoblen will und kann, da man schon die Rollen nicht unterscheiden kann. Wieder der Vergleich zum perfekten Karpatenhund, wo jede Rolle der potrenziellen Verdächtigen total unverkenntlich gesprochen wird...

112) David Hume schrieb am 05.03.2011 um 21:01:43 zur Folge Die Rache der Samurai: Die Serie ist mal wieder am Boden. Seit einem Jahr - dem hoffnungsvoll stimmenden "Pfad der Angst" - erscheinen in der regulären Reihe nur noch Hörspiele, die grausam oder gerade noch einigermaßen hörbar sind, aber etwas auch nur halbwegs Überzeugendes ist nicht mehr dabei. Dieses Hörspiel ist trotz des zum zigsten Mal miserablen Skripts nicht mal das schlechteste, das letzte war ja noch übler. Lieblos, einfallslos, billig und traurig.

113) ponchomelle © schrieb am 05.03.2011 um 23:39:13 zur Folge Die Rache der Samurai: Auf http://www.dreifragezeichen.de/ kann über die Qualität der neuen Folge "Die Rache der Samurai" abgestimmt werden. Zur Auswahl stehen: Sehr gut! Mittel! & Doof!

114) Jürgen © schrieb am 06.03.2011 um 14:10:49 zur Folge Die Rache der Samurai: @ponchomelle, wobei auf dreifragezeichen.de über die Folge 144 (Zwillinge der Finsternis)abgestimmt werden kann, nicht über die 145. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob Europa hier ein Fehler bei den Nummern unterlaufen ist.

115) MPM © schrieb am 06.03.2011 um 14:13:46 zur Folge Die Rache der Samurai: Nein, das ist kein Fehler. Die Umfrage läuft ja auch nur noch bis morgen und ist seit der Veröffentlichung von Folge 144 drin ;)(AHt ja auch schon über 700 abgegebene Stimmen)
Wahrscheinlich kommt dann morgen die Umfrage zur neuen Folge..

116) ponchomelle © schrieb am 06.03.2011 um 18:51:11 zur Folge Die Rache der Samurai: ups, ja da hab ich mich geirrt... sorry

117) Hawa schrieb am 07.03.2011 um 11:52:01 zur Folge Die Rache der Samurai: Eine Mischung aus die Jungs von Burg Schreckenstein, Hui Buh und Denn sie wissen nicht was sie tun. Ich finds gut. Schöne Stimmung, gute Sprecher (das mit den Kritik von wegen Soap-Darsteller ist aber trotzdem nicht von der Hand zu weisen) und besser nachvollziehbar als die Zwillinge d Finsternis. Mal wieder ein schönes "out of office"-Abenteuer.

118) DerBrennendeSchuh schrieb am 07.03.2011 um 19:50:06 zur Folge Die Rache der Samurai: Unglaublich, daß es so schwer sein soll, ein Skript wenigstens halbwegs spannend zu gestalten. An Action fehlt es dieser Folge ja nicht. Im Hörspiel wurde aber ausgerechnet die...MAL WIEDER weggelassen! Unfaßbar! Der Schwertkampf - nur "Wuuusch!" zu hören. Menschenskind, die fuchteln da nicht nur in der Luft herum, die (Holz-)Schwerter knallen auch mal aufeinander, was im Allgemeinen auch zu hören ist! Der Absturz über die Kante, Peters Kampf auf dem Plateau...was ist da eigentlich passiert? Ausgerechnet an solchen Stellen wird extrem gekürzt. Dafür WIEDER MAL ein völlig verlaberter Anfang, wie schon beschrieben: 15 Minuten für 3 Treffen, die man auf eins hätte reduzieren können. Warum ist am Anfang eigentlich soviel geändert und dazuerfunden worden? Die Tyrannei Seans wird überhaupt nicht deutlich, u.a. weil alle Charaktere sehr blaß dargestellt werden und praktisch nichts passiert, was darauf hindeutet, daß er alle unterdrückt und nicht nur Justus und Peter. Hätte nicht wenigstens ein Hauch der durchgehenden, hammerharten Bedrohungsstimmung für die zwei ?? auf der Burg erhalten bleiben können? Einmal Maden hier, einmal Regenwürmer da? Lachhaft, wenn man das Buch kennt! Und das ist dann auch das Urteil für das Ergebnis.
Daß Justus und Peter eigentlich nicht ermitteln, ist dem Buchautor Ben Nevis anzulasten, nicht André Minninger. Die Musik fand ich nicht so schlecht, aber auch nicht besonders passend. Allerdings waren die Einspielungen teils viel zu lang, genau wie manche Szene, in der einfach nix zu hören ist! Ich habe jetzt keine Lust, extra noch mal nachzuhören, aber es kommt leider (wie auch hier) immer wieder vor, daß Dinge wie das Aufschließen einer Tür, das Öffnen eines Briefes oder das Gehen auf einem Gang eine gefühlte Minute dauern. Das ist für meinen Geschmack nicht hörspielgerecht, weil man dasitzt und stutzt, warum es nicht weiter geht. Und leiert meine Anlage oder hat Thomas Fritsch extra langsam gesprochen?
Was mir ohne Ende auf den Zeiger ging, war das geradezu "ohrenbetäubende", weil ständige "Ah!", "Hm", "Mhm", "Öhö", "Ähä", "Ahaaa", "Höööööhm", "Hä?", "Hu!" und "Ähm".

119) AsleepInTheDeep schrieb am 07.03.2011 um 20:20:22 zur Folge Die Rache der Samurai: Soho. Finde die Folge eigentlich ganz gut. Hatte wegen der schlechten Bewertungen aber auch nicht viel erwartet. Story ist OK, Atmo und Musik gut und die Sprecher sind sogar sehr gut. Anfang zäh, Ende zäh aber irgendwie doch spannend. Die Rache der Samurai ist deutlich deutlich deutlich besser als die Zwillinge der Finsternis! Das muss mal gesagt werden. Hab auch noch eine Frage: Da ich das Buch nicht gelesen haben würde mich interessieren was denn alles rausgekürzt wurde? Sind es Stellen die zur Handlung beigetragen haben(wie in Geisterzug oder Schatz der Mönche) oder eher sinnlose Äction-Szenen die die meistens dünne Story kaschieren sollen (wie in Fels der Dämonen)?

120) David Hume schrieb am 07.03.2011 um 20:25:58 zur Folge Die Rache der Samurai: Schlechter als "Zwillinge" geht ja auch kaum, da muss schon alles passen.

121) Josuah Parker © schrieb am 07.03.2011 um 20:50:39 zur Folge Die Rache der Samurai:

Ich muss mir die Folge noch mal anhören, aber schon nach dem ersten Durchlauf hatte ich das Gefühl, das etwa 70% des Buches (der gesamte Bob-Teil im Dorf, die Gespräche und Aktionen von Just und Peter mit ihren Mitbewohnern, der Geheimgang, die Figur des Kisho Yates, Zenos Geheimnisse, Seans Intrigen, die Hausmeister-Parts sowie der Charakter Claw an sich, die Informationen zu René Billstadt (Wer bitte?) und der nur im Nebensatz erwähnte Sadamori) einfach weggefallen sind.

Zwei Dinge die mir sofort aufgefallen sind weil sie in der Luft hängen im Hörpsiel:

1. Warum droht Sean Peter nach dem Schaukampf, er solle sich hüten, so etwas noch einmal zu machen? Was? Wieso, weshalb, warum? Kann man im Buch wunderbar nachlesen!

2. Warum ist Zeno plötzlich wie ausgewechselt und hilft Just und Peter? Ein Klon? Eine Maske? Man weiß es nicht! Oder liest es im Buch nach.

Und mal doof gefragt: Wer ist eigentlich Keko, der in der Sprecherliste auftaucht? Ein Wal oder doch eher Justs Zimmergenosse Kisho Yates, der im Buch eine durchaus wichtige Rolle spielt, im Hörspiel aber irgendwie nicht stattfindet? Oder hab ich ihn nur überhört?

Ich sag ja, ich muss es mir noch einmal in Ruhe anhören, aber nach dem ersten Eindruck hab ich hier ein Buch mit den ersten 25, den letzten 10 und ein paar wenigen Seiten in der Mitte vorliegen, wenn es nicht eine CD wäre.

Gruß Josuah Parker

122) AsleepInTheDeep schrieb am 07.03.2011 um 21:44:40 zur Folge Die Rache der Samurai: Danke für die schnelle Antwort Josuah. Sehr interessant. Da fehlt ja anscheinend wirklich die Hälfte. Habe mir grad das Buch bei Amazon bestellt um alle Zusammenhänge zu verstehen...

