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... und die flüsternde Mumie

Die Buchbeschreibung
Die flüsternde MumieErzählt von: Robert Arthur, © Random House 1965, © Franckh 1968

Kann eine 3000 Jahre alte Mumie flüstern? Noch dazu in einem alt-ägyptischen Dialekt, den niemand verstehen kann? Die drei ??? sind entschlossen, das Geheimnis zu lösen, auch wenn der Fluch der Mumie sie treffen sollte. Alfred Hitchcock lädt alle Krimifreunde wieder ein, ein Fall selbst zu lösen.


 
Auftretende Personen
Justus Jonas (Jupiter Jones)
Peter Shaw (Pete Crenshaw)
Bob Andrews
Tante Mathilda
Patrick O'Ryan (Hans Schmid)
Morton, der blonde Chauffeur des Rolls-Royce.
Prof. Robert Yarborough, der weißhaarige Professor für Ägyptologie -- er hat sich inzwischen zur Ruhe gesetzt. Er wohnt etwa 20 km von Rocky Beach entfernt in den Bergen von Hollywood in einem alten Herrenhaus spanischen Stils, deren einer Flügel ein Privatmuseum enthält. Er hat Probleme mit einer "Flüsternden Mumie", der Mumie des Ra-Orkon, die er einst vor 25 Jahren entdeckt hatte. Eigentlich ist ja sein Motto, daß so etwas "der Wissenschaft Hohn spreche", aber in diesem Fall braucht er wirklich Hilfe. -- Prof. Yarborough kann geschlossene Räume nicht ausstehen, weil er einmal zwei Tage in einer Grabkammer eingeschlossen war.
Wilkins, der Butler von Prof. Yarborough. Er arbeitet bereits seit zehn Jahren bei ihm.
Prof. Freeman, eine Kapazität für die Sprachen des Mittleren Orients. Er ist brennend an der Mumie des "Ra-Orkon" interessiert. Er weiß, daß in ihr Edelsteine versteckt sind. Sein Vater, Aleph Freeman, entdeckte dies vor 25 Jahren, wurde aber, bevor er die Edelsteine bergen konnte, ermordet. Prof. Freeman wohnt zwar in unmittelbarer Nachbarschaft zu Prof. Yarborough in den Bergen von Hollywood, man muß aber aufgrund der Berge einen lange Weg zu ihm in Kauf nehmen.
Mrs. Margaret Selby (Mildred Banfry), eine ältere Frau aus Santa Monica. Sie gibt den drei ??? -- Mrs. Waggoner hat sie empfohlen -- den Auftrag, ihren entlaufenden Kater Sphinx wiederzufinden. Dieser Kater weist ein seltenes Merkmal auf: Er ist rotbraun mit weißen Pfoten und hat verschiedenfarbige Augen, ein orangefarbenes Auge und ein blaues Auge.
Skinner "Skinny" Norris, der Erzrivale der drei Detektive, schikaniert sie wie immer. Diesmal malt er in einem gesamten Viertel die Hauswände mit Fragezeichen voll, nachdem er über die Telefonlawine erfahren hat, daß die drei ??? ein Fragezeichen, das auf eine Hauswand gemalt ist, suchen.
Magasay-Brüder, sieben Filipinos, die Prof. Yarborough als Gärtner dienen. Er kann sie nicht auseinanderhalten.
Achmed Bey (Hamids Vormund), Vormund und Geschäftsführer des Hause Hamids.
Hamid vom Hause Hamid, ein kleiner Libyer, ist mit seinem Vormund Achemd Bey, der gleichzeitig Geschäftsführer des Hause Hamids ist, von seinem kranken Vater von Libyen nach Amerika geschickt wurden, um die Mumie -- Ra-Orkon -- nach Hause zu holen. Ra-Orkon ist der Ahnherr der Familie Hamid. Die Hamids sind Teppichhändler.
Charles (Charlie) Grant, der Maskenbildner aus dem "Gespensterschloß". Er hilft Justus bei der Verkleidung als Prof. Yarborough.
Joe und Harry, zwei Gauner, die von Prof. Freeman für den Diebstahl der Mumie angeheuert werden.
kursiv geschriebene Namen sind amerik. Originalnamen

 
 