123) Friday © schrieb am 08.03.2011 um 01:40:53 zur Folge Die Rache der Samurai: Piep piep, kleiner Satellit... Ähnlich wie die Gesangskarriere des ehemaligen Popsternchens Blümchen alias Jasmin Wagner geht auch der Esprit neuer drei ??? Hörspiele erbarmungslos den Bach runter. Das aktuelle Beispiel "Die Rache der Samurai" ist erneut ein Beweis dafür, wie einfallslos und unspektakulär man ein Hörspiel inszenieren kann. Lieblos, langweilig, viel inhaltsloses Geschwafel und eine viel zu lange Spielzeit zeichnen diese Folge aus. Statt kurz und knackig auf den Punkt zu kommen, wird eingangs erstmal ewig um den heissen Brei rumgeredet. Bis die Folge Fahrt aufnimmt, ist schon die Hälfte der ersten Kassettenhälfte vorbei.
Es macht jetzt auch nicht viel Sinn die Folge komplett auseinander zu nehmen und jede Kleinigkeit unter die Lupe zu nehmen, unterm Strich bleibt die Wertung "Unteres Mittelmass" und das ist eigentlich die schlimmste Wertung, die man geben kann, den sie ist ja noch nicht mal ein Totalausfall. Auf die Dauer sind mittelmässige Hörspiele aber echt ermüdend, selbst Folgen wie "Todesflug" haben durch ihren Trashfaktor einen Wiederhörwert, aber was soll ich mit einer Folge, die stumpf und stupide vor sich hinplätschert? Bei "Todesflug" weiss ich beispielsweise: "Ah, das ist die Folge, in der sie von diesem verrückten Doktor in der Wüste gefangen gehalten werden und Bob fliegt ins Weltall. Grottenschlecht, hab ich jetzt Lust drauf", aber was bietet mit bitte "Die Rache der Samurai" ? "Ach ja, das ist die Folge, in der sie am Ende eine Viertelstunde lang über die fragwürdigen Motive der beiden Bla Bla Bla belanglose Scheisse!". Nein, danke!
Das Buch war ja schon nicht so der Brüller, allerdings versagt das Hörspiel komplett darin, die Internatsatmosphäre einzufangen, die noch das Beste am ganzen Buch war. Man kann sich auf Dauer des Eindrucks nicht erwehren, dass Vorlagen von Ben Nevis besonders unglücklich umgesetzt werden. Da werden kurzerhand die spannendesten Szenen gekürzt und trocken nacherzählt. Die Auflösung dagegen wird bombastisch in die Länge gezogen. Da helfen auch ironische Bemerkungen wie "Komm auf den Punkt, Bob" oder "Schönes Schlusswort und ausnahmsweise mal nicht von mir" nichts, sie unterstreichen eher die Erbärmlichkeit des Endprodukts.
Bobs Bemerkung "Tolle Wurst" ist übrigens in dem Punkt interessant, weil ich grade erst vor dem hören von "Rache der Samurai" die TKKG-Folge Nr. 169 "Tatort Dschungel" gehört habe. Und was sagt der liebe Klösschen an der einen Stelle? "Tolle Wurst"! Wieder mal ein Insidergag, der im Tonstudio Körting für wahre Schenkelklopfer sorgt, während die anderen Sprecher sich in einem "Bittäääää?!-Contest versuchen.
Ich bin zu müde für ein Fazit, vielleicht bin ich auch nur resigniert von einem weiteren belanglosen Hörspiel dieser einst so tollen Serie. Um mich zu trösten werde ich vermutlich zu einer Folge aus dem 40er Bereich greifen, da weiss ich wenigstens, was ich habe.
Meine Wertung: 4 von 10 Punkte, viel zu grosszügig, ich weiss.
PS: Mit "Die Rache der Samurai" verabschiedet sich Ben Nevis in Hörspielform übrigens erstmal wieder für eine Weilchen, die nächste Vorlage von ihm wird erst 2012 als Hörspiel erscheinen.

124) Fusti schrieb am 08.03.2011 um 12:44:22 zur Folge Die Rache der Samurai: Siebzig bis achtzig Minuten sind auf keinen Fall zu lang für ein ???-Hörspiel, aber diese Spielzeit gälte es nicht selten auf eine andere Art zu füllen! Da finden sich zu viele endlose Labereien (die mitunter sogar künstlich aufgebläht werden mit redundanten Dialogfetzen oder ganzen Dialogstrecken, die es im Buch gar nicht gibt). André Minninger schafft es leider ein ums andere Mal, die im Vergleich zu den Klassikern opulente Spieldauer nicht gut zu nutzen und läßt immer und immer wieder spannende, wichtige, interessante Handlungsbestandteile weg – ich verweise hier auf Joshuas Beitrag 121, wo man zahlreiche solcher Elemente aufgezählt bekommt, die es nicht durch Minningers Scherenhände geschafft haben und Platz machen mußten für ausgedehnte Sequenzen, die man auch in einem Drittel der Zeit hätte abhandeln können. Es ist stets aufs Neue schade, daß man aufgrund der unzulänglichen Skripterstellung auf so viele Handlungsbögen verzichten muß, die einem das Lesen des Buches zu versüßen wußten.

125) Crazy-Chris schrieb am 08.03.2011 um 13:37:13 zur Folge Die Rache der Samurai: Da muss ich Fusti zustimmen. Ich mag es auch, wenn ein Hörspiel 60 oder 70 Minuten aufweist (die meisten Kalssiker-Folgen sind mir entschieden zu kurz).
Aber: Diese 70 Minuten müssen dann auch sinnvoll und harmonisch gefüllt sein. Daran kranken die Hörspiele leider oft - die ersten 50% des Buchs nehmen 80% der Hörspiel-Laufzeit ein, was dann logishcerweise zu Längen und Langeweile führt. Die restlichen 50% des Buchs werden dann in den Schluß des Hörspiels reingequetscht, so dass oftmals die Zusammenhänge durcheinander gehen.

126) Mr. Murphy © schrieb am 08.03.2011 um 13:57:41 zur Folge Die Rache der Samurai: Diese Hörspielfolge ist aber "nur" 62 Minuten lang. Ich hab den Eindruck, der Trend geht zu 60 Minuten Spielzeit, denn bis auf "Zwillinge der Finsternis" gehen die letzten vier Hörspiele zwischen 58 und 62 Minuten...

127) Fusti schrieb am 08.03.2011 um 14:10:51 zur Folge Die Rache der Samurai: Was mir persönlich zu kurz ist! Vor allem, da ich als jemand, der auch die Bücher liest, darum weiß, was in den Hörspielen alles fehlt und/oder irrsinnig verzerrt wird.

128) Josuah Parker © schrieb am 08.03.2011 um 14:24:05 zur Folge Die Rache der Samurai:
Ich bin gerade dabei das Buch für einen Vergleich zu lesen und es ist erschreckend, wie viel schon nach dem ersten Drittel des Buches gar nicht im Hörspiel stattfindet.

Auch habe ich zwei Stellen gefunden, in denen sich die Hörspielszene völlig ohne Not von der im Buch unterscheidet, z.B. Justs und Peters erste Begegnung mit der Samurai AG. Ich frage mich warum da was geändert wurde, denn an der Länge oder einem Anpassen Müssen für den Rest der Geschichte liegt es definitiv nicht. In der Szene hab ich mich allen Ernstes gefragt, ob Herr Minniger das Buch beim Schreiben des Skriptes wirklich vor sich liegen hatte oder ob solche Momente eher aus seinem Gedächtnis stammen.

Es ist für mich unverständlich warum bei einer absolut überschaubaren Anzahl von Personen im Buch, Charaktere wie Kisho Yates weggelassen wurden, andere nur zum Bruchteil beschrieben wurden und manche allerhöchstens in einem Nebensatz Erwähnung finden.

Eigentlich sollte ich ja André Minninger dankbar sein, dass er die Szene, in der Peter brutal zusammengeschlagen wird, einfach durch eine Tüte Maden und angedeutete Streicheleinheiten ersetzt hat, aber wenn ich mir dann vor Augen führe, dass gerade diese Brutalität wichtig ist, um etwas mehr vom Verhalten der Samurai AG zu verstehen, dann wundere ich mich schon. Dazu kommt noch, dass der unmittelbar davor angesiedelte erste Ausflug Peters zum verbotenen Turm, sowie seine Beobachtungen dort gleich ganz der Schere zum Opfer fielen. Ebenso die Nachfolgende Szene, die erklärt, warum Zeno sein Verhalten allmählich ändert.

Ich begreife nicht, wie man bei mehr Laufzeit als in den alten Folgen immer weniger Inhalt transportieren kann! Früher haben die Kürzungen nur selten offene Fragen hinterlassen, heute werden über das Buch verteilte Handlungsstränge und Charaktere, die einen nicht unwesentlichen Anteil am Geschehen haben, einfach weggelassen, ohne Sorge dafür zu tragen etwaig entstehende Logik- oder Plotlücken zu schliessen. Ich versteh das einfach nicht!

Mit meiner 70%-weniger-Schätzung lag ich bis zur Hälfte des Buches nicht verkehrt. Irgendwie erschreckend! Der Flair, die Atmosphäre der Bedrückung, Unterdrückung und Gewalt, die das Buch ausmacht, findet irgendwie nicht statt, bzw. kommt kaum auf. Sie wird allenfalls punktuell angedeutet. Hier reisst zum Glück der Sprecher des Sean so einiges raus.

Gruß Josuah Parker

129) achterbembel © schrieb am 08.03.2011 um 14:45:45 zur Folge Die Rache der Samurai: Habe das Hörspiel erst einmal gehört. Fand es gar nicht mal soooo schlecht. Aber die hier bereits angeführten Kritikpunkte teile ich uneingeschränkt: zu lange Einführung, stimmlich nicht unterscheidbare Nebenfiguren, Auflösung im Schnelldurchlauf und der verschwundene Bob. Auch Peter's Schwertkampf hätte besser rüber gebracht werden MÜSSEN. Ich habe jedenfalls nicht mitbekommen, was da genau passiert ist (damals beim Aztekenschwert durfte ich noch Zeuge jeder einzelnen Backpfeiffe für Skinny sein), was ich schade finde. Ohne das Buch zu kennen denke ich, dass man aus der Vorlage mehr hätte machen können.

130) JackAubrey © schrieb am 08.03.2011 um 15:45:45 zur Folge Die Rache der Samurai: @128 Das Problem bei der Arbeit von André Minninger ist, dass er offensichtlich ohne viel Zeit und Mühe seine Skripte zusammenbastelt. Wenn Szenen vorkommen, dann werden sie oft eins zu eins aus dem Buch übernommen (wenig Arbeit, kann man fast abschreiben), das führt dann dazu, dass andere Szenen komplett gestrichen werden müsse (weil sonst alles zu lang werden würde). Ein echtes Umarbeiten der Vorlage in ein Hörspiel würde viel mehr Arbeit machen (sinnvolle Dialoge müsste teilweise neu geschrieben werden). Außerdem müsste alles immer wieder perfektioniert werden, bis der Rythmus stimmt (wie bei einem Filmdrehbuch). Bei Minninger fehlt die Zeit und wohl auch Lust für diese anspruchsvolle Arbeit. Das Skript wirkt, als hätte er mal angefangen, parallel zum Buch die ersten drei (!) Szenen geschrieben, dann gemerkt, dass schon fast die Hälfte der ersten Seite "vergeben" ist und im folgenden radikal gekürzt, anstatt die Exposition zu überarbeiten. Ich glaube nicht, dass es Herr Minninger nicht besser kann, sondern das er einfach keine Lust hat. Warum? Weil er nichts dadurch gewinnen kann, die Hörspiele verkaufen sich durch eine Top Arbeit von seiner Seite auch nicht besser und einen Preis wird er auch nicht gewinnen. Und für eine Entlassung ist es wohl nach all diesen "Verfehlungen" jetzt auch zu späz, zumal Frau Körtig ganz offensichtlich auch kein Gespür mehr für den Rythmus, oder jegliches Interesse verloren hat.

131) Crazy-Chris schrieb am 08.03.2011 um 16:02:33 zur Folge Die Rache der Samurai: Diesen Eindruck habe ich auch. Fast jedes der letzten Hörspiele klingt zunächst wie eine 1:1 Vertonung des Buches. Irgendwann scheitn man dann festzustellen, dass man nur noch wenig Restlaufzeit zur Verfügung hat, aber einen Großteil der Buchszenen. Dann wird die Schere ausgepackt und relativ großzügig gekürzt, damit das restliche Buch noch in die verbleibende Restlaufzeit reinpasst.

132) Josuah Parker © schrieb am 08.03.2011 um 16:30:53 zur Folge Die Rache der Samurai: @ 130 Ich sehe es eigentlich genauso, daher war ich ja so verwundert, als ich die Szenen fand, die sich in verschiedenen Details von der Buchvorlage unterschieden ohne das es einen zwingenden Grund dafür gab. Diese Szene in der Just und Peter den Schwertkampf beobachten und dann entdeckt und gestellt werden ist das beste Beispiel! Da habe ich wirklich das Gefühl, die muss aus dem Gedächtnis Minningers entstanden sein, denn hätte er sie 1 zu 1 kopiert, was problemlos möglich gewesen wäre, da sie gleich lang und gleich bedeutend für den Rest der Geschichte geblieben wäre, wäre so etwas doch nicht passiert!? Hör Dir die Szene mal an und vergleiche mit dem Buch...ich kann die Änderung absolut nicht nachvollziehen, schon gar nicht, wenn AM sie einfach nur abgeschrieben hätte. Daher mein Staunen.

133) Hawa schrieb am 08.03.2011 um 17:10:48 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich finde das Thema ganz spannend, weil es aussergewöhnlich ist. Ich kenne jemanden, der einen kennt, (hüstel) der Kendo und Iaido macht. Daher kann ich mir die die Kleidung und das manirierte Verhalten der "Samurai-AG"-Mitglieder, die darüber hinaus ja auch noch jugendlich sind (Gott weiss, was die Pubertät aus den Jungs machen kann) sehr plastisch vorstellen. Schade finde ich, dass ich mir zwar Justs Gespräche mit seinem Zimmerkollegen vorstellen kann, es aber im Hörpspiel nicht geboten bekomme. Positiv ist meiner Meinung nach, dass hier endlich wieder Atmosphäre durch die genug lauten Geräusche rüberkommt. Bei der Kampfszene zum Beispiel. Ausserdem kann man da ganz gut hören, dass Peter zum Schluss ordentlich verteilt!

134) Phony McRingRing © schrieb am 08.03.2011 um 18:53:13 zur Folge Die Rache der Samurai: 15 Minuten Gelaber. OK, irgendwie war das in Ordnung, denn die Atmosphäre gefiel mir. Auch das "Internatsfeeling" und so. Aber plötzlich verändert sich alles. Wieso hören die Feinseligkeiten auf? Wieso ist Zeno so hilfsbereit? Wieso gibt es (obwohl massig Action in der Vorlage ist) keine Action? Eine Samurai-Folge und keine Action. Das ist wie eine Kaffee-Fahrt mit 60 Rentnern in einem Ferrari; zu eng und viel zu lahm. Aber hey! Es gibt keine Tonfehler, das ist doch wenigstens schon mal etwas...

Süß übrigens, wie Europa gleich im Vorfeld die Ablederei für sich selbst abmildert. Die schlimmste Antwort ist "Doof", wenn man abstimmen will; wow, da kann man als Kunde ja sehr präzise zu Werke gehen, wenn das Nächstbessere schon "Mittel" ist, und direkt davor schon "Sehr gut" kommt. Sehr undifferenziert. Ja, ich weiss, man kann da auch nicht 10000 Alternativen anbieten und es jeder Abstufungsgruppe recht machen. Aber DREI solch läppische Alternativen? Wenigstens eine Skala von 0 bis 10 hätte man wählen können - aber da wusste man wohl schon vorher, in welche Richtung sich das verschieben würde, häh? Naja, "die Millionen von Anderen" kaufen es schon - ICH nicht mehr. Ich weiss noch, wie ich bei DIE DR3I immer meinte, dass man doch mal wieder einen echten Knaller bringen könnte, weil die Folgen zwar ganz gut, aber nicht richtig gut wären. Aber dass man aus zahlreichen wirklich guten Büchern nur Mittelmaß und Prütt zusammenrührt - auweia. Auf meine 7€ müsst Ihr in Zukunft verzichten, Europa. Ich weiss, ich bin ein Unverbesserlicher und ein Meckerfatzke, und alle anderen mochten die Folge. Möglich. Aber 7€ sind 7€ - davon kaufe ich mir lieber irgendwas anderes, als die nächsten ???-Folgen durch Mitfinanzierung auf dem Gewissen zu haben. Denn ein reines Gewissen ist gutes Ruhekissen, oder wie das hiess.

135) luca94 © schrieb am 08.03.2011 um 20:47:53 zur Folge Die Rache der Samurai: @Phony: GENAU das hab ich auch gedacht, als ich die Abstimmung mir angeschaut habe. Aber wenigstens KANN man überhaupt etwas negatives sagen. Nach meiner KO-Behandlung konnte ich zwischen folgenden Optionen wählen: Die Behandlung verlief: Exzellent, außergewöhnlich gut, sehr gut und gut. *gg*

136) Mr. Murphy © schrieb am 08.03.2011 um 21:58:43 zur Folge Die Rache der Samurai: Japanische Schwertkämpfe

Im neuesten Fall der drei ??? geht es mal wieder um ein bisher ungenutztes Thema. Internatsschule und japanische Kampfkunst Samurai. Die Geschichte ist interessant und teils actionreich. Die Atmosphäre hat mir gefallen. Leider wurde das Buch ungünstig gekürzt, sodass interessantes und einiges wichtige fehlt. Dafür ist der Anfang leider zu ausführlich geraten.

Die Sprecherleistungen sind ganz in Ordnung. Einen Ausfall gibt es nicht zu verzeichnen. Die Hauptsprecher sind gewohnt erstklassig. Von den Gastsprechern ist der bekannteste Peter Buchholz, einer der Europa-Altstars. Er gefällt mir in der Rolle des Anthony Fender. Desweiteren ist noch Wilfried Diallaz ein bekannter Schauspieler, der mal im "Großstadtrevier" mitgespielt hat. Im Hörspielbereich ist er mir noch nicht begegnet und er taucht auch nicht in der Sprecherdatenbank dieser Seite auf. Er spricht den Internatsdirektor Takasi Yukawa. Seine Sprecherleistung hat mir sehr gut gefallen. Jasmin Wagner kennt man zwar auch, aber hauptsächlich als Sängerin. Sie ist in einer Nebenrolle (Mandy) zu hören. Auch die weiteren Gastsprecher sind gut. Thomas Fritsch als Erzähler ist befriedigend.

Die Zwischenmusiken von STIL sind hervorragend. Geräusche und Effekte sind ausgezeichnet.

Fazit: Eine interessante Geschichte wurde leider nicht optimal in ein Hörspiel umgesetzt. Note 3 Minus gebe ich für das Hörspiel.

137) Big Barney schrieb am 08.03.2011 um 22:42:41 zur Folge Die Rache der Samurai: @136: Allerdings heisst der gute Mann "Dziallas" und nicht "Diallaz", wie er fälschlicherweise in der offiziellen Sprecherliste geschrieben wurde. Schon traurig, dass EUROPA solche Fehler nicht vor dem Druck findet und korrigiert...

138) kaeptn kidd © schrieb am 09.03.2011 um 09:39:51 zur Folge Die Rache der Samurai: … zumal es nicht gerade selten vorkommt, wenn ich mich nicht irre.

139) Josuah Parker © schrieb am 09.03.2011 um 11:47:58 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich sag nur Keko! Eine Figur die es nicht gibt, gesprochen von einem Mann den man nicht hört. %-/

140) Hoang Van Dong © schrieb am 09.03.2011 um 21:25:55 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich finde alle die mit Minningers Arbeit nicht zufrieden sind sollten das Europa auch mitteilen. Stimmt einfach auf dreifragezeichen.de für die Folge 145 "doof" ab. Lg Hoang Van Dong PS Ich versteh nicht wie sehr gut, und doof gleichauf liegen???Ob da wohl jemand nachgeholfen hat???

141) Laflamme © schrieb am 09.03.2011 um 21:37:20 zur Folge Die Rache der Samurai: Bei Europa wundert es mich höchstens, daß überhaupt wer auf mittel oder doof gedrückt hat. Das alte Gästebuch fand da ja auch die hinterletzte Müllfolge noch ganz supi.

142) Mr. Murphy © schrieb am 09.03.2011 um 22:19:54 zur Folge Die Rache der Samurai: Wenn euch die Bewertungsmöglichkeiten auf der EurOPA-Seite nicht gefallen, stimmt doch einfach hier ab unter "Bewertungen". Da gibts sechs Auswahlmöglichkeiten.

143) Phony McRingRing © schrieb am 10.03.2011 um 10:14:41 zur Folge Die Rache der Samurai: Ja, nur ahne ich die Rechnung wieder: 100x sehr gut und 100x doof. Dass addieren wir und teilen es durch 2, macht also 100x mittel. Und 100x mittel heisst, dass eigentlich alle irgendwie zufrieden waren, denn wenn der Durchschnitt die Folge durchschnittlich findet, ist sie zumindest nicht schlecht.

Ich weiss, das ist billige Häme, aber Europa hat in den letzten Monaten sowas von einen Imageschade bei mir erlitten, dass ich gar nicht weiss, wie die das wieder gut machen können. Ausserdem: Wenn die UNS die Schuld geben, wenn DIE Mist machen, dürfen die sich über sowas nicht wundern.