Interessante Fakten
Auch in diesem Fall spielt der "spezialgelagerte Sonderfall" eine Rolle: "Ein spezialgelagerter Sonderfall", murmelte Bob. Das sagte Freund Peter mit Vorliebe.
Die Orgel, die Onkel Titus im 'Gespensterschloß' erworben hat, ist noch immer in seinem Besitz und wird als Begleitinstrument für Seemannslieder genutzt. Die irischen Brüder scheinen eine musikalische Ader zu haben.
Tante Mathilda hat eine Schwester, die Susanne heißt.
Es wird der Beginn der Detektivarbeit beschrieben (Knobel-Klub, ...).
Mrs. Selby ist befreundet mit Mrs. Irma Waggoner, welche sie auf die drei ??? aufmerksam machte.
Bob hat eine Gipsschiene, weil er beim Bergwandern abgestürzt ist. Deshalb ist er verantwortlich für Akten und Recherchen.
Justus hat das Periskop (der Spion) gerade in der vorigen Woche gebastelt. Außerdem sind die Walkie-Talkies und das Tonbandgerät Neuerwerbungen. Das Tonbandgerät hat Peter für seine Briefmarkensammlung bei einem Schulkameraden eingetauscht. Bob steuert eine Blitzlichtkamera bei.
Die beiden irischen Brüder Kenneth und Patrick wohnen auf dem Schrottplatzgelände.
Peters Vater ist Trickspezialist in einem Filmstudio von Hollywood.
Hamid verspricht, einen echten Teppich für die Zentrale zu schicken, in den die Fragezeichen als Motiv eingeknüpft sind.