144) Stormtrooper © schrieb am 11.03.2011 um 21:03:53 zur Folge Die Rache der Samurai: der Tag hatte so schön angefangen. Ich betrat den Laden meines Vertrauens voller Vorfreude auf eine Hörspiel-Folge, die nicht auf einer... nunja "Story" von Herrn Sonnleitner beruht. Ansonsten unvoreingenommen, erstand ich nun ein Exemplar der Folge "und die Rache der Samurai", das Buch dazu kannte ich nicht. Ohne zu zaudern schob ich nun den Tonträger in meinen Kassettenspieler, um mich begeistern zu lassen. Zumindest hatte ich letzteres vor... dazu kam es jedoch nicht. Liegt es vielleicht daran, dass ich von vornherein zu hohe Erwartungen hatte? Nach den viel zu vielen Griffen ins Klo der letzten Zeit wünschte ich mir doch lediglich einen guten zum Hörspiel vertonten Fall. Und auch der Samurai-Titel versprach einiges. Und ich habe zumindest gelernt, dass man das was man verspricht auch halten muss. Nundenn, kommen wir endlich zum Hörspiel, ich versuche es möglichst knapp zu machen und die ersten Gedanken niederzuschreiben, die mir nach dem Akustischen Verzehr dieser MC zwischen den Ohren herumspukten. Der erste Gedanke war: Hä? Hab ich was verpasst? Irgendwas stimmt doch da nicht... und meiner meinung nach stimmt da so einiges nicht. Der Fall an sich: die ??? bekommen den Auftrag, herauszufinden, was mit Percy passiert ist. Schön und gut, nur tun sie das nicht, bzw nicht aktiv, mit anderen Worten, nicht so, dass der Hörer es mitbekommt. Wenn sie mal was machen, wird es nacherzählt. Und da liegt meines Erachtens der Hund begraben bei diesem Fall (und leider auch jegliche Spannung): Es passiert irgendwie nichts, und alles DAS doch passiert, erfährt der Hörer im Nachhinein, entweder durch den Erzähler, oder durch die Protagonisten: Peter: "Sie haben mir einen Streich gespielt, mein Bett war voller Maden" Die Szene hätte man bestimmt gut und gruselig hinbekommen. Bob: "Ich wurde niedergeschlagen und dann..."; Justus: "...er kam an dieser Hütte vorbei, sah Percy und machte ein Foto"... Wie gesagt, ich kenne das Buch nicht, weiss daher nicht, ob es dort auch so war. Nundenn, seis drum. Weiteres Manko, was mich an vielen zuletzt erschienenen Hsp ankotzt: Wenn seite A zuende ist, und damit meine ich wenn das Hörspiel zuende ist, nichts mehr zu hören ist, aber die Kassette eben noch weiterläuft bis es Klick macht, und man umdreht, ist Seite B bereits mindestens ne Minute am Laufen. Dies war hier sehr extrem der Fall und ich habs dann nochmal probiert und habe die Seite A auslaufen lassen. Es vergeht eine Menge Zeit, bis es "Klick" macht und ich offiziell umdrehen darf. War das früher auch so extrem? Oder kommt mir das jetz nur so vor? Kommen wir zum Positiven Aspekt: Die Gastsprecher sind gut und mir gefiel auch, dass man beim Schuldirektor auf einen klischeehaften Asia-Akzent ála Poker-Hölle verzichtet hat. Allerdings kommt es mir so vor, als ob in der SPrecherliste wieder ein Phantomsprecher aufgetaucht ist. Wer ist Keko? Und sagt der was? Hab ich den aufgrund meines während des Hörens erlahmten Interesses nicht wahrgenommen? Wenn das so ist: Schwamm drüber. Sehr gefreut habe ich mich persönlich über Michael Lott, dass der gute Mann auchmal wieder randurfte. Hat mir wie immer gefallen, der hat was aufm Kasten (aber ich wusste sofort dass er Dreck am Stecken hat, weil Michael Lott bei ??? und TKKG meistens fiese Typen spricht). Mit "Blümchen" hatte man dann auch noch den Oblogatorischen Folgen-Prominenten dabei; sie hat aber einen guten Job gemacht. (Endlich) das Fazit: Ich war sehr sehr enttäuscht von der Folge, habe mehr erwartet. Die Folge lässt für mich einen roten Faden vermissen, nichts passiert wirklich, und gleichzeitig passiert ganz viel ohne dass man es mitbekommt. Der Fall an sich...naja, mit Samurai hätte man sicher mehr machen können. Die Auflösung hat mir dann entgültig die Stimmung verhagelt, alles wird ruckizucki aufgelöst, ohne dass man eine Chance hatte ansatzweise mitzutüfteln. Musik und Sprecher waren gut, die Sounds eher mau (vor allem beim Schwertkampf). Alles in allem erhält das Hörspiel von mir ne 4 - ich weiss nich ob das Buch schon so mau war, oder ob Minni es einfach mal wieder verkorkst hat. Ich nehme jetzt einfach mal letzteres an, um mir das letzte bisschen Hoffnung zu erhalten, das mir in der aktuellen ???-Zeit erhalten geblieben ist.

145) Hitchcockerspaniel © schrieb am 12.03.2011 um 10:22:51 zur Folge Die Rache der Samurai: Ist das schon wieder so mit ewigen Leerlauf auf Seite A der MC?! Hab sie mir noch nicht besorgt, aber ich hab das jetzt auch schon öfter bei den letzten 20 MC Folgen angeprangert und darauf aufmerksam gemacht. Soweit ich mich erinner, hat Corinna sogar mal drauf geantwortet und gemeint, sie seien bemüht, die Tapeseiten immer gleichlang zu bespielen und dass das ab und an mal vorkommen könnte. Aber das ist jetzt gefühlt echt schon mindestens zum 10.Mal so innerhalb relativ weniger Folgen und so extrem lange Pausen, dass teilweise noch fast ne weitere Szene von Seite B reinpasst, müssen doch nicht sein! Es ist TonBAND, das kann auf die benötigte Spielzeit zurechtschneiden! Früher ging's doch auch! *Seufz* Langsam geb ich's echt auf, überhaupt noch zu versuchen, Europa auf irgendwas aufmerksam zu machen. Es wird echt Zeit, das Sammeln einzustellen.

146) Secretkey © schrieb am 12.03.2011 um 14:11:55 zur Folge Die Rache der Samurai: Jap, ist leider tatsächlich der Fall. Extrem aufgefallen ist mir dieses Phänomen beispielsweise auch bei "das versunkene Dorf" - Dinge, die einfach bloĂź nerven und meiner Meinung nach nicht passieren dĂĽrften...

147) Sawyer schrieb am 12.03.2011 um 21:13:33 zur Folge Die Rache der Samurai: Die Sache mit den verschieden langen Tape Seiten ist nun wirklich ein unfehlbares Indiz für Schlamperei und Desinteresse seitens der Beteiligten. Es war für mich immer ein Phänomen, dass so etwas früher praktisch nicht vorkam. Und heute sieht man, dass da eben genauso harte Arbeit hintersteckt, wie an einem guten Skript. So etwas muss man genau planen, notfalls umschreiben, dann - und nur dann - klappt es...

148) Friday © schrieb am 12.03.2011 um 23:30:41 zur Folge Die Rache der Samurai: @ Stormtrooper: Mit Michael Lott muss ich dir Recht geben, er ist einer der Sprecher, der gerne von EUROPA als Bösewicht oder zumindestens als Fadenscheinige Figur besetzt wird. Hat er mit Jürgen Thormann einiges gemeinsam, da macht EUROPA ja auch immer den gleichen Fehler.
Was mich an der Folge viel mehr ärgert ist die Besetzung von Peter Buchholz. Da kehrt nach über 30 Jahren endlich mal ein Sprecher zurück, der die ersten 6 Folgen der Serie massgeblich mit seiner Darbietung geprägt hat und dann speist EUROPA ihn mit einer unscheinbaren und undankbaren Rolle ab, dass seine Performenz ja nur mittelmässig ausfallen kann.
Schade, aber nicht zu ändern.

149) Marc Rose schrieb am 15.03.2011 um 13:42:28 zur Folge Die Rache der Samurai: Werter Friday, Sie schrieben am 08.03.2011 um 01:40:53:“Man kann sich auf Dauer des Eindrucks nicht erwehren, dass Vorlagen von Ben Nevis besonders unglücklich umgesetzt werden.“
Diesen, Ihren, Satz unterschreibe ich gern. Mit breitfedrigem Füllfederhalter.
Mit freundlichen Grüßen, Marc

150) Big Barney schrieb am 16.03.2011 um 01:55:31 zur Folge Die Rache der Samurai: Kein Zweifel: Minninger braucht DRINGEND Unterstützung - und zwar sofort. Ich weiss jetzt zwar nicht, wieviele Hörspielserien er scripttechnisch betreut, aber offenbar hat der gute Mann einfach viel zu viele Baustellen gleichzeitig am laufen. Die TKKG-fans beklagen sich ja ebenfalls über dünne Stories bzw. grausige Hörspiele. Desweiteren bedarf es DRINGEND eines QUALIFIERZTEN und SACHKUNDIGEN Produktmanagers, der seine ARBEITSZEIT nicht mit irgendwelchen FOREN-tri-tra-trullala (wir sind ja alle so happy und gut drauf) oder Super-Duper-Livehörspielgeschichten verplempert, sondern sich endlich wieder auf das WESENTLICHE konzentriert: Den ZAHLENDEN Kunden HÖRBARE Hörspiele ohne TECHNISCHE oder INHALTLICHE Fehler feilbieten! Ende der Durchsage!

151) JackAubrey © schrieb am 16.03.2011 um 11:37:36 zur Folge Die Rache der Samurai: Zustimmung: Habe gestern mal wieder den Anfang vom Phantomsee gelesen und festgestellt, wie gut Francis den doch recht langen Text auf der Aktion zusammengestrichen hat. Bei Minninger wäre mit Sicherheit schon diese erste Szene endlos lang gewesen (kann man auch auf 10 Minuten strecken) und dafür wären andere gute Szenen (Besuch in der Geistestadt) weggefallen...

152) Friday © schrieb am 16.03.2011 um 13:00:51 zur Folge Die Rache der Samurai: @ Big Barney: Mit den Livehörspielen hat Minninger aber weniger zu tun. Die Umsetzung von "Der seltsame Wecker Live" stammte jedenfalls nicht aus seiner Feder. Verzeiht mir, wenn ich seinen Namen nicht weiss, aber dafür war (glaub ich) der Typ verantwortlich, der die Skipte für "Die Ferienbande" schreibt.
@ Jack: Ein weiteres gutes Beispiel für Francis´ Arbeit ist n.m.M. das Hörspiel zu "Der gestohlene Preis". Das Buch ist mehr in Erzählform geschrieben, Dialoge sind sehr sparsam eingesetzt. Francis hat es geschafft, aus dem Gesprächsarmen Buch ein ordentliches Hörspiel mit witzigen Dialogen zu zimmern.
So ähnlich ging es mir auch beim "Verschwundenen Filmstar". Das Buch ist doch schon sehr grottig, während das Hörspiel zu meinen Top Ten gehört. Auch hier liegt es eher an den Dialogen der Figuren und dem weglassen/umschreiben überflüssiger Szenen. Diese Kunst beherrschte Minninger noch nie und in letzter Zeit baut er sogar noch mehr ab.
Nochmal zu dir, Big Barney: Das aktuelle TKKG-Hörspiel "Das Geheimnis der Moorleiche (172)" hat richtig Spass gemacht zu hören und ist für mich eine der besten Folgen der Neuzeit. Selten hab ich TKKG in den neuen Folgen wie in ihren Anfangszeiten erlebt. Pöpelnde, grölende Nazis, die Tim anblaffen, er könne sich schon mal von seinen Zähnen verabschieden, ein echt spannender Fall, der nicht mit dem Kommissar-Zufall-Hammer in Form geschlagen wurde, authentische Sprecherleistung UND keine gewalttätigen Ausbrüche von Tim!
Absolute Hörempfehlung!
Liegt aber auch sehr wahrscheinlich daran, dass sich nicht André Minninger fürs Skript verantwortlich zeichnet, sondern laut Inlay eine Frau Veronika Hampl. DIe Frau sollte man im Auge behalten.

153) Friday © schrieb am 16.03.2011 um 13:04:54 zur Folge Die Rache der Samurai: @ 149 Marc Rose: Vielen Dank und liebe Grüsse zurück. Sollte Ihr Füller Ladehemmungen aufweisen, bin ich gerne bereit, Ihnen Tinte zu leihen

154) melissa1985 schrieb am 17.03.2011 um 00:30:58 zur Folge Die Rache der Samurai: @Marc Rose & Friday: Und wie wäre das zu erklären? Wenn das zuträfe und kein Zufall ist, müßte seitens Minninger ja (böser) Vorsatz dahinterstecken.

155) Josuah Parker © schrieb am 17.03.2011 um 08:49:27 zur Folge Die Rache der Samurai: @154: (Böser) Vorsatz? Glaub ich nicht, denn um Deine Frage zu beantworten...es gibt der Möglichkeiten viele, als da wären Schlamperei, Zeitnot, schlechte Tagesform, Lustlosigkeit, Fließbandmentalität, Flüchtigkeitsfehler, zu wenig Beschäftigung mit der Vorlage, Zeitdruck, fehlende kompetente QA oder möglicherweise einfach Disskriptalgie? Man weiß es nicht...

156) Friday © schrieb am 17.03.2011 um 21:42:09 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich unterstelle Minninger nicht, dass er die Vorlagen von Nevis mit Absicht immer in den Sand setzt. Es ist aber ein Fakt, dass die Hörspiele nach Geschichten von Nevis immer wieder Schwächen aufzeigen, das war nicht nur bei "Schatz der Mönche" so, wenn man dieses Forum aufmerksam liest, tritt dieses Phänomen vermehrt auf.

157) Lobbyist © schrieb am 18.03.2011 um 10:21:13 zur Folge Die Rache der Samurai: Habe das Werk gestern in einem Rutsch durchgelesen. Eine spannende, gut erzählte Story, die ich in dieser Form Ben Nevis nicht zugetraut habe. Ich bin äußerst positiv überrascht! Warum liefert der Autor nicht öfter solch passablen Geschichten ab? Für mich auch aufgrund der glaubwürdigen Bedrohungen, denen die drei ??? gegenüberstanden, und der gelungenen Charakterzeichnungen eine glatte 2 in der Bücherfolgenbewertung. Schade, dass wieder einmal die Seitenbegrenzung zugeschlagen hat. Diese Geschichte hätte auch locker 300 Seiten haben können.

158) Marc Rose schrieb am 18.03.2011 um 15:04:38 zur Folge Die Rache der Samurai: Liebe Melissa! Sie fragen, wie das zu erklären wäre.
Beispielsweise so: Herr Nevis könnte in der Vergangenheit über einen längeren Zeitraum hinweg und über ein weiteres Pseudonym dafür gekämpft haben, dass die Qualität der Hörspiele steigt. Was vielleicht auch schon damals nicht ohne konstruktive Kritik gegenüber Herrn Minniger vonstattengehen konnte.
Jeder Mensch arrangiert sich dann anders mit dem Vorgefallenen…
Mit freundlichen Grüßen, Marc

159) melissa1985 schrieb am 18.03.2011 um 19:53:35 zur Folge Die Rache der Samurai: @Marc Rose: Wenn ich das richtig verstanden habe lief die Sache - rein konjunktivisch - also folgendermaßen ab: 1) Herr Nevis übt verdeckt wiederholt Kritik an der Qualität der Hörspielumsetzungen. 2) Herr Minninger registriert das und nimmt Herrn Nevis die Kritik übel. 3) Künftig setzt Mininger sämtliche Buchvorlagen von Herrn Nevis absichtlich besonders schlecht um. Fazit:Wegen einer Privatfehde zwischen zwei Hauptverantwortlichen der "drei ???" werden fahrlässig erhebliche Qualitätseinbußen bei der größten Hörspielserie Deutschlands in Kauf genommen. Das klingt ja eigentlich zu kindisch um wahr zu sein.Schließlich geht es hier ja nicht um eine Zankerei auf dem Schulhof. Aber falls das tatsächlich stimmen sollte,wäre es ja wohl höchste Zeit, daß Herr Nevis und Herr Minninger ihr Kriegsbeil begraben und ein offenes Gespräch miteinander führen.

160) JackAubrey © schrieb am 19.03.2011 um 11:52:03 zur Folge Die Rache der Samurai: @ melissa: Es ist schon ein Muster bei den Bearbeitung durch Herrn Minninger zu erkennen: Ich denke Marx Vorlagen schätzt er und gibt sich Mühe, das hat man zuletzt beim wirklich akzeptablen "versunkenen Dorf" gemerkt. Auch die große Erwartungshaltung der Fans an das erste Kari Hörspiel (vielleicht sogar eine Intervention der Autorin selbst) war zu spüren, die Folge war nicht perfekt, aber deutlich besser umgesetzt als viele andere. Auch Vollenbruch scheint von Minninger geschätzt zu werden, wenigstens funktionieren die meisten Folgen recht gut. Bei Herr Sonnleitner scheint der Gedanke vorzuherrschen, dass sowieso nichts mehr zu retten ist, und so ganz falsch liegt Minninger damit auch nicht: Wie soll man aus abstrusesten Episoden wie "Feuergeist" jemals ein vernünftiges Hörspiel zaubern, wenn man sie schon als Leser kaum verstehen kann. Bleibt der Fall Nevis. Nevis ist ja durchaus ein Konkurrent für Minninger gewesen, an dem die Ablehnung des Großteils seiner Bücher sicherlich nicht so ganz spurlos vorbeigegangen ist. Nicht ausgeschlossen, dass sich so etwas, verbunden vielleicht mit persönlicher Kritik durch Nevis, auch in den Bearbeitungen wiederfindet...

161) Friday © schrieb am 19.03.2011 um 13:15:58 zur Folge Die Rache der Samurai: Liegen für diesen Verdacht irgendwelche Aussagen oder Statements vor, die diese Theorie untermauern? Wenn nicht, find ich das Ganze etwas weit hergeholt. In welcher Weise war Nevis für Minninger ein Konkurrent? Nach dem Abgang von Frau BJHW läutete André Marx die neue Ära ein, kurze Zeit später wurde das Autorenteam durch Minninger und Nevis komplettiert und für viele Jahre versorgten die drei die Serie mit neuen Geschichten. Und auch wenn "Mann ohne Kopf" wirklich grottenschlecht war, glaub ich nicht, dass dies ein Grund für seinen Abgang als KOSMOS-Autor war, schliesslich sagt er selbst in seiner Fragebox, dass er nach der Veröffentlichung von "Mann ohne Kopf" an einem neuen Buch arbeitet. Warum es nie zu einer Veröffentlichung dieses Werkes kam, kann man sich selbst zusammen reimen. KOSMOS selbst wird keinen Bruch mit ihn gehabt haben, laut Marx kann er jederzeit ein neues Skript einreichen und fast die Hälfte seiner Bücher war bis vor kurzem noch bei KOSMOS in neuen Auflagen lieferbar.
Aber ich schweife ab. Was hat das alles mit Nevis zu tun? Hat unser Pseudonym vielleicht doch mehr Macht bei KOSMOS als man denkt? Wieso zum Beispiel ist sein Name in den Mini-Neuauflagen der William Arden Bücher als Quelle für das Foto des Lynds-Ehepaares angegeben?

162) Lobbyist © schrieb am 19.03.2011 um 14:51:22 zur Folge Die Rache der Samurai: Habe das Hörspiel gerade in einem Rutsch durchgehört. Eine langweilige, schlecht umgesetzte Story, die ich in dieser Form André Minninger zugetraut habe. Ich bin äußerst negativ bestätigt worden! Warum liefert der Script-Autor immer öfter solch desaströse Zusammenkürzungen ab? Für mich auch aufgrund der unglaubwürdigen Actionszenen, so beispielsweise Peters Schwertkampf, und der miserablen Charakterzeichnungen eine glatte 5 in der Hörspielfolgenbewertung. Schade, dass André Minninger es zum wiederholten Male nicht geschafft hat, die richtigen Prioritäten zu setzen. Da wird zig Mal Wirbel um die Babyparty gemacht und was passiert im Hörspiel? Peter kommt zu Justus ins Zimmer gelaufen und ruft „Hilfe, Maden“… Lächerlich! Es ist ja auch wirklich unsagbar, was alles an spannenden Momenten gekürzt wurde und in Endlosmonologen am Ende des Hörspiels aufgeklärt wird. Ich verweise an dieser Stelle einfach auf Joshuas Beitrag mit der Nummer 121 in diesem Diskussionsstrang. PS: Die musikalische Untermalung gefiel mir allerdings sehr.

163) Morton der Chauffeur schrieb am 19.03.2011 um 14:52:42 zur Folge Die Rache der Samurai: "Weit hergeholt" ist gut ausgedrückt. ich finde, das grenzt an den Vorwurf der Sabotage. Denn nichts anderes wäre es, wenn jemand mutwillig ein schlechteres Arbeitsergebnis (in diesem Fall: Hörspielskript) abliefert als möglich, und dadurch seinen Arbeitgeber schädigt.
Und das finde ich ehrlich gesagt ziemlich hart - auch im Konjunktiv sollte man solche Behauptungen vielleicht nicht unbedingt in ein öffentliches Forum schreiben.
Wer Ben Nevis ist und was zwischen ihm und Hr. Minninger in der Vergangenheit vorgefallen sein könnte, das interessiert mich als Kunde übrigens rein überhaupt nicht. Ich erwarte für mein Geld ein vernünftig geskriptetes und produziertes Hörspiel. Und da sehe ich sowohl Kosmos als auch Europa in der Pflicht: Kosmos, indem sie vernünftige Buchvorlagen abliefern (das klappt größtenteils). Und Europa, die dann daraus ebenso vernünftige Hörspiele schneidern (klappt in letzter Zeit nicht mehr so gut). Und ich finde es auch falsch, diesen Umstand alleine an der Person von Hr. Minninger festzumachen. Klar, er schreibt die Skripte. Aber wenn es bei Europa niemand schafft, die Skripte zu prüfen und ggfs. korrigierend einzugreifen, dann ist das ein strukturelles Problem. Soll heißen: selbst wenn Herr Minninger bei Nevis-Vorlagen etwas unmotivierter arbeiten sollte, dann wäre man intern bei Europa da gut beraten dies zu ändern. Notfalls par Ordre de Mufti.