 
Überprüfte Übersetzungen
Personen
Aunt Hilda Tante Paula
Mildred Banfry Margaret Selby
Verweise auf andere Folgen/Änderung der Reihenfolge
Their speaker was their mascot, the trained mynah bird, Blackbeard, whom they had acquired in a previous case. Der Schreihals war ihr Maskottchen, der abgerichtete Rabe Blacky.
Aus dem Kapitel "Aufregung per Post": Von einem "vorangegangenen Fall" kann in der deutschen Fassung nicht die Rede sein, denn vorher gab es ja nur das "Gespensterschloss", und in dem kam Blacky nun mal nicht vor ...
Their recent successes had given them confidence in their ability as investigators - perhaps too much confidence. Der letzte Erfolg hatte ihr Vertrauen in ihre detektivischen Fähigkeiten sehr gestärkt - vielleicht mehr, als gut war.
Aus dem Kapitel "Aufregung per Post": Im Originaltext hatten die drei ??? bereits zwei Fälle hinter sich, also ist die Mehrzahl successes berechtigt - im Deutschen jedoch nicht.
It was because of this interest, in fact, that Jupiter had entered a contest sponsored by the local Rent-'n-Ride Auto Rental Company and had won the use of an antique Rolls-Royce, complete with chauffeur, for thirty days. Dieses Hobby hatte Justus auch dazu gebracht, sich am Wettbewerb einer Mietwagenfirma zu beteiligen - und dabei hatte er den altertümlichen Rolls-Royce mit Chauffeur gewonnen.
Aus dem Kapitel "Aufregung per Post": Leonore Puschert läßt die 30-Tage-Frist in der "flüsternden Mumie" mehrere Male wissentlich unter den Tisch fallen. Doch "the use of" hätte sie übersetzen müssen ...
»My very dear friend, Miss Waggoner, in Hollywood, has told me how you found her missing parrot, Little Bo-Peep -« At this point Bob nimbly pulled the paper from between Pete's fingers. Obviously Mrs. Banfry had heard about their previous exciting case The Mystery of the Stuttering Parrot. »Meine beste Freundin, Miß Waggoner aus Hollywood, machte mich darauf aufmerksam, daß Sie Dinge ergründen, die der übrigen Welt ein Rätsel bleiben, und daß Sie sehr geschickt darin sind.« Bob entwand Peter sanft, aber bestimmt den Brief. Mrs. Selby hatte
offensichtlich von ihrem ersten Fall gehört, der Sache mit dem Gespensterschloß.
Aus dem Kapitel "Aufregung per Post": Dies ist eine weitere notwendige Änderung, da der "Super-Papagei" erst viel später übersetzt wurde. Frau Puschert nahm die Ungereimtheit, daß Frau Waggoner mit dem "Gespensterschloss" nichts zu tun hatte, in Kauf.
»[...] I don't want to get mixed up with any talking mummies. We've been entangled in too many weird mysteries already. Let's give our nerves a chance to calm down. [...]« »[...] Ich will mit sprechenden Mumien nichts zu schaffen haben. Die Geister im Gespensterschloß haben mir gereicht. Wir sollten unseren Nerven mal eine Ruhepause gönnen. [...]«
Aus dem Kapitel "Justus übt Gedankenlesen": Auch hier muß die Mehrzahl mysteries einem einzigen Fall weichen.
»Jupe,« Bob said, stretching luxuriously, »I don't know what we'll do when your thirty days' use of this car is up. We've used it for fourteen days already.«
»Fifteen, I regret to say, Master Andrews,« Worthington, the tall, erect English chauffeur in the front seat reminded him. A warm friedship had sprung up between him and the boys. »Counting today, that is. I will miss our little adventures when I no longer have the pleasure of driving you.«
»That just leaves fifteen days.« sighed Pete.
»Two and two don't always make four,« Jupe said, his manner mysterious.
»And fifteen and fifteen don't always make thirty. Stop here, please, Worthington.«
»Bitte halten Sie hier an, Morton", sagte Just.«
Aus dem Kapitel "Der Fluch des Ra-Orkon": Diese Konversation über die Benutzungsdauer des Rolls-Royce hätte eigentlich auch im Deutschen trotz der anderen Reihenfolge der Bücher übernommen werden können. Justs Ausspruch, dass zwei und zwei nicht immer vier ergebe, deutet bereits an, wie Justus das Rolls-Royce-Problem zu lösen gedenkt (in "Der Fluch des Rubins").
Text
But no relief came their way until the postman turned into the main gate, driving his small three-wheeled vehicle. He dropped a bundle of letters into the antique iron mail basket which was screwed to the front of the salvage yard office and went on his way. Aber die Erlösung nahte erst mit dem Postboten, der einen Packen Briefe in den altertümlichen eisernen Briefkasten an der Tür fallen ließ.
Aus dem Kapitel "Aufregung per Post": In der Übersetzung verlor der Postbote sein Dreirad, das war Frau Puschert wohl zu altertümlich. Aber wenigstens das Schrottplatzbüro hätte man uns doch gönnen können.
»Now I have to hurry. I have a conference at the university.« »Aber jetzt muß ich mich beeilen. Ich habe eine Vorlesung an der Universität.«
Aus dem Kapitel "Eine Mumie flüstert": Seit wann ist eine Konferenz eine Vorlesung?
»Your right knee,« Pete added. »It's dusty. Obviously you knelt in the dust to examine something. Your hands are dirty and one has a bicycle tread mark on it. Deduction: you knelt down to examine your bike tyre. This indicates you had a flat. Your shoes are very dusty, so you must have walked a long way. Elementary, my dear Jupe.« »Dein rechtes Knie", fügte Peter hinzu. »Es ist staubig. Du bist unterwegs hingekniet, um etwas zu untersuchen. Dann hast du dreckige Hände mit einem Abdruck vom Fahrradreifen. Logische Folgerung: Du hast dich hingekniet, weil du nach dem Reifen sehen wolltest. Das deutet darauf hin, daß du einen Platten hattest. Und deine Schuhe sind ganz schmutzig. Du mußt lange
marschiert sein. Ist doch kinderleicht, mein Lieber.«
Aus dem Kapitel "Justus übt Gedankenlesen": Hätte Peter nicht durch das Periskop ("See-All") den sein Fahrrad schiebenden Justus beobachtet, wäre diese logische Schlußfolgerung eines Sherlock Holmes' würdig. Tatsächlich ist "Elementary, my dear Watson" der wohl bekannteste Ausspruch des britischen Meisterdetektivs, und das hier ist definitiv eine Anspielung. Ob Frau Puschert das überhaupt gemerkt hat? Aber selbst wenn dem so gewesen wäre, wie hätte man den Satz angemessen übersetzen können?
»It's a walkie-talkie,« Jupiter said. »The copper belt is your antenna. It has a sending and receiving range of half a mile, using the Citizen's Band for transmission. I decided we needed some way to keep in touch with each other if we ever got separated on a case, so I started making these last week.« »Ein Walkie-Talkie - ein Funksprechgerät«, sagte Justus. »Der Kupfergürtel ist deine Antenne. Der Sende- und Empfangsbereich beträgt nicht ganz einen Kilometer. Die Übertragung erfolgt auf Kurzwelle. Ich habe mir überlegt, daß wir eine Möglichkeit brauchen, miteinander in Verbindung zu bleiben, also habe ich vorige Woche die Dinger zusammengebaut.«
Aus dem Kapitel "Überall lauert Gefahr": Der bekannte CB-Funk wird durch Kurzwellen-Funk ersetzt. Weiß jemand, ob CB wirklich auf Kurzwelle läuft? Antwort von Kai S.: Da der CB-Funk erst seit 1975 (Quelle http://www.thiecom.de/lpd/faq2.htm) in Deutschland eingeführt wurde, konnte die Übersetzerin diesen Begriff einfach nicht übernehmen (deutsche Erstausgabe 1969). Der damalige CB-Funk lief um die 27 MHz, das ist das obere Ende des Kurzwellenbereiches.
»Now,« the professor said, »let us forget about silly superstition and see why that ornamental concrete ball rolled off the gatepost.« »Aber jetzt«, schloß der Professor, »wollen wir all den dummen Aberglauben vergessen und nachsehen, warum diese dekorative und sehr reale Kugel von ihrem Pfeiler rollte.«
Aus dem Kapitel "Eine gelungene Überraschung": Offenkundig meinte Frau Puschert, concrete sei hier als Gegensatz zu superstition aufzufassen und müsse gemäß der Bedeutung "real, wirklich; konkret, gegenständlich" übersetzt werden. Hier bedeutet concrete ball allerdings wohl nichts weiter als "Betonkugel".

 
Der Auftraggeber dieses Falles
Die drei Detektive erhalten zwei Aufträge, die ihnen beide von Alfred Hitchcock vermittelt werden. Zum einem sollen sie für Mrs. Selby ihre verschwundene abessinische Katze Sphinx wiederfinden, zum anderen bittet Prof. Yarborough wegen einer flüsternden Mumie um Hilfe. 

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