164) Besen-Wesen © schrieb am 19.03.2011 um 15:39:06 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich habe diese Folge noch immer nicht gehört, aber ich bin erstaunt über die Vermutungen, die hier geäußert werden. Ich habe aber auch vorher nie den Eindruck gehabt, daß die Nevis-Folgen schlechter als Hörspiel umgestzt werden als der Durchschnitt.

165) DerBrennendeSchuh schrieb am 19.03.2011 um 16:45:09 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich hatte auch schon öfter den Eindruck, daß Nevis-Bücher schlecht(er) umgesetzt werden. Allerdings vermute ich eher Zufall oder einfach eine andersartige Gewichtung der Herren Nevis und Minninger. Die Unterstellungen weiter unten empfinde ich - ohne nähere Begründung - als ungefähr so glaub- und fragwürdig wie die "Die Amis sind nie auf dem Mond gelandet"-Verschwörungstheorie.

166) Friday © schrieb am 19.03.2011 um 17:18:39 zur Folge Die Rache der Samurai: @ Morton: Wer Ben Nevis ist und was zwischen ihm und Minninger vorgefallen (wenn überhaupt) sein sollte, kann dich so herzlich wenig interessieren wie du willst. Allerdings schreibt KOSMOS nicht die Bücher, sondern KOSMOS BESCHÄFTIGT Leute, die diese Bücher schreiben und das sind neben Sonnleitner, Erlhoff und Vollenbruch auch Herr Nevis. Während Herr Sonnleitner ständig einen Bock nach dem anderen schiesst und selten ein gutes Werk abliefert, liefert Nevis im Wechsel mal ein gutes und ein mittelmässiges oder gar unterirdisches Buch ab. KOSMOS sollte seinen Autoren gehörig auf die Finger schauen, was sie da fabrizieren und nicht alles bereitwillig abnicken, allerdings seh ich da bei Sonnleitner mehr Grund zum Anlass als bei Nevis.

167) Morton der Chauffeur schrieb am 19.03.2011 um 17:32:15 zur Folge Die Rache der Samurai: Lieber Friday, warum so patzig ? Habe ich dir etwas angetan ?
Deine Meinungen zu den Werken von Nevis und Sonnleitner ist dir unbenommen, ich selbst sehe es allerdings anders: Nevis liefert in der Regel gute bis sehr gute Bücher ab, Sonnleitner wechselt ab zwischen recht guten und recht schlechten.
Ich habe auch keinesfalls behauptet, dass Kosmos die Bücher selbst SCHREIBT, bitte daher darum meinen Text noch einmal genau nachzulesen (und insbesondere darum, nicht etwas zu lesen was ich überhaupt nicht geschrieben habe).
Dass auch Kosmos eine gewisse Prüfungspflicht hat, steht außer Frage. Ich habe nie das Gegenteil behauptet.

168) swanpride © schrieb am 19.03.2011 um 17:45:11 zur Folge Die Rache der Samurai: Minninger hat immer die Tendenz, aktionszenen nicht den nötigen Raum zu geben und sich zu sehr auf das drumherum zu konzentrieren, egal wessen Bücher er umsetzt. Bei Nevis fällt das nur mehr auf, weil er zum einen mehr Aktionszenen schreibt als alle anderen, zum anderen das drumherum bei ihm oft nicht sooooo viel hergibt. Das mag den mehr aktionorientierten Fans ja gefallen, und das sein ihnen auch unbenommen, aber wenn man Bücher mit Substanz und weniger aufgesetzter Spannung sucht, dann findet man Nevis nun einmal Mittelmäßig. Die einen finden es eben spannender, wenn der Hai noch im Wasser kreist, und schauen weg, sobald er hervorschnellt, die anderen sind erst dann richtig zufrieden.

169) Morton der Chauffeur schrieb am 19.03.2011 um 19:08:25 zur Folge Die Rache der Samurai: Also wenn ich schon die Worte "Substanz" und "wenig aufgesetzter Spannung" höre, finde ich die Betrachtung deplatziert. Wir reden hier von DDF, von einer Jugendbuchserie ! Ich käme niemals auf die Idee, ein DDF-Buch nach diesen Kriterien zu bewerten. Das hebe ich mir schon für schwergewichtigere Literatur auf. Bei einem DDF-Buch möchte ich gut und kurzweilig unterhalten werden, ohne den Germanistik-Analytiker herausholen zu müssen bzw. wollen.

170) Friday © schrieb am 19.03.2011 um 19:31:09 zur Folge Die Rache der Samurai: Meine Antwort sollte keinesfalls patzig wirken. Habe leider im Moment gar keine Zeit für eine Erklärung, deswegen belassen wir es dabei, dass es sich mein Post kritischer liest, als er gemeint ist.

171) swanpride © schrieb am 19.03.2011 um 19:39:42 zur Folge Die Rache der Samurai: @169 Das sei dir unbenommen, ich mag trotzdem Folgen lieber, die auf unterschwellige Spannung setzen und mir einen richtigen Kriminalfall liefern, der auch als solcher funktioniert.Und mit Substanz habe ich genau das gemeint: Der eigentliche Krimi, das Ermitteln, die Hinweise bis hin zu einer logischen Lösung...das ist nun einmal leider nicht Nevis Stärke.

172) swanpride © schrieb am 19.03.2011 um 19:40:58 zur Folge Die Rache der Samurai: @169 Nebenbeibemerkt bin ich geschmeichelt, dass du mich für einen Germanisten hälst.

173) Mr. Murphy © schrieb am 19.03.2011 um 20:30:52 zur Folge Die Rache der Samurai: Hier ist die Folgen-Diskussion zur Folge "Die Rache der Samurai". Wenn ihr über abstruse Theorien diskutieren wollt, macht ein neues Forum auf. Das wirkt jetzt patzig und ist auch so gemeint.

174) Morton der Chauffeur schrieb am 19.03.2011 um 20:47:18 zur Folge Die Rache der Samurai: @171 sagen wir mal so: nach meinem Empfinden ist bei DDF das Verhältnis von "richtigen" Kriminalfällen zu Actionfolgen bei 8:2.
Wobei, warum soll eine Action-Folge nicht auch ein richtiger Kriminalfall sein ? Meiner Meinung nach schließt sich das nicht gegenseitig aus.
Und ab und zu braucht eine Serie auch neue Impulse. Ohne die CB-Ära (die hier so viele nicht mögen) gäbe es die Serie wohl nicht mehr, weil sie sich im ewig gleichen Mystery-Rätsel-Geseier totgelaufen hätte.
Mir ist auch jedes neue Buch ein Graus, bei dem es um Kunstdiebstähle (insbesondere Gemälde oder Museums-Einbrüche) in all ihren Facetten geht. Dann doch lieber ein gepflegter Nevis, womit wir wieder bei der "Rache der Samurai" wären. Nevis und Sonnleitner (mit Einschränkungen auch Kar Erlhoff) trauen sich wenigstens mal, die ausgetreteten Pfade zu verlassen. Das geht manchmal in die Hose, ist für den Fortbestand der Serie aber durchaus wichtig.

175) swanpride © schrieb am 19.03.2011 um 21:16:14 zur Folge Die Rache der Samurai: @174 Hat jemand behauptet, dass das eine das andere ausschließt? Oder dass die Autoren nur in den alten Pfaden wandern dürfen? Ich gehöre z.B. zu denen, die "Tödliches Eis" sehr schätzen, weil das Buch eine typische Krimistruktur hat und die Atmo wegen der Kälte durchgehend etwas Bedrohliches hat (was im Hörspiel leider nur halb rübergekommen ist, weil das Ende total verlabert worden ist). Die Rache der Samurai funktioniert für mich nicht so wirklich als Aktionfolge, weil die Aktion schon zu überzogen ist, um noch spannend zu sein (unter dem Thema "Was muss eine Folge alles haben" ist darüber, warum subtile Gefahren oft packender sind als Pistolen-(oder in dem Fall Schwert-)fuchtelnde Verbrecher gerade erst diskutiert worden), und die Krimihandlung (auch wenn ich es begrüße, dass mal unabhängig voneinander ermittelt wird und auch tatsächlich Nachforschungen angestellt werden) hält einem genauen Blick leider nicht Stand.
Allerdings ist in dem Buch genug Material vorhanden, um daraus ein gutes Hörspiel zu basteln. Und ich werde jetzt mal hören, was Minninger daraus gemacht hat, denn jetzt habe ich endlich etwas Zeit übrig.

176) Morton der Chauffeur schrieb am 19.03.2011 um 22:00:30 zur Folge Die Rache der Samurai: Nun ja, deine Aussage klang schon so, als ob das eine das andere ausschließen würde. Andernfalls verstehe ich nicht, warum der Aspekt des "richtigen" Kriminalfalls von dir so hervorgehoben wurde.

177) swanpride © schrieb am 19.03.2011 um 22:19:10 zur Folge Die Rache der Samurai: @176 Weil man die ??? auch einfach Seitenlang durch die Pampa jagen kann...SMS aus den Grab ist so ein Beispiel dafür. Da hat man als Leser gar keine Chance, irgendetwas zu kombinieren, weil man im Grunde einfach nur mit Informationen zugeschmissen und dann am Schluss mit der großen Auflösung präsentiert wird...tatsächlich ist es Rubbish George, der am Schluss die Lücken füllt. Dass ist für mich dann kein Krimi mehr.

178) swanpride © schrieb am 19.03.2011 um 22:49:32 zur Folge Die Rache der Samurai: Tja, das Hörspiel...da gibt es eigentlich viel, was mir gefällt, allem voran die stimmungsvolle Musik.
Aber so langsam habe ich das Gefühl, dass Minninger anfängt die Skripte zu schreiben indem er komplette Szenen übernimmt, dann auf einmal bemerkt, dass ihm Zeit fehlt und den rest irgendwie zusammenstückelt. Die Anfangsphase im Hörspiel ist viel zu lang...bis Justus und Peter dann endlich durch das Internat laufen ist schon das halbe Hörspiel vergangen. Dabei wäre es so leicht gewesen, die Anfangsphase zu kürzen...warum kann man nicht direkt im Caffee ansetzen (erspart auch den blöden Satz "Ich bin Direktor einer Schule"...ich fühlte mich direkt an "Mein Mann lebt nicht mehr" erinnert), oder warum können sich Justus und Peter nicht direkt im Laden von Bob trennen?
Aber immerhin: Diesmal ist die ganze Kampf/Absturzszene gespielt anstatt erzählt worden! Ein echter Fortschritt! Das Stück, in dem Shawn am Abgrund hängt, ist etwas zu hastig geraten, aber sonst war der Abschluss doch ganz gut gelungen.
Fazit: Zu langer Anfang, dadurch eine lückenhafte und überhastete Mitte und ein dadurch leider nicht ganz schlüssiges Ende. An einigen Stellen hätte man sich den Erzähler sparen können. Gutes Mittelfeld halt.

179) Morton der Chauffeur schrieb am 19.03.2011 um 23:05:31 zur Folge Die Rache der Samurai: @177, gut, es stört mich nicht wenn man als Leser nicht selbst mitkombinieren kann. Habe ich bei den frühen Klassikern nicht gebraucht, brauche ich jetzt immer noch nicht. Ich muss in der täglichen Arbeit konzentriert zu Werke gehen (bzw. früher in der Schule und beim Studium), da da will ich beim Lesen in der Freizeit in die Geschichte eintauchen und mich unterhalten lassen, anstelle krampfhaft mitkombinieren zu wollen. Das klappt dann auch gut bei Jagden durch die Pampa

180) swanpride © schrieb am 20.03.2011 um 00:55:10 zur Folge Die Rache der Samurai: @179 Die meisten Klassiker waren Krimis zum mitkombinieren (sonst wären die Fingerzeige ja auch unsinnig gewesen). Und ich war immer gaaaaaaaaaanz stolz wenn ich richtig gelegen habe. Und wie gesagt, ich gehöre zu der "weniger gruselt besser"-Fraktion. Wenn man so denkt, dann kann man mit Nevis Büchern einfach nicht so viel anfangen.
Nebenbei, ich musste doch schon sehr Grinsen als sich Bob am Ende des Hörspiels über seine Abwesenheit beschwert hat...Andreas hatte diesmal wirklich nicht viel zu tun, oder?

181) Morton der Chauffeur schrieb am 20.03.2011 um 01:15:54 zur Folge Die Rache der Samurai: @180, ja das man bei den Klassikern mitkombionieren konnte, ist mir schon bewusst. Aber es war ja kein Zwang. Oder auf Neudeutsch ausgedrückt: ich habe dieses Feature nie benutzt br] Dementsprechend vermisse ich es auch in den aktuellen Buchfolgen nicht. Wenn man diese Eigenschaft der älteren Bücher mag bzw. wichtig findet, ist aber logisch nachvollziehbar dass einem dann etwas fehlt.
Die Hitchcock-Fingerzeige waren für mich immer eher auflockernde Einwürfe.

182) FlukeSkywater © schrieb am 23.03.2011 um 16:39:50 zur Folge Die Rache der Samurai:
Grausam. Ein lustlos hingerotztes "Hörspiel" mit endlosem Geschwafel, peinlichen Sprecherleistungen und dem Spannungsfaktor einer zertretenen Makrele. Wen wundert es, dass Europa die Kritik der Hörer und Fans am Bürzel vorbeigeht? Die Qualitätsverweigerer in Hamburg interessiert ja nicht einmal mehr, wie die von ihnen angeworbenen Sprecher heißen oder ob sie innerhalb des von der Minningerschen Schere verschont gebliebenen Produktionsteils überhaupt den Mund aufgemacht haben ... Würg!

183) kaeptn kidd © schrieb am 28.03.2011 um 14:40:15 zur Folge Die Rache der Samurai: Ui! "Rache der Samurai" (Hörspiel) liegt auf Platz 7 (von hinten!) der Bewertungsliste und schlägt damit sogar den "Mann ohne Kopf"

184) Sommerfuchs © schrieb am 28.03.2011 um 15:15:40 zur Folge Die Rache der Samurai: Ach, schade. Das Buch war so toll. Werde mir das Hörspiel wohl trotzdem noch kaufen.

185) AMQ © schrieb am 31.03.2011 um 20:55:57 zur Folge Die Rache der Samurai: Diese Folge ist irgendwie voll TKKG-Style. Internat, keine richtigen Ermittlungen, Schwertkampf...

186) ducky © schrieb am 08.04.2011 um 20:05:40 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich hab die Folge jetzt mehrfach gehört,und muss sagen so schlimm wie sie von einigen beschrieben wird,finde ich die Folge gar nicht.Sicher sie ist kein Highlight,und die Punkte,viel zu langer anfang,nervernder Schluß ect.stößt auch mir etwas sauer auf,aber ich muss sagen das die Leistungen der Sprecher nicht schlecht ausgefallen sind,meiner Meinung nach.Da ich das Buch nicht kenne,weiß ich natütrlich nicht wieviel gekürzt wutrde.Der Vorwurf das das ganze einen TKKG-Style hat lässt sich nicht ganz von der Hand weisen,aber wie schon gesagt da gibt es schlimmere "Entgleisungen".Die Musik finde ich auch nicht schlecht. Alles in allem würde ich dem hsp ne 4 geben. Grüßchen vom Entchen

187) Sven H. © schrieb am 11.04.2011 um 13:04:50 zur Folge Die Rache der Samurai: Liebe Buchstabenverdreher von EUROPA: der Sprecher von Takasi Yukawa heißt Wilfried Dziallas. D-Z-I-A-L-L-A-S. Nicht "Diallaz". Schon drollig, auf welche Ideen Ihr manchmal kommt - selbst bei norddeutschen Schauspielgrößen. Wer kommt als nächstes? Jan Fädda?

188) DerBrennendeSchuh schrieb am 11.04.2011 um 13:36:19 zur Folge Die Rache der Samurai: @Sven H. Och, das macht doch nichts. Man muß es Heikesine Körtering, Andreas Miniminger und all den anderen bei Europopa ja schon hoch anrechnen, daß ab und zu überhaupt der Versuch gemacht wird, statt Pseudonymen echte Namen hinzuschreiben.

189) Drake © schrieb am 23.04.2011 um 23:42:41 zur Folge Die Rache der Samurai: Nochwas zu Takasi. Dieser japanische Name existiert NICHT. Die Silbe "si" gibt es im Japanischen nicht. Es heißt TakasHi.

190) DerBrennendeSchuh schrieb am 26.04.2011 um 14:35:41 zur Folge Die Rache der Samurai: Da haben wieder die Analphabeten zugeschlagen: Im Buch heißt er "Takashi", im Hörspiel wurde "Takasi" draus gemacht.

191) Drake © schrieb am 26.04.2011 um 17:48:29 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich als fleißiger Detective-Conan-Gucker weiß: Die Namen Furuhashi und Takahashi KANN man sehr wohl Furu- bzw. Takahassi aussprechen, aber sie werden dennoch SHI, nicht SI geschrieben. Also kann er gern Takasi heißen, aber es wird dennoch TAKASHi geschrieben. Aber, wie DBS schon sagte: Analphabeten unter sich.

192) swanpride © schrieb am 26.04.2011 um 17:58:29 zur Folge Die Rache der Samurai: @191 Und ich dachte, ich bin die einzige...hattest du bei "das Fußballphantom" auch so ein deja vu?
(Ich war ja froh, dass sie ihn Takashi/Takassi genannt haben und nicht Takagi).

193) Drake © schrieb am 26.04.2011 um 21:32:00 zur Folge Die Rache der Samurai: Takagi müsste der Nachname sein, als Vorname dann Wataru ;). Beim "Phantom" fehlt mir jetzt das Deja vu, habs aber auch seit letztem Sommer nicht mehr gelesen. Kannst du mein Gedächtnis auffrischen?

194) Drake © schrieb am 26.04.2011 um 21:38:40 zur Folge Die Rache der Samurai: Ach so, "Schüsse im Stadion". Ein Klassiker. Jemand schießt auf den Ball und die Person mit 'ner Kamera war's. Manchmal ist man aber auch wie vernagelt.

195) swanpride © schrieb am 27.04.2011 um 00:14:00 zur Folge Die Rache der Samurai: @194 Jup, genau das...da ich die Folge sogar noch auf video habe, hatte ich die natürlich noch sehr präsent als ich "Schüsse im Stadion" gelesen habe. Wahrscheinlich bin ich deswegen eine der wenigen, die mit der Folge nicht so zufrieden war...die Conan-Version ist um Längen besser.

196) damphousse schrieb am 27.04.2011 um 16:06:30 zur Folge Die Rache der Samurai: Manchmal stelle ich mir vor, wie bei der Produktion der CD nicht mal ein Hörspielscript vorliegt und die Buchvorlage auf den Knien des Herrn M. liegend abgearbeitet wird. Irgendwann stellt man fest: „Kacke, das wird jetzt mit den 70 Minuten aber eng. Ach komm, ich blättere mal 20 Seiten weiter.“ Und in den schlimmsten Albträumen vermute ich gar, dass die Sprecher gar nicht mehr dabei sind, sondern einfach nur noch Wortfetzen zusammengeschnitten werden. Dabei muss dann oft dieses absolut dämliche und nicht mehr ertragbare „Bitteeeee“? am liebsten von Justus eingearbeitet werden. Andererseits kann man manchmal auch einfach nur hoffen, dass sie nicht mehr dabei sind. Auch wenn ihnen das Gesagte höchstwahrscheinlich (hoffentlich) vorgegeben wird, so muss man doch erwartet werden können, dass einem auffällt, wenn die Qualität des Inhaltes zu Wünschen übrig lässt. Ich will einfach nicht glauben, dass man freiwillig das so hinnimmt und nicht mal nachhakt, ob dieses oder jenes Sinn macht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies der Anspruch von Hörspielsprechern mit dem beruflichen Background von Fröhlich, Rohrbeck und Wawrczeck sein kann. Leider hinterlassen viele Folgen mittlerweile aber genau den Eindruck. Auch in dieser Folge hätten man vieles besser machen können, wenn man einfach mal sich anschaut, wie andere Hörspielserien heute arbeiten. Und damit meine ich nicht so sehr Inhalte, sondern in erster Linie Handwerkszeug. Einen roten Faden, einen Spannungsbogen und vielleicht eine Folge mal vom Ende her denken und nicht anfangen und am Ende da stehen und nicht mehr wissen, wie man das noch retten kann. Das Buch hätte ja einiges vorgegeben um zumindest ein Hörspiel zu generieren, das nicht gleich beim ersten Mal nervt und das man vielleicht auch noch mal gerne sich anhört. Davon ist diese Hörspielproduktion leider meilenweit entfernt.

197) Diamantenschmuggler schrieb am 14.07.2011 um 00:06:23 zur Folge Die Rache der Samurai: Je häufiger ich diese Folge höre, desto mehr rege ich mich über die Auswahl der Szenen und die Regiearbeit auf. Weshalb muss es am Anfang drei Szenen geben, bis die drei ??? den Auftrag annehmen? Das hätte man in etwa drei Minuten abhandeln können - ohne das anschließende Telefonat. Dafür hätte viel mehr Spielzeit auf die Ereignisse im Internat verwenden können. Außerdem hätte man Bob besser enbauen können. Seine Recherche in Darkshire fällt im HSP völlig weg! Und die Charakterwandlung von Zeno, Peters Zimmerkollegen, macht im HSP so auch keinen Sinn. Er entschließt sich einfach den beiden Jungs zu helfen.
Für mich ist diese Folge ein Paradebeispiel für die vielen Fehler, die bei den aktuellen Produktionen gemacht werden. Statt endlosen Gesprächen sollte es viele kurze Szenen geben. So hat man doch viel mehr das Gefühl von Action und Spannung! Bei den 45 Minuten Klassikern habe ich oft das Gefühl, es passiert viel mehr als bei Folgen wie Rache der Samurai, eben weil es viele kurze Szenen gibt und sinnvoll gekürzt wurde. Das alles ärgert mich besonders, wenn die Buchvorlage, wie in diesem Fall, in Ordnung war. Da hätte man mehr draus machen können!

198) Explorer schrieb am 17.07.2011 um 17:05:25 zur Folge Die Rache der Samurai: Sagt mal fällt es euch auch immer schwerer, zu zu hören. Und man wünscht sich dass die Folgen bald mal zu Ende sind? Einach zu viel Gelaber. Zu lang. Keinen Charme mehr. Aber naja die 150. Folge wird ja meine persönliche letzte Folge sein.

199) Drake © schrieb am 17.07.2011 um 18:22:14 zur Folge Die Rache der Samurai: Genau! Alle heulen rum, aber keiner beschließt einfach, die Folgen nicht mehr zu kaufen. Aber wieso willst du bis zur 150 warten? Magst du das Buch gern oder was? Hör doch einfach sofort auf oder hör dir die 146 und 147 an. Ich meine, wer hier keinen Aufwärtstrend erkennt, muss wohl taub sein.

200) Explorer schrieb am 17.07.2011 um 18:31:01 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich finde 150 ist einfach eine gute Zahl zum aufhören. Ne gerade Zahl. Zum Abschluss hin noch ne Jubiläumsfolge. Einfach ein passender Abschluss.

201) AMQ © schrieb am 18.07.2011 um 11:22:55 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich vermute mal ab 200 wird Schluss sein.

202) luca94 © schrieb am 19.07.2011 um 20:08:01 zur Folge Die Rache der Samurai: oder 500....

203) Markus H. schrieb am 19.07.2011 um 23:33:18 zur Folge Die Rache der Samurai: @Explorer: Meine letzte Folge war die #44. Naja bis ich entdeckt habe es gibt 120 Folgen...

204) DerBrennendeSchuh schrieb am 22.07.2011 um 13:33:30 zur Folge Die Rache der Samurai: Das ist doch echt zum Piepen! Ich höre die Folge gerade wieder und bin bei Minute 23...passiert ist nur, daß der Auftrag erteilt wurde und sie am Ort des Geschehens angekommen sind. Das ist schon beinahe eine Unverschämtheit. Bei Haus des Schreckens ist das Gegenteil der Fall: Man ist sofort in der Handlung, ohne Einleitung, ohne Erzähler und zunächst ohne Erklärung durch die Charaktere. Durch die ungewöhnliche Verthaltensweise wundert man sich und ist gespannt wie ein Flitzebogen, wie es weitergeht. Ich glaube, daß ist auch das, was ich an HdS so gut finde. Sicher ist das Buch entsprechend anders, aber diese drei Eingangsszenen bei Rache d. S. hätte man wirklich sehr gut kürzen können. Man stelle sich vor, sie wären beim Rasenden Löwen erst nach 20 Minuten bei Hitchcock im Büro angekommen für die Auftragserteilung und in Minute 25 wären sie erstmals im Dschungelland - für "den Rest" (also den Fall und so) blieben dann 13 Minuten. Natürlich hätte die Folge dann aber eben auch entsprechend 78 und nicht 38 Minuten gedauert...tja, nur wozu?

205) Friday © schrieb am 22.07.2011 um 20:10:02 zur Folge Die Rache der Samurai: @ Markus H.: Witzig, auf meiner #44 klebt noch der kleine gelbe "NEU"-Aufkleber

206) danny-cammann © schrieb am 18.02.2012 um 08:25:13 zur Folge Die Rache der Samurai: Die Kürzungen in diesem Hörspiel waren so undenkbar "unglücklich". Von Spannung habe ich nichts bemerkt...

207) Zwoelferkreis © schrieb am 06.07.2013 um 09:21:02 zur Folge Die Rache der Samurai: Nachdem ich dieses Hörspiel sehr gut fand und von den vielen Enttäuschungen bezüglich der Umsetzung des Buches hier gelesen hatte, hab ich mir nun auch mal das Buch zu Gemüte geführt.
Ich bin ziemlich begeistert von dem Szenario das Ben Nevis hier aufbaut. Wie schon erwähnt fallen aber doch eine ganze Menge Parallelen zu Harry Potter auf, z.B. Sean = Draco, Samurai AG = Slytherin, Claw = Filch, Fender = Snape, Hektors Plan = L.Malfoy in Kammer des Schreckens. Aber an sich stört mich das nicht, denn besser gut geklaut als schlecht neu erfunden ;-).
Das Buch ist zumindest tatsächlich spätestens aber der zweiten Hälfte ein ganz anderes als das Hörspiel, und die Kürzungen und Änderungen sind wirklich eine Frechheit. Allerdings finde ich auch im Buch, dass hier sehr viel erzählt wird und das auch sehr schnell, so dass viele Handlungsstränge (z.B. Bob, Mandy und der Schwertmacher) zu kurz kommen. Das ganze Szenario inklusive der Charaktere hätte in meinen Augen genug Stoff für einen guten 3er-Band gegeben. Daher habe ich auch ein bischen die versteckte Hoffnung, dass die nächste Julibäumsfolge mal aus Nevis' Feder stammt (auch wenn das zugegebenermaßen unrealistisch ist). Zumindest hat das Buch jetzt meine Vorfreude auf den Eisenmann steigen lassen :-).

208) Dave schrieb am 06.07.2013 um 11:51:29 zur Folge Die Rache der Samurai: Bei mir ist es dieses Buch, dass mich noch ein bisschen zweifeln lässt :) Denn die beiden darauffolgenden Nevis-Bücher waren erste Sahne, "Die Rache der Samurai" dagegen hat mir nicht so gefallen. Allerdings noch deutlich besser als das Hörspiel.

209) Cyberangie © schrieb am 31.01.2014 um 14:15:23 zur Folge Die Rache der Samurai: Ich kann hier nur empfehlen das Buch zu lesen. Das Hörspiel geht gar nicht. Es ist noch unverständlicher als Schatz der Mönche. Die erste Seite der MC waren Wort für Wort die ersten 38 Seiten des Buches. Da habe ich gewußt, die Kürzungen, die jetzt zwangsläufig folgen müssen sind haarsträubend. Da machte nichts Sinn, es fehlte quasi alles. Das zu schaffen ist durchaus auch eine Leistung.
Das Buch hat mir ganz gut gefallen. Die Thematik über elitäre Schulen und deren Verbindungen mit ihren dunklen Geheimnissen hat was. Warum nicht mal mit asiatischer Disziplin verbinden? Passt meiner Ansicht nach gut zusammen und führte zu einem spannenden Showdown. Da hätte ich ja zu gern Mäuschen gespielt.

210) baphomet schrieb am 31.01.2014 um 15:28:51 zur Folge Die Rache der Samurai: @209 Ein gutes Votum gegen die Kopier-Manier und die Verschandelung von Nevis-Büchern. Die Minna expositioniert hier bis Jericho und dann ist das Hörspiel schon aus.

211) Boomtown © schrieb am 31.01.2014 um 16:01:31 zur Folge Die Rache der Samurai: Kenne das Buch nicht aber wir hatten das ja neulich schon im Zusammenhang mit einigen anderen Folgen. Scheint eher die Regel als die Ausnahme zu sein und lässt tief auf den Workflow beim Erstellen der Skripte blicken.

212) Max DoMania © schrieb am 30.07.2020 um 08:32:38 zur Folge Die Rache der Samurai: Wow, bei dieser Hörspielumsetzung fehlt ja wirklich fast alles. Und ich dachte schon, Schatz der Mönche und Poker-Hölle wären übel gekürzt. Hier fehlen allerdings mindestens zwei Drittel der Handlung. Man kann das allein schon an der Tracklist sehen. Bei Buch und Hörspiel heißt das 8. Kapitel "Das Geheimnis im Turm", die CD hat alllerdings nur 12 Tracks, das Buch hingegen 24(!) Kapitel. Das sagt alles. Man merkt das aber auch am Hörspiel, als plötzlich in den letzten zwei Minuten Dinge, Ereignisse und Personen erwähnt werden, die zuvor überhaupt keine Rolle gespielt haben. Katastrophale Hörspielumsetzung und wird dem guten Buch in keiner Weise gerecht.

213) Micro © schrieb am 30.07.2020 um 13:22:06 zur Folge Die Rache der Samurai: Das Buch wollte ich schon länger mal lesen. Ich finde gerade bei dieser Folge merkt man schon allein am Hörspiel, dass das Buch deutlich besser gewesen sein muss, weil der Aufbau lang und breit getreten wird und der eigentliche Fall dann hoppladihopp geklärt ist. Eine dieser Folgen, wo ich die Grundgeschichte ansprechend finde, die Umsetzung aber einfach zu schwach ausfällt.

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